OVA
Beschreibung
Izumi Marufuji ist eine der drei Hauptdarstellerinnen aus der Visual Novel und der Anime-Adaption von Interlude. Sie wird als Büroangestellte im Rathaus dargestellt. In ihrem beruflichen Umfeld wird sie häufig von ihren männlichen Kollegen sexuell belästigt, ein Zustand, der einen Großteil ihrer Erfahrungen am Arbeitsplatz prägt.

Im Laufe der Erzählung dient Marufuji als zentrale Figur in einer Handlung, die die Existenz einer Parallelwelt erforscht. Als der Protagonist sich mehr mit Marufuji und ihren beiden Kolleginnen Yuki Takase und Kaoruko Minegishi einlässt, erfährt er von einer geheimnisvollen alternativen Stadt, in der die Sonne nie aufgeht. Diese andere Welt wird von gefährlichen Monstern sowie von verdächtigen Menschen in Schutzanzügen bewohnt, die aus der Hauptrealität zu Besuch kommen. Ihr direkter Vorgesetzter ist Ikuo Fuyuki, der schließlich enthüllt, dass das Rathaus eine Tarnung für eine geheime Initiative namens Pandora-Projekt ist, eine Organisation, deren Zweck es ist, eine Invasion aus dieser Mondstadt zu verhindern.

In der Visual-Novel-Erzählung, die sich speziell auf ihre Route konzentriert, erhalten Marufuji und der Protagonist Hilfe von einem mittelalterlichen Mann namens Sugiura, der später in der Hauptwelt getötet wird, vermutlich von einer Kreatur, die aus der Parallelwelt herübergekommen ist. Der Abschluss ihrer Handlung sieht Marufuji und den Protagonisten, wie sie eine Konfrontation beobachten, bei der Aya Watsuji gegen eine riesige geisterhafte Entität kämpft, bevor sie in eine andere Welt aufbricht. Die Route endet mit einer persönlichen Note, als die beiden Figuren sich am Strand küssen.

Die Rolle der Figur unterscheidet sich erheblich zwischen der ursprünglichen Visual Novel und der dreiteiligen Original Video Animation. In der OVA-Adaption verliert Marufuji viel von der erzählerischen Bedeutung, die sie im Spiel hat. Sie und ihr Team vom Rathaus sind zunächst damit beschäftigt, eine mysteriöse Schattenfigur zu jagen, die in der Stadt auftaucht, was zu einer Begegnung mit dem Protagonisten und seinen Begleitern in einer verlassenen, von Zombies bevölkerten Stadt führt. Nach diesen frühen Ereignissen nimmt ihre Bedeutung jedoch erheblich ab. Quellen zufolge hat sie in der animierten Version wenig erzählerisches Gewicht, wo ihre Auftritte weitgehend auf komödiantische Szenen oder Witze reduziert sind, die sich auf ihr körperliches Erscheinungsbild konzentrieren, wodurch sie im Vergleich zu den beiden anderen weiblichen Hauptfiguren, Aya Watsuji und Maiko Tamaki, an Fokus verliert. Sie ist dennoch bei den Ermittlungen der Gruppe zum Pandora-Projekt und der Natur ihrer Realität präsent, fungiert jedoch eher als unterstützendes Mitglied des Ensembles denn als Hauptfigur.