TV-Serie
Beschreibung
Marika ist ein zehnjähriges Mädchen, das sich im Gothic-Lolita-Stil kleidet und die Hauptprotagonistin der Serie ist. Sie wirkt zunächst ruhig und niedlich, hat aber auch eine kämpferische Ader. Ihr bestimmendes Merkmal ist eine starke Abneigung gegen Wissenschaft: Die bloße Erwähnung eines wissenschaftlichen Themas lässt sie einschlafen, und selbst einfache Gleichungen verwirren sie leicht. Eines Tages, nachdem sie in einem Zug eingenickt ist, entdeckt sie, dass ihr Stofftier Pet zum Leben erwacht ist, und sie findet sich in der seltsamen, skurrilen Stadt Galihabara wieder. Dort erfährt sie, dass sie nicht gehen kann, bis sie Wissenschaft wirklich mag – eine Aussicht, die sie zutiefst frustrierend und entmutigend findet. Trotz ihrer Abneigung beginnt Marika, mit berühmten historischen Wissenschaftlern zu interagieren, die in der Stadt leben, darunter Galileo Galilei, Marie Curie, Isaac Newton und andere. Durch diese Begegnungen und die komischen, oft essensbezogenen Situationen, die sich ergeben, beginnt sie, ein zögerliches Interesse an wissenschaftlichen Konzepten zu entwickeln. Marika ist auch eine Vielfraßin, und wissenschaftliche Erklärungen werden oft in ihre Mahlzeiten eingewoben. Im Verlauf der ersten Staffel lässt ihr Widerstand allmählich nach, und am Ende gelingt es ihr, Galihabara zu entkommen. In der zweiten Staffel, Marie & Gali ver. 2.0, ist sie in ihr normales Leben zurückgekehrt, wird aber von Galileo zurückgerufen, um einer neuen Figur, Norika, zu helfen, ihre eigene Abneigung gegen Wissenschaft zu überwinden, wobei sie nun als Mentorin fungiert. Marikas wichtigste Beziehung ist die zu ihrem Stofftier Pet, das sie begleitet, und zu Galileo, der ihr wichtigster Führer ist. Ihre Entwicklung dreht sich darum, von einer völligen Ablehnung der Wissenschaft zu einer wachsenden Wertschätzung für sie zu gelangen, obwohl sie verspielt bleibt und leicht von komplexen Ideen überwältigt wird. Zu ihren bemerkenswerten Fähigkeiten gehört ihr Talent, durch ihre alltäglichen Aktivitäten, insbesondere das Essen, unbeabsichtigt wissenschaftliche Demonstrationen auszulösen, und ihre schließliche Fähigkeit, einfache Wissenschaft zur Lösung praktischer Probleme einzusetzen.
Besetzung