TV-Serie
Beschreibung
Harry Nohara, in der japanischen Originalversion bekannt als Hiroshi Nohara, ist eine zentrale Figur im Anime als Vater der Familie Nohara. Er ist 35 Jahre alt und arbeitet als Abteilungsleiter, also als untergeordneter Manager, bei der Futaba Corporation, was ihn zum alleinigen Verdiener seines Haushalts macht. Er wurde in Omagari, einem Dorf in Daisen, Akita, geboren und lebt jetzt mit seiner Familie in Kasukabe, Präfektur Saitama. Als typischer japanischer Angestellter umfasst sein Alltag lange Arbeitszeiten, das Ertragen überfüllter Züge und gelegentliches Ausgehen auf Getränke mit Kollegen und Vorgesetzten. Trotz des Drucks seines Jobs und einer langen 32-jährigen Hypothek auf das Eigenheim bleibt er ein hingebungsvoller und liebevoller Vater für seinen Sohn Shinnosuke und seine Tochter Himawari.

Was die Persönlichkeit betrifft, ist Harry im Allgemeinen ein ruhiger, vernünftiger und gelassener Mann, der oft als ruhiges Gegengewicht zum explosiveren Temperament seiner Frau Misae dient. Er ist verspielt und teilt eine besonders starke Bindung zu seinem Sohn Shin-chan, mit dem er viel gemeinsam hat. Sein bemerkenswertester Fehler, den er leider an seinen Sohn weitergegeben hat, ist die Neigung, sich leicht von attraktiven jungen Frauen ablenken zu lassen. Diese Angewohnheit bringt ihn oft in Schwierigkeiten mit Misae, die ihn schnell mit eiserner Faust bestraft. Obwohl er schweifende Blicke hat und sogar von Büroromanzen träumt, ist er letztlich seiner Frau treu und seiner Familie zutiefst verpflichtet.

Seine Rolle in der Geschichte ist die des typischen japanischen Vaters, der die komödiantischen und chaotischen Abenteuer des Alltags an der Seite seiner exzentrischen Familie meistert. Er ist die Autoritätsperson, die im Gegensatz zu Misaes strenger Disziplin Situationen lieber mit einem sanften „Maa, maa“ (na, na) entschärft und ein ruhiges, wenn auch oft wirkungsloses Gespräch mit seinem Sohn führt. Er ist auch dafür bekannt, das Versprechen schöner Frauen als Anreiz zu nutzen, um Shin-chan zur Mitarbeit zu bewegen – eine Taktik, die meist nach hinten losgeht, wenn Misae es herausfindet. Obwohl er der Ernährer ist, übergibt er seinen gesamten Gehaltsscheck seiner Frau, die strenge Kontrolle über die Familienfinanzen hat, sodass ihm nur ein kleines Taschengeld bleibt.

Schlüsselbeziehungen definieren seinen Charakter. Mit seiner Frau Misae ist ihre Dynamik von ständigem Gezänk über Kleinigkeiten geprägt, aber von echter Liebe und Respekt untermauert. Er hat nie eine Hand gegen sie erhoben und wird weinend gezeigt beim Gedanken an eine lange Geschäftsreise weg von ihr und den Kindern. Seine Beziehung zu seinem Sohn Shin-chan ist eine von gegenseitiger Belustigung und Verärgerung. Sie sind oft Komplizen, wenn es ums Anstarren von Frauen geht, aber genauso oft verrät Shin-chan die Geheimnisse seines Vaters an seine Mutter, um zu lachen. Trotzdem ist Harry ein fürsorglicher Vater, der ein gutes Beispiel gibt, indem er selten betrunken nach Hause kommt und seine Freizeit lieber mit der Familie verbringt.

Was die Entwicklung betrifft, bleiben seine Kerneigenschaften zwar konstant, aber seine tiefe Fürsorge für seine Familie wird regelmäßig bekräftigt. Er hörte mit dem Rauchen auf, als Misae mit Himawari schwanger war, als Gefallen für sie. In den Filmen und Specials der Serie wird er oft zum wahren Helden, zeigt unglaublichen Mut und Einfallsreichtum, um seine Lieben zu beschützen, und geht über sein typisches albernes und faules Verhalten hinaus, um einen starken Sinn für Gerechtigkeit und Verantwortung zu zeigen.

Harry besitzt auch mehrere bemerkenswerte und humorvolle Fähigkeiten. Er ist überraschend geschickt im Autofahren, bei Haushaltsreparaturen und hat ein Händchen für Kung-Fu-Kampftechniken, die er in brenzligen Situationen einsetzt. Seine legendärste „Fähigkeit“ ist jedoch der außergewöhnlich potente Geruch seiner Füße und Socken. Der Gestank ist so stark und übel, dass er seine Familienmitglieder, Freunde, den Hund Shiro und sogar Monster oder Roboter außer Gefecht setzen kann, und wird oft als komödiantische Waffe der letzten Wahl eingesetzt.