TV-Serie
Beschreibung
Kurumi Momose ist eine Schülerin der Klasse 1-C an der Momotsuki-Oberschule und eine der Hauptfiguren der Serie. Sie hat schulterlanges, hellbraunes Haar und braune Augen, trägt normalerweise die Schuluniform, und in der zweiten Hälfte des Anime wächst ihr Haar weit über die Schultern; später bindet sie es kurzzeitig zu zwei Zöpfen, bevor sie es wieder auf die ursprüngliche Länge kürzt. Kurumi hat die ungewöhnliche Eigenschaft, weithin als die gewöhnlichste Person ihrer Klasse angesehen zu werden. Sie ist in Aussehen, schulischen Leistungen und Sport überdurchschnittlich, doch ihre unauffällige Präsenz führt dazu, dass Mitschüler sie als langweilig oder öde bezeichnen. Diese Bezeichnung verletzt sie tief; wann immer sie vermutet, dass jemand sie langweilig genannt hat oder sie ignoriert wird, zieht sie sich zurück, um allein zu schmollen, oft kriecht sie in den Kaninchenkäfig zum sprechenden Kaninchen Mesousa. Ihre Empfindlichkeit ist so extrem, dass sie bekanntermaßen fast aus der Existenz verblasst, wenn die Neckereien zu viel werden. Im Laufe der Zeit wird ihre Reaktion jedoch sanfter, und sie beginnt, ihre Normalität mit weniger Kummer zu akzeptieren.

Als Schülerin sticht Kurumis sportliche Fähigkeit am meisten hervor: Sie ist eine sehr schnelle Sprinterin und spielte zuvor in der Basketballmannschaft. Akademisch bleibt sie kompetent, lenkt aber keine Aufmerksamkeit darauf. Außerhalb der Schule hat sie einen Teilzeitjob als Kellnerin in einem Moe-Café, obwohl das Geschäft leidet, weil ihr natürliches Auftreten vom Besitzer als nicht ausreichend moe beurteilt wird.

Kurumis engste familiäre Bindung ist zu ihrem Zwillingsbruder Shuu Momose, einem Schüler der Klasse 1-A, der für seine Kochkünste bekannt ist, ein Talent, das sie nicht teilt. Ungewöhnlicherweise spricht sie ihn mit dem rauen, maskulinen Begriff „Aniki“ an, anstatt einer typischen geschwisterlichen Anrede, eine Wahl, die auf eine burschikose Ader oder eine Bewunderung für maskuline Sprachmuster hindeutet. Dies spiegelt sich in einer späteren Episode wider, in der sie eine ausgeprägte Faszination für Mädchen zeigt, die das männliche Pronomen „boku“ verwenden, obwohl ihr genauer Grund unerklärt bleibt.

Innerhalb der Klasse fungiert Kurumi oft als der ernste Part, der auf die Absurdität um sie herum reagiert. Anfangs ängstigt sie die ständige Flut unrealistischer Ereignisse, aber im Verlauf der Serie verschiebt sich allmählich ihr Weltbild. Nachdem sie riesige Kampfroboter, sprechende Tiere und andere bizarre Vorkommnisse miterlebt hat, beginnt sie, sie als normale Teile des Alltags zu akzeptieren, auch wenn ihre frische Perspektive von allen anderen oft übersehen wird.

Obwohl Kurumi keinen dramatischen Persönlichkeitswechsel durchmacht, ist ihre Entwicklung von einer stillen Toleranz geprägt: Das Mädchen, das einst bei der kleinsten Kleinigkeit verschwand, lernt, mit dem Chaos zu koexistieren und wird auf ihre eigene, unaufdringliche Weise widerstandsfähiger. Ihr prägender Kampf ist der Wunsch, wahrgenommen und über ihre Einfachheit hinaus geschätzt zu werden, eine Motivation, die sowohl ihrem Schmollen als auch ihrer späteren, ruhigeren Akzeptanz ihres Platzes in den Eigenheiten der Klasse 1-C zugrunde liegt.
Besetzung