Film
Beschreibung
Fumikazu Haba ist ein Charakter, der ausschließlich im zweiundzwanzigsten Film der Serie auftritt, wo er eine zentrale Rolle in dem rätselhaften Kernfall spielt. Er ist ein einunddreißigjähriger Mann, dessen Leben von seinen beruflichen Ambitionen und komplizierten Loyalitäten geprägt wurde. Seine Vergangenheit offenbart einen starken, aber frustrierten Gerechtigkeitssinn, da sein ursprünglicher Traum darin bestand, Richter zu werden. Dieser Weg wurde abrupt beendet, nachdem er eine Abschlusszeremonie an der juristischen Ausbildungsstätte störte – ein Ausbruch, der ihm jede Chance auf eine juristische Karriere kostete. Nach diesem Rückschlag befand er sich in einer hoffnungslosen Lage, bis er eng mit einem Staatsanwalt namens Makoto Kusakabe zusammenarbeitete, mit dem er eine starke zweijährige Partnerschaft als Assistent einging.

Vor seinem offensichtlichen Niedergang war Haba zudem ein aufstrebender Anwalt und wurde in der Kanzlei von Kyoko Tachibana im Rahmen einer Sicherheitsüberwachungsvereinbarung untergebracht, da sein früherer Ausbruch die Aufmerksamkeit der Behörden erregt hatte. Im Laufe der Zeit kamen er und Tachibana sich näher und wurden ein Liebespaar. Sein Engagement für Ermittlungsarbeit führte dazu, dass er in ein Spielestudio einbrach, um Beweise gegen Hacker zu finden, die die japanische Raumfahrtbehörde angriffen – eine Tat, die zu seiner Verhaftung führte. Nach seiner Festnahme und Vernehmung durch das Amt für Öffentliche Sicherheit, einschließlich eines Agenten namens Rei Furuya, soll Haba in seiner Zelle Selbstmord begangen haben – ein Ereignis, das sowohl Kusakabe als auch Tachibana erschütterte und zum Auslöser der Filmhandlung wurde.

In der Gegenwart der Geschichte stellt sich heraus, dass Habas Selbstmord tatsächlich von der Sicherheitspolizei inszeniert wurde. Dies geschah auf Befehl von Rei Furuya, der Haba die Wahl bot, sein bisheriges Leben aufzugeben und als Unterstützer für die Sicherheitspolizei weiterzuarbeiten – unter anderem, um zu verhindern, dass die Staatsanwaltschaft Informanten ausnutzt und missbraucht. Haba arbeitet nun direkt unter Furuya, ist am Leben und zum Unterstützer der Sicherheitspolizei geworden – genau der Organisation, die ihn einst verhaftete. Er bleibt Staatsanwalt Kusakabe zutiefst dankbar, da er glaubt, dass Kusakabes eigener Weg aufgrund ihrer Verbindung eingeschränkt wurde. Diese Dankbarkeit treibt seine entscheidendste Handlung an: Er konfrontiert Kusakabe in einer aufgezeichneten Nachricht, fleht ihn an, einen Terroranschlag zu stoppen, und offenbart, dass er noch am Leben ist.

Vom Charakter her ist Haba von einem starken Gerechtigkeitssinn und tiefen Schuldgefühlen geprägt. Er wird von dem Schmerz geplagt, den sein vorgetäuschter Tod denjenigen bereitete, die ihn liebten, insbesondere seiner ehemaligen Geliebten Kyoko Tachibana. In einem ergreifenden Moment weint er, als er sie wiedersieht, und sie reagiert mit Wut und Enttäuschung über die Täuschung. Trotz allem scheint er noch immer starke Gefühle für sie zu hegen. Seine wichtigsten Beziehungen sind die Hauptantriebskräfte seines Charakters. Seine Bindung zu Makoto Kusakabe ist von tiefer Loyalität und Dankbarkeit geprägt, während seine Verbindung zu Kyoko Tachibana von Liebe und Reue bestimmt wird. Seine Rolle in der Geschichte ist die des Katalysators – ein Mann, der für tot gehalten wird, dessen geheimes Überleben der Schlüssel sowohl zu den Motiven des Antagonisten als auch zur Lösung des Konflikts ist. Seine Entwicklung zeigt einen Mann, der als diskreditierter juristischer Hoffnungsträger begann, zu einem loyalen, aber rücksichtslosen Informanten wurde und schließlich ein geheimes zweites Leben innerhalb genau jenes Sicherheitsapparats erhielt, der sein altes Leben verurteilte.