TV-Serie
Beschreibung
Leutnant Sakuma ist ein Oberleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee, der auf Befehl seines Vorgesetzten, Oberst Mutou, der geheimen D-Agentur zugeteilt wird. Seine offizielle Aufgabe ist es, als Verbindungsoffizier zwischen der Agentur und dem Generalstab zu fungieren, die Operationen der Einheit zu inspizieren und Bericht zu erstatten. Sakuma stammt aus einem traditionellen militärischen Umfeld und hegt zunächst eine starke Abneigung gegen Spionage, da er Spionagetätigkeiten im Vergleich zu den geradlinigen Werten eines Soldaten als unehrenhaft und feige betrachtet. Er ist ein pflichtbewusster, ehrlicher und vorsichtiger Mann, der seinen Aufgaben treu und seiner Befehlskette ergeben ist. Sein praktischer, vorschriftsmäßiger Denkansatz gerät jedoch häufig in Konflikt mit den unkonventionellen Methoden und direkten Bemerkungen der D-Agentur-Operative, insbesondere mit denen von Miyoshi, der oft seine starre Haltung verspottet. Trotz anfänglicher Verärgerung durchläuft Sakuma allmählich eine bedeutende Perspektivänderung, während er mit den Spionen zusammenarbeitet. Er ist bei kritischen Operationen anwesend, wie etwa der angespannten Durchsuchung von John Gordons Wohnsitz, die ihn zwingt, sich der Wirksamkeit von Spionage zu stellen. Seine Beziehung zu Oberstleutnant Yuuki, dem Leiter der D-Agentur, entwickelt sich von Misstrauen zu widerwilligem Respekt, und Sakuma beginnt, den Wert pragmatischer Aufklärung gegenüber verschwenderischen Ehrbekundungen zu schätzen. Am Ende seines Handlungsbogens dient Sakuma als moralischer Anker und Einstiegspunkt des Publikums in die schattenhafte Welt der Spione, hinterfragt die Ethik der Täuschung, erkennt jedoch letztlich deren Notwendigkeit an. Seine bemerkenswerten Fähigkeiten liegen nicht in der Spionagetechnik, sondern in seiner standhaften Integrität, seiner beobachtenden Vorsicht und seiner Bereitschaft, seine Überzeugungen angesichts der außergewöhnlichen Kompetenz der Agentur anzupassen.