Film
Beschreibung
Pai da Miyuki, auch als Mr. Ishida oder Inspektor Ishida bezeichnet, ist eine Nebenfigur im Anime-Film Tokyo Godfathers. Er ist der Vater der jugendlichen Ausreißerin Miyuki und der Ehemann von Akiko. Er arbeitet als Polizeiinspektor, ein Beruf, der ihn im Laufe der Geschichte als Autoritäts- und Ordnungsfigur positioniert.

Was seinen Hintergrund betrifft, stammt er aus einem scheinbar gewöhnlichen Familienhaushalt, aber seine strenge und kontrollierende Art erzeugt Spannungen innerhalb der Familie. Das prägende Ereignis seiner persönlichen Geschichte ereignet sich, als Miyukis geliebte Katze Angel verschwindet. In der Annahme, dass ihr Vater die Katze losgeworden ist, greift Miyuki ihn während eines Streits mit einem Messer an, verletzt ihn schwer und flieht dann aus dem Haus, um auf der Straße zu leben. Er überlebt die Verletzung, während Miyuki aus Schuldgefühlen und der Angst, nie vergeben zu bekommen, fern von zu Hause bleibt. Ein Bericht merkt an, dass er nicht wütend auf sie ist und dass sie gerne in die Nähe ihres Zuhauses zurückkehren würde, ihr aber der Mut dazu fehlt.

Seine Persönlichkeit wird als autoritär und streng dargestellt, Eigenschaften, die zur Reibung zwischen ihm und seiner Tochter beigetragen haben. Seine berufliche Identität als Polizeibeamter überträgt sich auf sein Verhalten im Haushalt und macht ihn zu einer kontrollierenden Präsenz. Unter dieser strengen Fassade zeigt der Film jedoch eine ruhigere Seite: Nachdem Miyuki weggelaufen ist, sucht er nach ihr und gibt eine Zeitungsanzeige auf, in der er bekannt gibt, dass Angel nach Hause zurückgekehrt ist, in der Hoffnung, sie zurückzulocken. Diese Geste zeigt, dass er versteht, wie viel die Katze ihr bedeutet hat, und den Wunsch hat, das Missverständnis zu klären, das sie vertrieben hat.

Seine Motivationen drehen sich darum, seine Tochter zu finden und wieder mit ihr vereint zu sein. Er scheint keinen Groll gegen sie zu hegen, obwohl er erstochen wurde, und seine beharrliche Suche deutet auf den Wunsch hin, die familiäre Bindung zu reparieren. Seine beruflichen Pflichten verbinden ihn auch direkt mit der Haupthandlung, da er der Polizeiinspektor ist, der mit der Untersuchung der Entführung eines Neugeborenen aus einem Krankenhaus beauftragt ist. Diese Rolle verbindet seine persönliche Suche mit der Auflösung der zentralen Handlung des Films.

Innerhalb der Geschichte ist er hauptsächlich durch Miyukis Erinnerungen, Rückblenden und ihr eigenes Geständnis darüber, was zu Hause passiert ist, präsent. Seine Abwesenheit aus ihrem täglichen Leben ist der Grund für ihre Obdachlosigkeit, und sein Schatten lastet auf ihrer emotionalen Reise. An einem Punkt entdeckt Miyuki seine Zeitungsnachricht und versucht, ihn anzurufen, aber sie gerät in Panik und legt auf, bevor sie spricht. Gegen Ende des Films, nachdem das vermisste Baby seinen leiblichen Eltern zurückgegeben wurde, entpuppt sich der Polizeiinspektor, der die Hauptfiguren vorstellt, als Miyukis Vater, was ihn und seine Tochter von Angesicht zu Angesicht bringt und ihre Versöhnung vorbereitet.

Was die wichtigsten Beziehungen betrifft, ist seine Bindung zu Miyuki angespannt, aber letztendlich fürsorglich, geprägt von ihrer Angst vor Ablehnung und seiner stillen Beharrlichkeit, sie zu suchen. Seine Beziehung zu seiner Frau Akiko bildet den Rest des Haushalts, aus dem Miyuki geflohen ist, obwohl Akiko in der Erzählung eine Nebenrolle bleibt.

Seine Entwicklung entfaltet sich durch das sich verändernde Verständnis des Publikums für ihn. Frühe Beschreibungen zeichnen ihn als harten, überheblichen Elternteil, aber seine anhaltende Suche und seine Zeitungsnachricht offenbaren einen Vater, der seiner Tochter vergeben hat und sie nach Hause holen will. Sein letzter Auftritt rahmt die Kette von Zufällen des Films als einen Weg zur Heilung der Familie neu ein.

Was bemerkenswerte Fähigkeiten betrifft, besitzt er die Ermittlungsbefugnis und die Ressourcen eines Polizeiinspektors, die er bei der Suche nach dem entführten Baby einsetzt. Seine markanteste Fähigkeit ist die Nutzung der öffentlichen Zeitungsanzeige, um seine entfremdete Tochter zu erreichen, eine praktische und indirekte Form der Kommunikation, die sein Bewusstsein dafür zeigt, wie er ihre Aufmerksamkeit erlangen kann, ohne sie direkt zu konfrontieren.