Film
Beschreibung
Im Anime-Film „Case Closed: Die vierzehnte Zielperson“ dient Inspektor Joseph Meguire als leitender Ermittler der Ermittlungsabteilung der Polizeibehörde von Tokio. Er ist eine vertraute Erscheinung an Tatorten, bekannt für seine kräftige Statur, einen dicken Schnurrbart und einen braunen Hut, der ein fester Bestandteil seiner Kleidung ist. Er hat eine warmherzige und zuverlässige Art und fungiert als stabiler und vertrauenswürdiger Anführer für sein Team. Obwohl seine eigenen deduktiven Fähigkeiten nicht außergewöhnlich stark sind, zeigt er Weisheit, indem er sich auf die Talente erfahrener Detektive wie Jimmy Kudo verlässt, um die komplexesten Fälle zu lösen. Seine Führung ist geprägt von einem starken Verantwortungsbewusstsein und einem tiefen Engagement, unschuldige Leben zu schützen, insbesondere wenn Geiseln involviert sind.

In diesem speziellen Film wird Inspektor Meguire in einen persönlichen und gefährlichen Fall verwickelt, da er eines der ersten Opfer einer Reihe orchestrierter Angriffe ist. Die Handlung beginnt, als er beim Joggen in einem Park von einem Pfeil getroffen wird, ein Angriff, der ihn ins Krankenhaus bringt. Dieser Angriff ist nicht zufällig; es ist ein kalkulierter Schritt in einem größeren Plan, der Personen ins Visier nimmt, die mit dem Privatdetektiv Richard Moore verbunden sind, den Meguire seit vielen Jahren kennt. Die am Tatort seines Angriffs hinterlassenen Beweise, ein westliches Schwert, zusammen mit Gegenständen, die an anderen Tatorten gefunden wurden, entpuppen sich schließlich als Teil eines Motivs, das auf Spielkarten basiert. Seine Rolle im Film entwickelt sich von einem aktiven Ermittler zu einem Schlüsselstück des Puzzles, da sein eigener Name, Juuzou, als die Zahl 13 interpretiert werden kann, was dem König entspricht. Diese Verbindung zwingt seine Kollegen, den Fall aus einer neuen Perspektive zu betrachten, da sie verstehen, dass die Opfer in einer bestimmten numerischen Reihenfolge angegriffen werden.

Trotz seiner Verletzungen bleibt Meguire von seinem Krankenhausbett aus in den Fall involviert, was seine Hingabe an seine Pflicht und seine Weigerung, untätig zu bleiben, wenn sein Team und seine Freunde in Gefahr sind, demonstriert. Seine Beziehung zu Richard Moore ist ein zentraler Bestandteil seiner Erzählung im Film. Die beiden teilen eine lange Geschichte, da Meguire einst Moores Vorgesetzter war, als Moore noch Detektiv bei der Polizei war. Diese Geschichte beinhaltet ein traumatisches Ereignis, als Moore seine eigene Frau Eva erschoss, um sie während einer Geiselnahme zu retten, eine Entscheidung, die Moore dazu veranlasste, die Polizei zu verlassen, die Meguire jedoch als schwierige, aber notwendige Handlung versteht. Während der gesamten Ermittlungen behandelt Meguire Moore mit einer Mischung aus beruflichem Respekt, persönlicher Vertrautheit und gelegentlicher Frustration, aber er vertraut stets auf Moores Input sowie auf die stillen Beobachtungen des jungen Conan Edogawa, der oft in der Nähe ist.

Vom Charakter her wird Meguire als ernster und strenger Anführer dargestellt, wenn die Situation es erfordert, aber er hat auch eine verspieltere und menschlichere Seite. Es ist bekannt, dass er ein fröhliches Interesse daran zeigt, Prominente zu treffen, oder sich um sein Aussehen sorgt, wenn er von Nachrichtenkameras gefilmt wird, was seinem ansonsten strengen Auftreten eine gewisse Wärme verleiht. Er wird auch als etwas altmodisch und nicht besonders geschickt im Umgang mit moderner Technologie dargestellt, oft benötigt er Hilfe von seinen jüngeren Kollegen. Seine charakteristische Eigenschaft bleibt jedoch sein mutiges Herz. Er zögert nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen, um andere zu schützen, wie der Angriff, der ihn ins Krankenhaus brachte, zeigt, und seine Hauptmotivation in „Die vierzehnte Zielperson“ ist es, weitere Angriffe zu verhindern und die Sicherheit aller potenziellen Opfer zu gewährleisten.