TV-Serie
Beschreibung
Benigio ist eine bedeutende Antagonistin aus der Witchy Precure-Serie, bekannt für ihre Rolle als hochrangige Dienerin des primären Schurken Deusmast. Sie ist das einzige weibliche Mitglied unter Deusmasts direkten Gefolgsleuten und erscheint erstmals im späteren Teil der Serie, als sie aus einem uralten Siegel erwacht. Ihr Geist wird zunächst aus einem rituellen Gefäß freigesetzt, das einem alten Dogu ähnelt und in einem Museum der Menschenwelt aufbewahrt wurde; später erlangt sie ihre physische Form vollständig zurück, um den Willen ihres Meisters auszuführen.

Vom Aussehen her besitzt Benigio einen starken, athletischen Körperbau und zeichnet sich durch ihre ungewöhnliche pinke Haut und schulterlanges Haar aus. Ihre auffälligsten Merkmale sind zwei große rote Hörner auf ihrem Kopf und ein passender roter Schwanz. Sie trägt einen freizügigen roten Rüstungsanzug, der von orientalischen Designs inspiriert ist, und ein heller, haloartiger roter Schein schwebt hinter ihrem Rücken, was ihr eine göttliche, aber bedrohliche Präsenz verleiht. In ihrer letzten, mächtigsten Verwandlung wächst ihr Körper auf gigantische Größe, ihre Rüstung wird weitaus bedrohlicher, weiße Engelsflügel sprießen aus ihrem Rücken, und ihr Halo verschiebt sich, um über ihrem Kopf zu schweben, während ihre Augen vollständig rot leuchten.

Benigios Persönlichkeit ist geprägt von einer starken Mischung aus Arroganz, Faulheit und einem grausamen Überlegenheitsgefühl. Sie spricht in einem lässigen, fast rebellischen Teenager-Ton und hat eine äußerst optimistische Einstellung, die jedoch aus einem tiefsitzenden Glauben an ihre eigene Macht und einem allgemeinen Desinteresse an allem, das Anstrengung erfordert, herrührt. Sie verachtet strategisches Denken oder intensives Training, da sie glaubt, dass wahrer Sieg mühelos sein sollte und dass Gewinnen durch rohe Gewalt der einzig gültige Weg ist. Dies macht sie abweisend gegenüber Menschen, traditioneller Magie und sogar der leidenschaftlichen Hingabe der Hauptheldinnen, die sie irritierend findet. Sie liebt es, diejenigen zu dominieren und zu quälen, die sie für schwächer als sich selbst hält, und handelt mit einer lässigen Grausamkeit und völligem Mangel an Empathie. Wenn sie mit einer Niederlage konfrontiert wird, ignoriert sie das Versagen einfach, um ihren eigenen Stolz zu schützen, anstatt über ihre Fehler nachzudenken – ein Zug, der sie daran hindert, jemals wirklich zu wachsen oder aus ihren Kämpfen zu lernen.

Benigios Hauptmotivation ist es, Deusmast zu dienen und alle Welten im Chaos versinken zu sehen. Sie hegt eine tiefe Überzeugung von der absoluten Überlegenheit der chaotischen Macht, die sie beherrscht, bekannt als Muhou, und blickt auf alle anderen Formen der Macht herab. Ihre Rolle in der Geschichte ist die einer mächtigen Feldkommandantin, die die Precure oft direkt konfrontiert, um ihre Stärke mit ihrer zu messen und sie als Hindernisse für die Wiederbelebung ihres Meisters zu beseitigen.

Ihre wichtigsten Beziehungen sind weitgehend von ihrem Überlegenheitsgefühl geprägt. Sie betrachtet ihre Mitdiener wie Labut, Shakince und Orba als unterlegen oder uninteressant und behandelt sie mit kalter Gleichgültigkeit, wenn sie besiegt werden. Besonders verwirrt ist sie über Orbas Neugier auf die menschliche Kultur, eine Faszination, die sie nicht verstehen oder schätzen kann. In einem letzten Akt, der ihre rücksichtslose und pragmatische Natur unterstreicht, absorbiert sie die Macht ihrer sieben verbliebenen Kameraden, um eine verheerende endgültige Form zu erreichen, und nutzt sie als Treibstoff für ihre eigene Kraft.

Benigios Entwicklung ist weniger persönliches Wachstum als vielmehr eine Eskalation ihrer bestehenden Eigenschaften. Sie beginnt damit, die Precure zu unterschätzen, aber nach wiederholten Konfrontationen beschließt sie schließlich, die Dinge endgültig selbst in die Hand zu nehmen. Als Deusmasts Ankunft näher rückt, absorbiert sie die anderen Diener, um sich in ein kolossales, stadtzerstörendes Monster zu verwandeln, was eine neue Stufe der Macht demonstriert, die endlich eine echte Bedrohung für die Heldinnen darstellt. Doch selbst in dieser ultimativen Form wird sie letztlich vom vereinten Angriff der Precure, Precure Extreme Rainbow, überwältigt. Kurz bevor sie besiegt wird, erscheint Deusmast und rettet sie, indem er sie zurück in seine Form absorbiert. Im finalen Kampf, nachdem die Precure Deusmast reinigen, verschwindet Benigio für immer und wird eins mit ihrem Meister in dessen endgültiger Niederlage.

Benigio besitzt mehrere bemerkenswerte Fähigkeiten. Sie verfügt über immense übermenschliche Stärke und kann verheerende Tornados erzeugen sowie mächtige zerstörerische Strahlen aus ihren Händen abfeuern, was eine Kontrolle über sturmähnliche Phänomene zeigt, die an einen Donnergott erinnern. Ihre charakteristische Kraft ist die chaotische Energie des Muhou, mit der sie ihre Gegner durch rohe Gewalt überwältigt. Ihre bedeutendste Fähigkeit ist ihre endgültige Verwandlung, die sie durch die Absorption ihrer Verbündeten erreicht und ihr kolossale Größe, monströse physische Stärke, unglaubliche Geschwindigkeit und die Fähigkeit verleiht, ganze Städte mit einem einzigen Schuss aus ihrem Mund zu verwüsten. In dieser Form kann sie sogar kurzzeitig den stärksten Angriffen der Precure standhalten.