TV-Serie
Beschreibung
Dr. Tokio Taimu, in der englischen Synchronisation als Professor Humphrey Bumble bekannt, ist der exzentrische Erfinder und Besitzer des Fliegenden Hauses. Er ist ein zerstreuter und etwas tollpatschiger Wissenschaftler, dessen gut gemeinte, aber oft fehlgeleitete Aktionen die Handlung der Serie vorantreiben. Seine Persönlichkeit entspricht dem klassischen exzentrischen Professor, der tief in seine Erfindungen vertieft ist, aber häufig die unmittelbare Chaos, das er verursacht, nicht bemerkt. Diese Eigenschaft spiegelt sich in seinem englischen Namen Bumble wider, der auf eine tollpatschige oder unsichere Natur hindeutet. Sein japanischer Name ist ein bedeutungsvolles Wortspiel, da Taimu die japanische Wiedergabe des englischen Wortes Zeit ist und direkt auf seine Lebensarbeit verweist.

Dr. Taimus Hauptmotivation ist seine Leidenschaft für Wissenschaft und Zeitreisen. Seine größte Schöpfung ist das Fliegende Haus, ein einzigartiges Fahrzeug, das halb Raketenschiff und halb Haus ist und in der Lage ist, durch die Zeit zu reisen. Der zentrale Konflikt der Serie beginnt aufgrund seiner direkten Handlungen. Bei dem Versuch, Energie für seine Zeitmaschine zu erzeugen, indem er Benjamin Franklins berühmtes Blitzexperiment mit einem Drachen während eines Gewitters nachstellt, schlägt sein Plan spektakulär fehl. Anstatt die Maschine einfach mit Energie zu versorgen, bringt das Experiment seinen Roboterassistenten S.I.R. zum Durchdrehen und schickt das Fliegende Haus zusammen mit einer Gruppe zu Besuch kommender Kinder auf eine unkontrollierte Reise in die Vergangenheit.

In der Geschichte dient Dr. Taimu als Katalysator für die Abenteuer, obwohl er selten der Held ist, der sie löst. Seine Fehleinschätzungen und Fehlkalkulationen in Bezug auf Zeitreisen sind ein wiederkehrendes Hindernis, da die Kinder bald erkennen, dass seine Führung sie nicht auf einem schnellen Weg zurück nach Hause bringen wird. Er entspricht dem Archetyp einer erwachsenen Figur, die in einer Krise oft wenig hilfreich ist und manchmal Situationen komplizierter macht, als sie sein müssten. Trotz seiner Fehler ist er kein Bösewicht, sondern ein gut meinender Wissenschaftler, dessen Begeisterung für Entdeckungen ihn immer wieder übermannt. Seine wichtigsten Beziehungen sind zu den drei Kindern – Justin, Angie und Corky – die seine unfreiwilligen Begleiter werden, und zu seinem Roboter S.I.R., den er erschaffen hat. Während seine Fähigkeiten als Erfinder bemerkenswert sind, wie die funktionierende Zeitmaschine und ein hochentwickelter Roboter zeigen, mangelt es ihm deutlich an praktischen Fähigkeiten und gesundem Menschenverstand, was ihn zu einem klassischen Beispiel eines Akademikers macht, der theoretisch brillant, aber in der Praxis anfällig für Misserfolge ist.