TV-Serie
Beschreibung
König Arthur ist der rätselhafte Herrscher des Westlichen Planeten und dient als der primäre Antagonist der Erzählung. Sein Charakter ist geprägt von Geheimnis, Täuschung und einem tyrannischen Ehrgeiz, der in starkem Kontrast zu der legendären Heldenfigur der traditionellen Folklore steht.

Über Arthurs wahre Herkunft ist sehr wenig bekannt, was ein bewusster Aspekt seines Charakters ist. Er präsentiert sich als charismatischer und fast göttlicher Anführer, der den gesamten Westlichen Planeten erfolgreich unter seiner Herrschaft vereint hat. Sein ultimatives Ziel ist die Eroberung des Östlichen Planeten, angetrieben von dem Wunsch, den Heiligen Gral zu erlangen. Arthur ist die Gestalt, die die meisten westlichen Kräfte für den wahren Erlöserkönig halten, eine Prophezeiung, die einen Großteil des Konflikts in der Geschichte antreibt.

Was die Persönlichkeit betrifft, ist Arthur betrügerisch, berechnend und manipulativ. Während er das Bild eines weisen und wohlwollenden Retters projiziert, gekleidet in goldene und weiße Gewänder, die Göttlichkeit suggerieren, verbirgt diese Fassade eine weitaus finsterere Natur. Er wird als Tyrann dargestellt, der Anhänger sammelt, die oft ebenso moralisch fragwürdig sind wie er selbst. Seine Autorität wird nicht durch echte Loyalität aufrechterhalten, sondern durch übernatürliche Manipulation, was einen Kern von kaltherzigem Ehrgeiz unter seiner gelassenen Fassade offenbart.

Arthurs Rolle in der Geschichte ist die eines mächtigen und scheinbar unantastbaren Herrschers von seinem fliegenden Thron auf dem Westlichen Planeten aus. Er beteiligt sich normalerweise nicht selbst am direkten Kampf, sondern befiehlt stattdessen seiner treuen und beeindruckenden Tafelrunde von Generälen, seine Befehle auszuführen. Er orchestriert die Invasion des Ostens und ist das zentrale Hindernis, das der Protagonist Oda Nobunaga überwinden muss, um beiden Welten Frieden zu bringen. Seine Präsenz als angeblicher Erlöserkönig schafft einen direkten ideologischen und physischen Konflikt mit Nobunaga, der von anderen als derselbe Erlöser prophezeit wird.

Ein zentraler Aspekt von Arthurs Charakter ist seine tiefgreifende Manipulation von Schlüsselfiguren, die seine wichtigsten Beziehungen definiert. Er unterhält eine Tafelrunde mächtiger Kriegsherren aus verschiedenen Epochen, wie Julius Cäsar und Alexander dem Großen, die ihm fanatisch ergeben sind. Diese Loyalität wird nicht durch Vertrauen oder gemeinsame Ideale verdient, sondern ist das Ergebnis von Arthurs einzigartiger übernatürlicher Fähigkeit. Diese Macht erlaubt es ihm, jeder Person, der er begegnet, ein anderes Gesicht zu zeigen und ihnen genau das zu zeigen, was sie am meisten zu sehen wünschen. Gegenüber Cäsar erscheint er als schöne Frau, während er gegenüber Alexander die Gestalt eines Mannes annimmt, der dem mythischen Helden Achilles ähnelt. Seine Fähigkeit, die tiefsten Wünsche mächtiger Individuen auszunutzen, sichert ihren unerschütterlichen Dienst. Später in der Geschichte manipuliert er auch erfolgreich Akechi Mitsuhide, einen engen Verbündeten Nobunagas, indem er ihm als sein verstorbener Vater erscheint und ihn so gegen den Protagonisten aufbringt.

Obwohl Arthur keine bedeutende persönliche Entwicklung oder Erlösung durchläuft, wird seine wahre Natur im Laufe der Geschichte allmählich enthüllt. Das Geheimnis um ihn vertieft sich bis zu seiner letzten Konfrontation, wo seine wahre Gestalt nicht als strahlender König, sondern als gebrechlicher alter Mann entlarvt wird. Diese Enthüllung zerstört die Illusion, die er sorgfältig aufrechterhalten hat, und markiert seinen Übergang von einem scheinbar göttlichen Wesen zu einem verletzlichen Tyrannen. Sein Ende kommt während einer entscheidenden Schlacht zwischen Nobunaga und Alexander, wo er von den Avataren der Sterndrachen zerquetscht wird, während er versucht, den Heiligen Gral zu beschwören.

Arthurs bemerkenswerteste Fähigkeit ist seine Macht der Erscheinungsveränderung, eine Form der Wahrnehmungsmanipulation, die ihn im Grunde gesichtslos macht, da seine wahren Züge von einem unheimlichen Licht verdeckt werden. Diese Macht ist grundlegend für seine Rolle als Schurke, da er sie nicht für den Kampf, sondern für psychologische Dominanz einsetzt und potenzielle Feinde in ergebene Anhänger verwandelt. Darüber hinaus besitzt er die Ressourcen und Autorität eines Königs, der einen ganzen Planeten vereint hat, und seine Suche nach dem Heiligen Gral zeigt ein Verlangen nach ultimativer, realitätsverändernder Macht.