TV-Serie
Beschreibung
Kenichirou Senomiya ist eine Nebenfigur in Robotics;Notes, die vor allem als Vater von Akiho Senomiya und Misaki Senomiya bekannt ist. Er bekleidet eine bedeutende und autoritäre Position als Direktor des Tanegashima-Weltraumzentrums, der lokalen Niederlassung der japanischen Raumfahrtagentur JAXA. Seine berufliche Rolle macht ihn zu einem hochrangigen Beamten, der für den Betrieb des Weltraumzentrums verantwortlich ist, und stellt ihn als Vorgesetzten anderer Charaktere wie der Ingenieurin Nae Tennouji dar.

Physisch ist er ein erwachsener Mann mit schwarzen Augen und schwarzen Haaren, die bis zu den Ohren geschnitten sind. Sein Geburtstag ist der 18. November. Während er einst als fähige Person beschrieben wurde, ist er zum Zeitpunkt der Geschichte zu einem freundlichen, aber scheinbar unzuverlässigen Mann mittleren Alters geworden, der den Eindruck einer unterstützenden, aber etwas ineffektiven Vaterfigur vermittelt.

In seiner offiziellen Funktion beaufsichtigt Kenichirou das Robotik-Unterstützungsprojekt, eine JAXA-Initiative zur Ausbildung junger Menschen und zur Förderung zukünftiger Ingenieure im Bereich Robotik. Dieses Projekt verfügt über die Ressourcen und die Autorität, den Robotik-Forschungsklub der Chuo-Tanegashima-Oberschule zu unterstützen, einen Klub, der ursprünglich von seiner älteren Tochter Misaki gegründet und später von seiner jüngeren Tochter Akiho geleitet wurde. Seine Position schafft jedoch eine komplexe Dynamik. Da JAXA eine steuerfinanzierte Regierungsbehörde ist, kann er nicht einfach als Gefallen die Finanzierung für den Klub seiner Tochter genehmigen. Dies wäre ein Interessenkonflikt, der erfordert, dass alle Anträge ordnungsgemäße offizielle Verfahren durchlaufen. Folglich bietet JAXA sein Fachwissen und seine finanzielle Unterstützung nur an, wenn die Projekte des Klubs realistisch und realisierbar sind. So lehnte die Agentur beispielsweise die Unterstützung des ursprünglichen Entwurfs für den riesigen Roboter GunBuild-1 ab, da dessen Spezifikationen von den JAXA-Ingenieuren als nicht praktikabel angesehen wurden.

Seine Beziehung zu seinen Töchtern ist zentral für seine Rolle. Akiho versucht direkt, bei ihm um Finanzierung für den Bau eines riesigen Roboters zu bitten, was zu einer familiären Diskussion über die Ambitionen des Klubs führt. Trotz der beruflichen Grenzen, die er einhalten muss, ist er kein Antagonist. Er unterstützt letztlich die Bemühungen des Klubs, und mit fortschreitender Technologie stellt JAXA schließlich die notwendige Unterstützung bereit, um den zuvor unrealistischen GunBuild-1 in eine funktionsfähige Maschine zu verwandeln, die dann zu Super GunBuild-1 aufgerüstet wird. Dies zeigt, dass seine Motivationen in Praktikabilität und der Einhaltung von Vorschriften verwurzelt sind, während er dennoch ein gewisses Maß an Unterstützung für die Leidenschaften seiner Kinder zulässt, wenn die Umstände dies ermöglichen.