TV Special
Beschreibung
Fujiko Ito ist eine prominente Nebenfigur im letzten Fernsehspecial der Serie. Als Studentin am Mitsuba Women's College ist sie mit 180 Zentimetern auffallend groß, ein körperliches Merkmal, das sie von beiden Seiten ihrer Familie geerbt hat und das ihre Lebenseinstellung tiefgreifend beeinflusst. Vor ihrem Collegebesuch widmete Fujiko ihre Jugend dem Ballettstudium, einer Leidenschaft, die sie aufgeben musste, weil sie zu groß wurde, um weiterzumachen. Diese Erfahrung hinterließ bei ihr ein Gefühl unerfüllter Ambitionen und eine anhaltende Empfindlichkeit gegenüber ihrer Größe, die sie als mangelndes Glück in ihren Bemühungen beschreibt.

Anfangs ist Fujikos Hauptziel beim Eintritt ins College, eine normale, einmalige Jugend zu erleben und einen wunderbaren Mann kennenzulernen, frei von den Enttäuschungen ihrer Ballettkarriere. Sie wird als etwas düster und empfindlich charakterisiert, oft allein und bei gesellschaftlichen Zusammenkünften trinkend, weil sie das Gefühl hat, bei Männern nicht beliebt zu sein. Dies ändert sich, als sie sich mit Yawara Inokuma anfreundet und zu ihrer engsten Freundin am Mitsuba wird. Fujiko ist maßgeblich daran beteiligt, Yawara zu überzeugen, Judo nicht aufzugeben; sie organisiert zusammen mit anderen Freunden den ersten Judoclub am Mitsuba, um Yawaras Leidenschaft für den Sport wiederzubeleben. Ihr eigener Einstieg ins Judo ist eine direkte Folge dieser Freundschaft und ihres Wunsches, Yawara zu unterstützen, obwohl es auch ein neuer Weg für ihre eigene persönliche Ambition wird.

Innerhalb der Geschichte entwickelt sich Fujikos Rolle von einer College-Freundin, die ein normales Leben sucht, zu einer ernsthaften Judoka. Trotz fehlender Kampfsport-Erfahrung verleiht ihr ihr rigoroses Balletttraining außergewöhnliche Flexibilität und Körperkontrolle, die sie in effektive Judotechniken umsetzt und es ihr ermöglicht, neue Haltegriffe zu erfinden. Unter der Anleitung von Yawaras Großvater, dem anspruchsvollen Trainer Jigoro Inokuma, entwickelt sie sich zu einer hervorragenden Wettkämpferin. Ihre Hauptschwäche als Judoka ist jedoch ein Mangel an psychischer Härte und Selbstvertrauen, ein Merkmal, das durch die Erinnerungen ihrer Eltern an ihre lange, tragische Geschichte, trotz harter Arbeit nie den ersten Platz belegt zu haben, hervorgehoben wird. Ein Schlüsselmoment in ihrer Entwicklung ist ein entscheidender Kampf, in dem sie gegen eine linke Rivalin kämpft, eine Situation, auf die sie nicht vorbereitet war, was ihre technischen Lücken und emotionale Zerbrechlichkeit in Momenten hoher Belastung zeigt.

Ihre wichtigste Beziehung ist die zu Yawara, die sie bedingungslos unterstützt, aber sie entwickelt auch eine bedeutende romantische Beziehung zu Kaoru Hanazono. Die beiden werden zunächst durch ihre gemeinsame, intensive Begeisterung für Yawara zusammengebracht, und Hanazono ist oft Gegenstand von Fujikos Sorgen bezüglich seiner Bindung und Beliebtheit bei anderen Frauen. Ihre gegenseitigen Gefühle führen schließlich zur Heirat, und später haben sie eine Tochter namens Fukuko. Im Laufe der Erzählung entwickelt sich Fujiko von einer empfindlichen, etwas unsicheren jungen Frau, die unter ihren vergangenen Misserfolgen leidet, zu einer entschlossenen Athletin, die für ihre eigenen Siege kämpft, obwohl sie oft mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Zu ihren bemerkenswerten Fähigkeiten gehören ihre außergewöhnliche Größe, die sie auf der Judomatte zu nutzen lernt, sowie die verbleibende Flexibilität und Anmut aus ihren Jahren des Balletttrainings, die ihr einen einzigartigen und unberechenbaren Kampfstil verleihen.