Film
Beschreibung
Mabuse ist keine eigenständige Figur in Fullmetal Alchemist: Der Film – Der Eroberer von Shamballa. Stattdessen wird der Name Mabuse als Pseudonym von Fritz Lang verwendet, einem deutsch-jüdischen Filmregisseur, der während der Weimarer Republik in München lebt. Lang übernimmt das Akronym Mabuse, das sich auf den fiktiven kriminellen Mastermind aus seinem eigenen Film „Das Testament des Dr. Mabuse“ bezieht. Er verwendet dieses Pseudonym, als er Edward Elric zum ersten Mal trifft, während er eine Roma-Frau namens Noah versteckt. Edward misstraut Lang zunächst aufgrund seiner auffälligen Ähnlichkeit mit dem Homunkulus King Bradley aus Edwards Heimatwelt, aber Lang erweist sich nach und nach als Verbündeter. Er ist ein wahrnehmungsfähiger, einfallsreicher Mann, der Inspiration für seine Filme sucht und Edward schließlich über den Plan der Thule-Gesellschaft informiert, das Portal zwischen den Welten zu nutzen, um Adolf Hitlers aufstrebende politische Bewegung zu unterstützen. Langs Wissen über die wahren Absichten der Thule-Gesellschaft motiviert ihn, Edward zu helfen, und er trägt letztendlich dazu bei, den Plan zu vereiteln, indem er Edward vor dem warnt, was kommen wird. Seine Rolle in der Geschichte ist die eines vorsichtigen, aber hilfreichen Führers auf der Seite der Erde. In Bezug auf die Entwicklung wandelt sich Lang von einer misstrauischen, geheimnisvollen Figur zu einem vertrauenswürdigen Vertrauten. Seine bemerkenswerten Fähigkeiten liegen in seinen scharfen Beobachtungsfähigkeiten, seinem Verständnis der politischen Situation in Deutschland und seiner Bereitschaft, Risiken einzugehen, um andere zu schützen. Der Name Mabuse selbst trägt keinen separaten Hintergrund oder keine Persönlichkeit; er dient lediglich als Deckname, der Lang mit der ikonischen Figur aus seiner eigenen Filmografie verbindet.
Besetzung