TV-Serie
Beschreibung
Maria Akizuki ist eine der fünf Hauptfiguren in From the New World und Mitglied der Gruppe Eins an der Sage-Akademie. Sie ist ein Teenager-Mädchen mit glattem, hüftlangem rotem Haar, das einen geraden Pony über den Augenbrauen hat, und hellblauen Augen. Wie der Rest ihrer Gesellschaft besitzt sie psychokinetische Fähigkeiten, bekannt als Cantus, die es ihr erlauben, Gegenstände mit ihrem Verstand zu manipulieren, obwohl die Geschichte ihre Kräfte nicht ausführlich als von denen ihrer Altersgenossen abweichend hervorhebt. Die Einschränkungen ihrer Fähigkeiten ergeben sich aus der emotionalen und psychologischen Kontrolle, die ihre Gesellschaft verlangt, und ihre Kräfte entwickeln sich parallel zu ihrem persönlichen Wachstum.

Maria ist willensstark und übernimmt oft Führungsrollen unter ihren Freunden, wobei sie eine gebieterische Präsenz zeigt, besonders gegenüber den schüchterneren Mitgliedern der Gruppe. Sie ist eigensinnig und beschützend, besonders gegenüber Mamoru Itou, den sie oft dirigiert, aber auch vor Schaden bewahrt. Trotz ihrer harten Schale hat sie eine mädchenhafte Angst vor Gruselgeschichten, was eine verletzlichere Seite offenbart. Sie ist eine optimistische und fürsorgliche Person, deren offene Art ihr Mitgefühl von denen um sie herum einbringt. Ihre Hauptmotivationen drehen sich um Loyalität gegenüber ihren Freunden und die Bewältigung der Komplexität ihrer Beziehungen innerhalb einer dystopischen Gesellschaft, die strenge Kontrollen über ihre Mitglieder ausübt.

Maria wird als beste Freundin der Protagonistin Saki Watanabe eingeführt, und ihre Bindung vertieft sich im Laufe der Geschichte und entwickelt sich schließlich zu einer romantischen Beziehung. Sie teilt auch eine komplexe Dynamik mit Mamoru: Sie befiehlt ihm aufgrund seines ruhigen und schwachen Wesens, doch sie widmet sich dem Schutz von ihm in Zeiten der Not. Später geht sie eine Pflichtpartnerschaft mit Mamoru ein, und es wird enthüllt, dass sie etwa zehn Jahre nach den Hauptereignissen der Geschichte ein Kind mit ihm hatte. Dieses Kind wird später vom Antagonisten Yakomaru getötet. Maria und Mamoru fliehen aus dem Dorf, als die Behörden Mamoru zur Eliminierung ins Visier nehmen, und Yakomaru inszeniert ihren Tod, was Saki glauben lässt, sie seien umgekommen.

Maria durchläuft im Laufe der Erzählung eine bedeutende Charakterentwicklung. Anfangs als beschützende Freundin und natürliche Führungspersönlichkeit dargestellt, sieht sie sich tragischen Umständen gegenüber, die ihre Widerstandsfähigkeit auf die Probe stellen. Der Verlust ihres Kindes und ihr letztendliches Schicksal beeinflussen stark ihre Motivationen und Handlungen und balancieren Themen wie Liebe, Verlust und Freundschaft aus. Ihre Reise veranschaulicht ihren Kampf gegen eine harte Realität und verwandelt sie in eine nuanciertere und widerstandsfähigere Figur. Sie wird für ihre wichtige Rolle, ihre Freundlichkeit und die Opfer, die sie im Laufe der Geschichte bringt, in Erinnerung behalten.