TV-Serie
Beschreibung
Cocona ist eine der Hauptprotagonistinnen der Geschichte. Sie ist ein junges Mädchen, vermutlich in der frühen Adoleszenz, mit einem Charakterdesign, das einen kurzen blauen Bob-Haarschnitt umfasst, der oft von einer gelben Klammer an ihrem linken Pony gehalten wird, und braunen Augen. Ihre typische Kleidung besteht aus einer Schuluniform mit einem weiß-blauen Matrosenhemd, einer roten Schleife, einem blauen Faltenrock und gelben Converse-Schuhen.

Zu Beginn ist Cocona durch ihre vorsichtige, zurückhaltende und methodische Persönlichkeit geprägt. Sie ist eine fleißige Schülerin, die Routine und Vorhersehbarkeit schätzt, und sie mag es nicht, Risiken einzugehen oder schwierige Entscheidungen zu treffen, die zu Bedauern führen könnten. Ihr Leben ist geordnet; sie interagiert selten mit jemandem außerhalb ihrer Großmutter und ihrer Kindheitsfreundin Yayaka, und sie wird als Mädchen ohne starke eigene Interessen oder Leidenschaften dargestellt. Diese Passivität ist ein zentraler Aspekt ihrer frühen Charakterisierung, da sie damit zufrieden ist, einfach durchs Leben zu gehen „wie ein Boot in der Strömung“, und tut, was ihr gesagt wird, anstatt ihren eigenen Weg zu gehen.

Coconas Hintergrundgeschichte ist komplexer, als sie zunächst weiß. Sie ist die Tochter von Mimi und Salt, obwohl sie als Säugling von ihrer Mutter genommen und von einem Roboter aufgezogen wurde, der sich als ihre Großmutter ausgab und ihr erzählte, ihre Eltern seien bei einem Unfall ums Leben gekommen. Als kleines Mädchen, das an einem See spielte, traf und freundete sie sich einmal mit einem seltsamen, amnesischen Mädchen namens Papikana an, ein Ereignis, das sie später vergessen sollte, als sie älter wurde. Im Alter von sieben Jahren traf sie Yayaka bei einer medizinischen Untersuchung und schloss eine enge Freundschaft, von der sie nicht erkannte, dass sie von einer Organisation inszeniert wurde, um sie unter Beobachtung zu halten. Diese verborgene Vergangenheit, einschließlich der Wahrheit über ihre Geburt und der Art ihrer Verbindung zur geheimnisvollen Welt der Reinen Illusion, bildet das zentrale Geheimnis, das sie lüften muss.

Coconas Rolle in der Geschichte wird durch ihre Partnerschaft mit der impulsiven und energiegeladenen Papika bestimmt, die sie in die alternative Dimension namens Reine Illusion zieht. Anfangs ist Cocona widerstrebend und ängstlich und betrachtet Papikas rücksichtslose Abenteuer als gefährliche Störung ihres sicheren, vorhersehbaren Lebens. Doch während sie gemeinsam reisen, beginnt Cocona, neue Facetten an sich zu entdecken. Sie ist eine fürsorgliche Person, die durch den Gedanken, dass Papika verletzt werden könnte, beunruhigt ist, und diese Sorge um andere ist es, die zuerst ihre Entschlossenheit zu kämpfen entfacht. Trotz ihrer anfänglichen Negativität findet sie allmählich Freude und Aufregung in ihren Abenteuern, wird selbstbewusster und versteht sowohl sich selbst als auch die Menschen um sie herum besser.

Wichtige Beziehungen sind zentral für Coconas Entwicklung. Ihre Bindung zu Papika ist die transformativste; während Cocona sich oft von Papikas wildem, instinktgesteuertem Verhalten genervt fühlt, lernt sie auch, die Spontaneität ihrer Partnerin und die Freiheit, die sie repräsentiert, tief zu schätzen. Diese Beziehung ist nicht einseitig, da Coconas eigene Unsicherheiten dazu führen können, dass sie eifersüchtig wird oder eine kalte Haltung einnimmt, insbesondere in Bezug auf Papikas Erinnerungen an Coconas Mutter, Mimi. Ihre Freundschaft mit Yayaka ist ebenfalls komplex, da die beiden zusammen zur Schule gehen, sich aber in einem Konflikt auf gegenüberliegenden Seiten wiederfinden, was Cocona zwingt, sich mit Fragen von Vertrauen und Verrat auseinanderzusetzen. Ihre gesamte Reise ist ein Kampf, ihren Wunsch nach einer stabilen Identität mit der chaotischen Wahrheit über ihre Familie und ihr eigenes verborgenes Potenzial in Einklang zu bringen.

Im Laufe der Erzählung durchläuft Cocona eine bedeutende Entwicklung. Sie verwandelt sich von einem passiven Mädchen, das nicht einmal eine Oberschule auswählen kann, zu einer Person, die ihre eigenen Entscheidungen treffen und für das kämpfen kann, woran sie glaubt. Am Ende gewinnt sie das Selbstvertrauen, sich sogar ihrer eigenen Mutter Mimi zu widersetzen und an Papikas Seite zu stehen, um die Welt zu schützen, die sie zu schätzen gelernt hat. Ihre emotionale Reifung spiegelt sich in der Entwicklung ihrer Fähigkeiten wider. Dank der Kraft des amorphen Fragments in ihr kann sich Cocona in eine mächtige Kriegerin namens Pure Blade verwandeln. In dieser Form werden ihre Haare rosa und wachsen lang, und sie erhält ein weiß-schwarzes Kostüm mit Schmetterlingsflügeln. Als Pure Blade besitzt sie Flugfähigkeit, übermenschliche Stärke und Geschwindigkeit sowie die Fähigkeit, eine Waffe zu erschaffen, die zwischen Formen wechseln kann, wie einem Schwert, einem riesigen Hammer oder einer Kanone. Nachdem sie sich ihrer Vergangenheit gestellt und ihre wahren Gefühle für Papika akzeptiert hat, erlangt sie eine noch mächtigere kristalline Verwandlung.
Besetzung