TV-Serie
Beschreibung
Chinos Vater ist ein Charakter namens Takahiro Kafuu, der während der Abendstunden als Barkeeper des Rabbit House fungiert. Er präsentiert sich als elegant und gefasst, wird oft als dandyhaft beschrieben und gilt bei jüngeren Figuren wie Maya und Meg als cool und stilvoll. Diese gepflegte Erscheinung wird durch seine Freude an charmanten Details ergänzt, wie das Zubereiten niedlicher Bentō-Boxen und das Tragen ausgefallener Accessoires wie Krawatten mit Kaninchenmuster.

Seine Rolle in der Geschichte ist vor allem durch seine ruhige, aber beständige Unterstützung des Cafés und seiner Familie geprägt. Vor den Ereignissen der Serie nutzte er sein Talent für Jazzmusik, um das Rabbit House durch eine schwierige Zeit zu retten. Diese musikalische Fähigkeit ist ein bemerkenswerter Teil seines Hintergrunds, und es gibt Andeutungen einer Vergangenheit mit einem Bandauftritt, eine Nebenhandlung, die mit der Erinnerung an seine verstorbene Frau Saki verbunden ist. Der Verlust seiner Frau hat eine bleibende, wenn auch unterschwellige Melancholie im Haushalt hinterlassen, ein stiller Bann, der sich mit der Ankunft von Cocoa zu lichten beginnt.

Vom Wesen her wird er als freundliche und zuverlässige Figur dargestellt. Er hat eine enge, vertrauensvolle Beziehung zur Hauptfigur Cocoa, die er als positive und unterstützende Präsenz für seine Tochter zu betrachten scheint. Dieses Vertrauen zeigt sich, als er Chinos Glück praktisch in Cocoas Hände legt und erklärt, dass es Cocoas Aufgabe sei, sie zum Lächeln zu bringen. Er ist ein Mann mit vielen Talenten jenseits der Musik und zeigt auch Geschick im Umgang mit einem Blasrohr, einer Aktivität, der er spontan mit Cocoa nachgeht und die er mit seinem alten Freund, Rizes Vater, teilt.

Eine seiner bedeutendsten Beziehungen ist die zu Rize Tedezas Vater. Die beiden sind alte Bekannte vom Schlachtfeld, und diese gemeinsame Vergangenheit hat sich in ihrem jetzigen Leben zu einer freundschaftlichen und etwas schelmischen Kameradschaft entwickelt. Diese Beziehung wird durch ihren heimlichen Austausch von Tippys geliebtem Wein und freundschaftliche Blasrohrwettkämpfe dargestellt, wenn sie sich gegenseitig in ihren Lokalen besuchen. Sie verbindet auch eine Beziehung durch ihre Töchter, und Rizes Vater hilft bekanntermaßen im Rabbit House aus. In seiner eigenen Familie ist seine Beziehung zu Chino von gegenseitiger Fürsorge geprägt. Er ist ihr beschützender Vater und derjenige, der abends die Bar führt, während das Café tagsüber von Chino und den anderen Kellnerinnen betrieben wird. Er ist auch der Schwiegersohn von Tippy, dem Kaninchen, das eigentlich Chinos Großvater ist.

Obwohl er selbst keinen dramatischen Charakterbogen durchläuft, ist seine Entwicklung mit der emotionalen Atmosphäre des Rabbit House verbunden. Die Erzählung deutet darauf hin, dass sowohl er als auch Chino nach dem Tod seiner Frau, Chinos Mutter, Schwierigkeiten hatten, weiterzumachen. Die langsame, aber stetige Heilung der Familie bildet den Hintergrund für seinen Charakter, und die Fertigstellung der Kellnerinnenuniformen, die seine Frau zu nähen begonnen hatte, dient als ergreifender Moment des Abschlusses und Neuanfangs für ihn und seine Tochter. Sein äußeres Erscheinungsbild entspricht seiner reifen und kultivierten Persönlichkeit; er ist ein erwachsener Mann mit braunen Haaren und grauen Augen, oft in Weste und Fliege gekleidet, und wird häufig mit einem Schnurrbart dargestellt.