TV-Serie
Beschreibung
Ein mysteriöses Mädchen, das Hyougo Otoo auf seinen Reisen begegnete, stellte sich zunächst als die 16-jährige Waise Aoi Yamada vor, deren Eltern bei einem Hausbrand ums Leben kamen und die nur einen Luxuskoffer besaß. Otoo brachte sie ins Restaurant Wagnaria, wo sie eine Ausbildung zur Kellnerin begann und auf dem Dachboden lebte. Ihre erfundene Hintergrundgeschichte entlarvte sich bald aufgrund von Ungereimtheiten, wie ihrer verzögerten Reaktion auf den Namen Yamada und der Unwahrscheinlichkeit, einen vollgepackten Koffer aus einem Feuer zu retten. Nachforschungen ergaben, dass sie von zu Hause weggelaufen war, nachdem es Konflikte mit ihrem älteren Bruder Kirio Yamada gegeben hatte, hauptsächlich weil er ihr liebstes Natto aß. Während ihr echter Vorname Aoi authentisch war, war Yamada ein Alias. Ihre Persönlichkeit vereint Selbstbewusstsein mit aufmüpfigem und direkten Verhalten. Sie sehnt sich intensiv nach einer idealisierten Familie und bezeichnet Otoo als Vaterfigur, Yachiyo Todoroki als Mutterfigur und Hiroomi Souma als Bruder. Bei der Arbeit ist sie inkompetent und störend, zerbricht häufig Geschirr, stiehlt Essen und Besteck für ihren Dachboden-Vorrat und ruft Kollegen zu unangemessenen Zeiten an. Regelmäßige Rügen von Souta Takanashi und Jun Satou lösen oft gespielte Tränen aus, anstatt echte Reue. Akademisch hat sie Schwierigkeiten, fällt mehrfach durch Aufnahmeprüfungen und deutet die Lernhilfen ihrer Mutter als Druck. Ihre Direktheit verursacht Spannungen, wie etwa als sie Satous Gefühle für Yachiyo offenlegte. Äußerlich hat sie lila Haare, indigoblaue Augen, ist 157 cm groß und trägt eine Kellnerinnenuniform mit einem Ausbilderabzeichen. Souta durchschaut stets ihre Täuschungen, bietet ihr aber vorübergehend Unterschlupf. Souma wird, nachdem er ihr einen Teddybären namens Daisy geschenkt hat, widerwillig zu einer Bruderfigur. Ihr tatsächlicher Bruder Kirio sucht monatelang nach ihr, und ihre Mutter Kikuno Yamada bleibt trotz Missverständnissen fürsorglich. Nachdem Kirio sie in Wagnaria findet, besucht ihre Mutter sie und klärt die Absichten bezüglich der akademischen Unterstützung. Während einige Missverständnisse bestehen bleiben, erkennt Aoi allmählich die Güte ihrer Familie an, obwohl ihre Kernverhaltensweisen – Stehlen, Ungeschicklichkeit und das Beharren auf ihrer konstruierten Familie – weitgehend unverändert bleiben. Sie lebt weiterhin auf dem Dachboden und arbeitet in Wagnaria.