TV-Serie
Beschreibung
Conans Großvater ist ein älterer Mann, der auf einer abgelegenen Restinsel in einer postapokalyptischen Welt lebt. Er ist nicht blutsverwandt mit Conan, sondern dessen Adoptivgroßvater und einziger Vormund. Ursprünglich war er Mitglied einer Raumschiffbesatzung, die versuchte, einem verheerenden globalen Krieg zu entkommen, doch das Schiff stürzte auf der kleinen Insel ab, wo sie Zuflucht fanden. Im Laufe der Zeit starben alle anderen Überlebenden, sodass der alte Mann den verwaisten Conan von klein auf allein aufzog. Er wird auf etwa 64 Jahre geschätzt und soll früher Luftwaffenoffizier gewesen sein, angesichts seiner Kenntnisse im Steuern von Raumschiffen und Bedienen komplexer Militärtechnik wie Raketenwerfern.

Seine Persönlichkeit ist geprägt von einer tiefen, müden Weisheit, die aus dem Zeugen des Zusammenbruchs der Zivilisation erwächst. Er ist ein freundlicher und geduldiger Betreuer, der es erfolgreich geschafft hat, einen außergewöhnlich starken und reinherzigen Jungen wie Conan in Isolation großzuziehen. Er besitzt eine stille, aber feste Widerstandsfähigkeit und einen starken moralischen Kompass. Sein Hauptantrieb ist der Schutz und das zukünftige Wohlergehen Conans. Da er die Tragödie kennt, die aggressives und gedankenloses Handeln mit sich bringen kann, vermittelt er Conan Werte wie Kooperation und Freundlichkeit. Obwohl er ein einfaches Leben auf der Insel führt, behält er ein kritisches Bewusstsein für die Vergangenheit und glaubt, dass die zerstörerische Denkweise der alten Welt zur globalen Katastrophe geführt habe.

In der Geschichte ist seine Rolle sowohl der auslösende Impuls als auch die emotionale Grundlage für die gesamte Erzählung. Trotz seines Alters versucht er tapfer, Conan und ein junges Mädchen namens Lana zu verteidigen, als Soldaten aus der Industriestadt Industria eintreffen, um sie zu entführen. Er stellt sich ihnen bewaffnet entgegen und hinterfragt ihre gewalttätigen Absichten, wird jedoch tödlich verwundet, als eine Kugel eines Soldaten seine Waffe trifft. Während er im Sterben liegt, ist sein wichtigster Akt die Übermittlung eines letzten Willens an Conan. Er drängt den Jungen, nicht allein auf der Insel zu bleiben, sondern in die Welt hinauszugehen, Lana zu finden und andere Menschen zu entdecken, und betont, dass Menschen nicht dazu bestimmt sind, in Einsamkeit zu leben. Sein Tod dient als Katalysator für Conans gesamte Reise.

Seine wichtigste Beziehung besteht ausschließlich zu Conan. Obwohl sie nicht blutsverwandt sind, ist ihre Bindung von tiefer familiärer Liebe und gegenseitigem Respekt geprägt. Er fungiert als Conans einzige Verbindung zur verlorenen Welt und ihrer Geschichte vor dem Krieg. Er hat keine weiteren direkten Beziehungen im gegenwärtigen Zeitverlauf der Geschichte, da er stirbt, bevor er andere Hauptfiguren wie Lana oder die Menschen von Industria trifft. Später in der Serie begegnet Conan jedoch einem älteren Bewohner von Industrias Untergrund, der eine verblüffende Ähnlichkeit mit seinem Großvater aufweist – ein visuelles Echo, das Conan einen Moment bittersüßer Reflexion beschert.

Die Entwicklung dieser Figur beschränkt sich auf seine Todesszene, in der er von einem einfachen Überlebenden zu einem heldenhaften Märtyrer wird, dessen letzter Wunsch die Zukunft prägt. Sein Vermächtnis ist die moralische und praktische Grundlage, die er Conan gegeben hat. Was bemerkenswerte Fähigkeiten betrifft, so sind seine primären Fertigkeiten sein praktisches Wissen über die Technologie vor der Katastrophe, insbesondere seine Fähigkeit, ein Raumschiff zu steuern und einen Raketenwerfer zu bedienen. Seine bedeutendste Fähigkeit ist jedoch seine Weisheit und sein Erfolg darin, ein Kind allein in einer rauen Umgebung großzuziehen und in Conan die Stärke, Beweglichkeit und unberührte Unschuld zu fördern, die den Protagonisten auszeichnen.