OVA
Beschreibung
In der OVA „Code Geass: Nunnally im Wunderland“ von 2012 tritt Nina Einstein als Nebenfigur in der Rolle der Köchin auf. Wie in der Hauptserie ist sie Schülerin der Ashford-Akademie und Mitglied des Schülerrats, bekannt für ihr ruhiges, bücherwurmhaftes Wesen und ihre außergewöhnliche Begabung für Naturwissenschaften, insbesondere Kernphysik. In der ursprünglichen Kontinuität entwickelt sie nach einem Geiselnahme-Vorfall eine tiefe Bewunderung für Prinzessin Euphemia li Britannia und erschafft später unter der Leitung von Schneizel el Britannia die verheerende Superwaffe F.L.E.I.J.A. (Field Limitary Effective Implosion Armament). In „Nunnally im Wunderland“, einer komödiantischen Parodie in einem alternativen Wunderland, übernimmt Nina die Rolle der Köchin und zeichnet sich durch ihre exzentrischen kulinarischen Kreationen aus, die F.L.E.I.J.A. in die von ihr servierten Gerichte einbauen. Wenn die Herzogin (Nunnally) etwas anderes verlangt, reagiert die Köchin frustriert und beklagt sich, dass die Herzogin nie zufrieden sei, obwohl sie immer das bekomme, was sie wolle. Diese Interaktion hebt die gereizte Seite der Köchin und ihre Tendenz hervor, ihre Arbeit persönlich zu nehmen – eine komödiantische Übertreibung ihrer obsessiven Fixierung aus der Hauptserie. In dieser OVA wird ihr Hintergrund als brillante, aber sozial unbeholfene Wissenschaftlerin in eine Parodie einer kurz angebundenen Köchin umgedeutet, deren Kochen gefährlich experimentell ist. Ihre Motivationen in der OVA beschränken sich darauf, die Anordnungen der Herzogin zu erfüllen, wenn auch mit ihrem eigenen rücksichtslosen Schwung. Sie hat keine nennenswerte Entwicklung über diese einmalige komische Rolle hinaus, aber ihre Anwesenheit verstärkt den absurden Ton der Wunderland-Umgebung. Ihre Fähigkeiten bleiben an ihr wissenschaftliches Genie gebunden, das sich hier als die Fähigkeit manifestiert, Essen mit F.L.E.I.J.A. zu bewaffnen. Ihre Beziehungen beschränken sich auf die Herzogin und die anderen Wunderland-Figuren und dienen als Quelle slapstickartiger Konflikte. Insgesamt ist Nina Einstein als Köchin eine unbeschwerte alternative Interpretation ihrer ursprünglichen Persönlichkeit, die ihre charakteristische Genialität und Intensität mit der verspielten, übertriebenen Welt von „Nunnally im Wunderland“ verbindet.