TV-Serie
Beschreibung
Cesare Borgia ist ein prominenter Antagonist aus dem Östlichen Stern, der als Schlüsselmitglied von König Arthurs Tafelrunde dient. Er ist ein junger Mann mit auffälligem Aussehen, gekennzeichnet durch sein langes, zu einem Pferdeschwanz gebundenes oranges Haar, pinke Augen und einen mit Pelz besetzten Umhang. Als Befehlshaber aus dem Westlichen Stern führt er seine eigenen Truppen im Krieg gegen den gegnerischen Planeten.

Anfangs ist Cesare von seinem rücksichtslosen Ehrgeiz und seiner hinterhältigen Natur geprägt. Er ist ein geschickter Stratege und Kämpfer, aber seine Methoden sind oft unfair und unehrenhaft. Er zeigt die Bereitschaft, ohne Zögern seine eigenen Verbündeten zu verraten, um seine Ziele zu erreichen, und hat keine Skrupel, andere Mitglieder der Tafelrunde zu hintergehen. Dieses listige und verräterische Verhalten, kombiniert mit einem charmanten und höflichen Auftreten, macht ihn zu einem formidablen und unberechenbaren Feind. Er ist bekannt für seinen ikonischen lateinischen Satz, der oft zur dramatischen Wirkung falsch ausgesprochen wird, was seiner Person eine theatralische Arroganz verleiht.

Eine treibende Kraft für Cesare ist seine obsessive Schwärmerei für Ichihime, die Schwester seines Rivalen Oda Nobunaga. Diese Besessenheit treibt ihn zu brutalen Taten, darunter der Mord an Ichihimes Vater, um sie für sich zu beanspruchen. Seine Handlungen sind oft darauf ausgelegt, Nobunaga in die Enge zu treiben, wie etwa der Vorschlag eines falschen Bündnisses, um Ichihime zur Frau zu nehmen. Trotz seiner bösartigen Natur werden seine Gefühle für sie als echt dargestellt, und diese Bindung verkompliziert seinen Charakter und dient als Katalysator für seine spätere Sinnesänderung.

Im Laufe der Geschichte stellt Cesare ein großes Hindernis für den Protagonisten Oda Nobunaga dar. Er ist verantwortlich für die Gefangennahme und körperliche Folter der Seherin Jeanne d’Arc, und seine militärischen Kampagnen setzen Nobunagas Truppen ständig unter Druck. Seine Rolle ändert sich dramatisch, als er von König Arthurs wahrem Plan desillusioniert wird. Nachdem er erkennt, dass Arthur die Welt verschlingen will, verrät Cesare seinen König und riskiert sein eigenes Leben, um Nobunaga und seine Verbündeten zu retten, getrieben von seinem Wunsch, Ichihime zu beschützen. Später fällt er unter König Arthurs Gedankenkontrolle und wird zu einer Marionette, die von Frieden und universeller Liebe spricht – ein krasser Gegensatz zu seiner ursprünglichen Persönlichkeit. In diesem Zustand ist er eine tragische Figur, immer noch besessen davon, Ichihime zu besitzen, aber nicht mehr Herr seines eigenen Willens.

Cesares bedeutendste Beziehungen sind die zu Oda Nobunaga und Ichihime. Er ist ein Rivale und Gegenstück zu Nobunaga, den er als Feigling betrachtet, während er Taktiken anwendet, die Nobunaga für schändlich halten würde. Seine Bindung zu Ichihime ist seine größte Schwäche und sein einziger Weg zur Erlösung. Seine Beziehung zu seinem König Arthur ist eine der Unterordnung, die schließlich in Rebellion umschlägt. Cesares Entwicklung ist ein großer Handlungsbogen, der ihn von einem verhassten Schurken zu einem tragischen Anti-Schurken macht, der sich letztendlich auf die Seite der Protagonisten stellt. Sein Tod ereignet sich im Kampf gegen Arthurs Kontrolle, wobei er mehrere von Arthurs Handlangern tötet und an der Seite von Ichihime stirbt, was sein komplexes Vermächtnis als einen Mann besiegelt, der von seinen eigenen Leidenschaften zugrunde gerichtet wurde.

Als Krieger führt Cesare das legendäre Schwert Excalibur und ist ein äußerst fähiger Kämpfer, der eine Regalia, die riesigen Kriegsrüstungen der Serie, pilotieren kann. Er ist auch ein kompetenter Anführer und Stratege, obwohl seine Vorliebe für Spionage und Hinterhältigkeit ihn von ehrenhafteren Gegnern unterscheidet. Sein bestimmendes Merkmal im Kampf ist seine schiere Willenskraft, die es ihm ermöglicht, scheinbar unmögliche Widrigkeiten zu überwinden.
Besetzung