TV-Serie
Beschreibung
Mimori Unyū ist eine Schülerin der Kaimei-Oberschule, die zunächst als Schatzmeisterin des Schülerrats fungiert und später dessen Vizepräsidentin wird. Sie ist die Enkelin des Leiters der Unyū-Gruppe, eines großen Konglomerats, und die Tochter von Rintarō Unyū. Sie ist siebzehn Jahre alt, 154 Zentimeter groß und hat langes schwarzes Haar und dunkle Augen. Ihr Spitzname unter den Mitschülern ist Mimorin.

Ihre Persönlichkeit zeichnet sich durch eine durchweg fröhliche Art aus; sie lächelt fast immer und tritt mit einem sanften, höflichen Auftreten auf. Sie ist bemerkenswerterweise die einzige Hauptfigur der Serie, die durchgängig Keigo verwendet, die formelle und respektvolle Form des Japanischen. Ihre Erziehung in extremem Reichtum hat ihr jedoch eine Perspektive auf Geld gegeben, die sich deutlich von der der meisten Menschen unterscheidet. Sie glaubt aufrichtig, dass Geld ein Werkzeug ist, das jedes Problem lösen kann, sei es ein persönlicher Streit, ein Liebesgeständnis oder ein Schulwettbewerb. Sie sieht ihre verschwenderischen Ausgaben nicht als Angeberei; sie hält es für völlig normal, die Mädchentoiletten neu einzurichten, Lotteriestäbe aus massivem Gold zu verwenden oder Wände mit Gold zu verkleiden. Trotz dieser Leichtfertigkeit ist sie gutherzig und behandelt ihre Mitschüler und Unterklässler mit Wärme und Respekt.

Ihre Motivation entspringt ihrem Wunsch, anderen auf die direkteste Art und Weise zu helfen, die sie kennt: durch finanzielle Mittel. Sie ist sich wirklich nicht bewusst, dass ihr Ansatz überwältigend oder weltfremd sein kann. Sie ist in ihrer Rolle als Schatzmeisterin kompetent, in der Lage, versteckte Gelder für den Schülerrat zu verwalten und zuzuteilen, aber diese Kompetenz wird oft durch ihren impulsiven Drang untergraben, Geld für extravagante Lösungen auszugeben. Aufgrund ihres Hintergrunds fehlt ihr ein klares Gespür für finanzielle Zurückhaltung.

Innerhalb der Geschichte dient Mimori als Nebenfigur und Mitglied des Schülerrats der Kaimei-Oberschule. Ihre Rolle stellt sie oft in Kontrast zum Sket Dance Club, einer von Schülern betriebenen Hilfsgruppe, die Probleme durch Einsatz, Klugheit und persönliche Verbindungen löst, anstatt durch Geld. Während der Schülerrat und der Sket Dance Club häufig aneinandergeraten, ist Mimori selbst nicht antagonistisch. Sie ist eine Quelle der komischen Erleichterung aufgrund ihres extremen Reichtums und ihrer Unfähigkeit zu verstehen, warum andere nicht einfach ihren Weg aus Schwierigkeiten herauskaufen können.

Ihre wichtigsten Beziehungen bestehen hauptsächlich zu ihren Mitschülern im Schülerrat, einschließlich des Präsidenten und anderer Offizieller. Sie arbeitet mit ihnen zusammen, um die Ordnung in der Schule aufrechtzuerhalten. Sie interagiert auch regelmäßig mit den Mitgliedern des Sket Dance Clubs, insbesondere Bossun, Himeko und Switch. Während sie sie manchmal für Aufgaben anheuert oder bei Schulveranstaltungen gegen sie antritt, ist die Beziehung im Allgemeinen herzlich. Ihr Reichtum macht sie auch zu einem Ziel für Personen, die ihre Großzügigkeit ausnutzen wollen.

In Bezug auf die Entwicklung bleibt Mimori in ihren Kerneigenschaften im Laufe der Serie weitgehend statisch. Ihr Reichtum und ihre Lebenseinstellung ändern sich nicht dramatisch. Ihre Interaktionen mit dem Sket Dance Club und anderen Schülern setzen sie jedoch gelegentlich Perspektiven aus, die nichts mit Geld zu tun haben, und deuten auf eine langsame, subtile Erkenntnis hin, dass menschliche Probleme mehr als finanzielle Lösungen erfordern. Sie wird sich der Welt außerhalb ihrer privilegierten Blase etwas bewusster, aber ihre grundlegende Persönlichkeit bleibt konsistent.

Ihre bemerkenswerte Fähigkeit ist ihr finanzielles Geschick bei der Verwaltung des Budgets des Schülerrats, auch wenn dies mit einer rücksichtslosen Missachtung normaler Ausgabengrenzen einhergeht. Sie ist auch körperlich unauffällig, was Kampf- oder sportliche Fähigkeiten angeht, und verlässt sich auf ihren Reichtum und ihr höfliches Auftreten, um Situationen zu meistern. Ihre unerschütterliche Fröhlichkeit und ihre Unfähigkeit, die Atmosphäre zu lesen, sind selbst prägende Eigenschaften, die prägen, wie sie mit der Welt um sie herum interagiert.