TV-Serie
Beschreibung
Augustus Kira Clover XIII ist der regierende Monarch des Clover-Königreichs. Er ist ein 35-jähriger Mann mit einem markanten Erscheinungsbild, das durch sein kurzes, goldbraunes Haar, einen gedrehten Schnurrbart und einen kleinen, spitzen Kinnbart gekennzeichnet ist. Seine königliche Kleidung besteht typischerweise aus einem lila-weiß gestreiften Wams, einem grünen, pelzgefütterten Mantel und einer gelben Krawatte, was seinen hohen Status widerspiegelt.

Seine Persönlichkeit ist von tiefer Faulheit und einem immensen, fragilen Ego geprägt. Augustus ist zutiefst egozentrisch und glaubt bedingungslos an seine eigene Überlegenheit und sein Recht auf ständiges Lob und Bewunderung. Dieses Verlangen nach Verehrung macht ihn unglaublich neidisch, insbesondere auf den Zauberkaiser Julius Novachrono, dessen Beliebtheit beim einfachen Volk er missbilligt. Augustus verachtet das gemeine Volk und hält an dem Glauben fest, dass königliches Blut der alleinige Maßstab für den Wert eines Menschen ist. Trotz seiner Arroganz ist sein Wille schwach, und er ist unfähig, selbst kleinste Beleidigungen zu verkraften. Diese Einbildung erstreckt sich auch auf die Magierritter, die er als Werkzeuge für seine eigene Verherrlichung betrachtet; er versucht oft, sich ihre Erfolge anzueignen, während er gleichzeitig auf sie herabsieht. Seine Ignoranz ist ein bemerkenswertes Merkmal; er kann komplexen magischen oder strategischen Diskussionen oft nicht folgen und hat wenig Verständnis für die Gefahren, denen das Königreich ausgesetzt ist, und erwartet, dass sein Titel allein Respekt einflößt und Konflikte beendet.

Augustus' Hauptmotivation ist die Bewahrung seines eigenen Images und Komforts. Er sehnt sich nach Anerkennung, ist aber nicht bereit, mit seinen Untertanen in Kontakt zu treten oder die Pflichten eines Anführers zu erfüllen, um sie zu verdienen. Seine Eifersucht auf Julius ist eine treibende Kraft, die ihn dazu bringt, die Autorität des Zauberkaisers nach Möglichkeit zu untergraben, wie etwa als er die Gründung der Königlichen Ritter bekannt gab, um sich für einen Plan zu rühmen, an dessen Ausarbeitung er kaum beteiligt war. Seine Rolle in der Geschichte ist weitgehend die eines antagonistischen Aushängeschilds. Er repräsentiert den korrupten und stagnierenden Adel, den die Protagonisten der Serie, insbesondere Asta, herausfordern. Er ist kein direkter Kämpfer in größeren Schlachten, sondern dient durch seine Dekrete als Hindernis, wie etwa als er versuchte, Asta und Yuno wegen angeblicher Respektlosigkeit hinrichten zu lassen. Während des Elfen-Reinkarnationsbogens wird seine Verwundbarkeit offenbart, als ein von einem Elfen besessener Langris Vaude die Burg stürmt. In Panik versucht Augustus, seinen Gegner mit seiner Magie einzuschüchtern, doch sein Zauber wird mühelos zerstört, woraufhin er zitternd zurückweicht und fast getötet wird.

Seine bedeutendsten Beziehungen sind von seiner Kleinlichkeit geprägt. Er ist Julius Novachrono gegenüber offen feindselig eingestellt und betrachtet ihn als Rivalen um die Zuneigung des Volkes. Zu den Magierrittern hat er eine geschäftliche Beziehung, die er als Diener sieht. Er lobt kurzzeitig und fälschlicherweise den Bronzeritter Sekke Bronzazza für seine Rettung, da er glaubt, Sekke habe ihn während des Elfenangriffs gerettet. Seine Beziehung zu seinem eigenen Verwandten, Damnatio Kira, dem Vorsitzenden des Magischen Parlaments, unterstreicht seine Inkompetenz; während Augustus in Panik gerät und törichte Dekrete erlässt, handelt Damnatio mit kaltem, strategischem Pragmatismus, um die Ordnung aufrechtzuerhalten.

Augustus zeigt im Laufe der Serie sehr wenig Charakterentwicklung. Er bleibt ein durchweg eitler, feiger und unfähiger Herrscher, dessen engstirnige Weltanschauung sich wiederholt als Belastung für das Königreich erweist. Seine wenigen Momente des Handelns dienen nur dazu, seine Machtlosigkeit und seinen Mangel an echter Autorität zu unterstreichen, besonders im Kontrast zum fähigen Zauberkaiser.

Trotz seiner Inkompetenz verfügt Augustus über eine beträchtliche magische Kraft, eine Eigenschaft, die unter Adeligen verbreitet ist. Er beherrscht Lichtmagie, ein seltenes und mächtiges Attribut. Allerdings fehlt es ihm an taktischem Geschick und Entschlossenheit, um sie effektiv einzusetzen. Sein bemerkenswertester Zauber, den er grandios „Absoluter Monarch des Göttlichen Glanzes“ nannte, erschafft eine massive, leuchtende Konstruktion seiner selbst. Diese Technik dient größtenteils der Zurschaustellung und soll seine Feinde beeindrucken, anstatt als praktischer Kampfzauber zu fungieren. Sie wurde mühelos von der Raummagie eines Elfen zerstört, was zeigt, dass seine immensen Manavorräte seinen Mangel an Kampfgeist oder Intelligenz nicht ausgleichen.