TV-Serie
Beschreibung
Guang Hong Ji ist ein chinesischer männlicher Eiskunstläufer, der als Senior auf der Grand-Prix-Serie antritt. Zum Zeitpunkt der Serie ist er siebzehn Jahre alt und hat am 7. Januar Geburtstag. Er ist 160 Zentimeter groß, hat eine schlanke Statur und ist leicht an seinem flauschigen, hellbraunen Haar und einem Gesicht mit schwachen, aber sichtbaren Sommersprossen zu erkennen. Er trägt oft eine rosa Handyhülle, die mit einem niedlichen Cartoon-Motiv verziert ist, was sein Interesse an Stil und sozialen Medien widerspiegelt.

Was die Persönlichkeit betrifft, ist Guang Hong auffallend schüchtern und leise, wirkt oft nervös oder zurückhaltend, besonders in Drucksituationen. Trotz dieser schüchternen Fassade besitzt er eine überraschend dramatische und emotionale Seite, die in privaten Momenten und in sozialen Medien zum Vorschein kommt. Er hegt einen starken, idealistischen Traum, ein Hollywood-Star zu werden, der seine Faszination für westliche Popkultur und Mode antreibt. Dieser Ehrgeiz führt dazu, dass er sich modische Kleidung kauft, etwa während eines Sommertrainingslagers in Kanada. Während er versucht, ein cooles und gefasstes Image zu projizieren, ist er leicht aus der Fassung zu bringen und kann oft seine Aufregung um seine Idole oder seine Neigung, Trends hinterherzulaufen, nicht verbergen. Eine seiner besonderen Eigenheiten ist eine starke Abneigung gegen Hotpot, ein Gericht, das üblicherweise mit seinem Heimatland assoziiert wird.

Guang Hong gibt in derselben Saison wie der Hauptprotagonist sein Seniordebüt. Seine Karriere als Wettkämpfer zeigt vielversprechende Ansätze, wie er mit einem dritten Platz bei seinem ersten Grand-Prix-Event, Skate America, unter Beweis stellt. Er trägt die Erwartungen, ein Top-Vertreter seiner Nation zu sein. Seine Kürprogramme umfassen ein Kurzprogramm zur Musik La Parfum de Fleurs und eine Kür zum dramatischen The Inferno aus dem fiktiven Film Shanghai Blade. Eine bedeutende technische Leistung ist seine Fähigkeit, einen vierfachen Toeloop zu landen, den er erfolgreich in sein Kurzprogramm beim Cup of China einbaute, obwohl er ihn erst kürzlich in sein Repertoire aufgenommen hatte. Der Wettkampf in seinem Heimatland beim Cup of China erweist sich jedoch als nervenaufreibende Erfahrung. Unter dem Druck des Heimpublikums wird er Sechster im Kurzprogramm und beendet den Wettbewerb insgesamt auf dem fünften Platz, ein Ergebnis, das ihn enttäuscht zurücklässt und ihn daran hindert, sich für das Grand-Prix-Finale zu qualifizieren.

Soziale Medien spielen eine bedeutende Rolle in seinem Leben als Athlet. Er ist ein begeisterter Nutzer, besonders gerne postet er Selfies, eine Angewohnheit, die er von seinem engen Freund und Rivalen Phichit Chulanont aus Thailand übernommen hat. Zusammen mit Phichit und dem amerikanischen Läufer Leo de la Iglesia bildet Guang Hong ein Freundestrio, bekannt als das SNS-Trio, das für seine aktiven und verspielten Interaktionen online bekannt ist. Seine Freundschaft mit Leo ist besonders stark; sie treten gemeinsam sowohl bei Skate America als auch beim Cup of China an, und ihre Verbindung ist so tief, dass Guang Hong einmal ein Kürprogramm choreografierte, in dem er sich selbst als Attentäter darstellt, der eine Kugel abfängt, um Leo zu retten. Nach seiner enttäuschenden Leistung in China wird seine Empfindlichkeit gegenüber öffentlicher Wahrnehmung deutlich, als er droht, alle sozialen Medien zu verlassen, um sich ausschließlich auf das Training zu konzentrieren, und sogar seine vergangenen Beiträge in einem Moment der Frustration löscht.

Im Laufe der Serie zeigt Guang Hong eine deutliche Entwicklung seiner mentalen Stärke. Nach einem Fehler in seiner Kür beim Cup of China lässt er seine Leistung nicht zusammenbrechen. Stattdessen beschließt er, das Programm zu retten, indem er sich auf Geschwindigkeit und Energie konzentriert. Nach dem Event blickt er entschlossen nach vorne und schwört, die technische Schwierigkeit seiner Programme zu erhöhen und bei zukünftigen Wettbewerben um Podestplätze zu kämpfen, wobei er speziell die Vier-Kontinente- und Weltmeisterschaften erwähnt. Diese Reaktion offenbart einen widerstandsfähigen Athleten, der trotz seiner schüchternen und manchmal verletzlichen Art einen willensstarken und professionellen Kern besitzt und sich weigert, eine einzelne Niederlage seine Saison oder Karriere definieren zu lassen.