TV-Serie
Beschreibung
Kuuya Amrulineulka ist die junge Kaiserin von Kunnekamun in Utawarerumono. Sie gehört zum Volk der Shakukopolu, das sich durch kaninchenartige Merkmale auszeichnet, und sie selbst ist ein kleines Mädchen mit grünen Augen, langen geflochtenen blonden Haaren, die hochgesteckt sind, und kupierten weißen Kaninchenohren, die mit goldenen Ohrringen verziert sind. Ihre typische Kleidung umfasst einen bestickten weißen Mantel über einem roten Kleid, ergänzt durch schwarze Strümpfe und metallische Schuhe. In der Öffentlichkeit trägt sie oft einen Schleier oder eine Maske, die ihren Kopf vollständig bedeckt – eine Wahl, die auf einer tiefsitzenden Unsicherheit bezüglich ihres Geschlechts beruht. Kuuya fürchtet, dass ihr Hof und ihre Untertanen sie aufgrund ihres Frauseins nicht als glaubwürdige Herrscherin sehen können, und die Maske dient als Schutzschild für diese Verletzlichkeit.

Im Charakter ist Kuuya ernst und ihrem Volk aufrichtig zugetan, doch sie ist auch bemerkenswert naiv und unerfahren als Anführerin. Sie gibt sich bombastisch, ist jedoch willensschwach, wenn sie vor schwierige Entscheidungen gestellt wird, und stützt sich häufig auf andere als Krücke für die Entscheidungsfindung. Diese Kombination aus hohen Idealen und praktischer Unsicherheit macht sie anfällig für Manipulation und schlechte Ratschläge. Ihre Motivationen sind klar: Sie möchte das Beste für Kunnekamun tun und als würdige Herrscherin anerkannt werden, aber der Druck ihrer Position untergräbt allmählich ihr Selbstvertrauen.

Ihre Rolle in der Geschichte beginnt, als ihre Neugier durch die beinahe übernatürlichen militärischen Leistungen von Hakuoro, dem Anführer von Tuskur, geweckt wird. Sie arrangiert geheime nächtliche Treffen mit ihm, bei denen er zunächst glaubt, sie sei männlich, bis sie ihren Schleier ablegt. Durch diese Treffen gewinnt sie Vertrauen zu Hakuoro, da sie glaubt, dass er ihre Ideale teilt, und sie wendet sich ihm als Verbündeten zu. Doch ihre Abhängigkeit von anderen und ihre Unfähigkeit, einen festen Kurs einzuschlagen, tragen letztlich zu einem katastrophalen Ausgang bei. Kuuya steuert einen silbernen AvuKamuu, eine der riesigen gepanzerten Kriegsmaschinen ihrer Nation, hat aber keine wirkliche Vertrautheit mit dem Kampf. Ihre Unerfahrenheit im Krieg, gepaart mit ihrem schwankenden Willen, bereitet den Boden für einen globalen Konflikt.

Kuyas wichtigste Beziehungen drehen sich um Hakuoro und ihren Gefolgsmann Genjimaru. Hakuoro wird ihr Vertrauter und, in ihren Augen, ein Seelenverwandter, was ihre spätere Desillusionierung umso verheerender macht. Genjimaru dient als ihr Beschützer und treuer Helfer; sein Tod im Kampf ist ein entscheidender emotionaler Schlag. Im Verlauf der Geschichte wird Kuuya zunehmend zynisch, depressiv und misstrauisch. Der Schock, Genjimarus Tod mitzuerleben und die Enthüllung von Hakuoros wahrer nichtmenschlicher Form, zerstört ihre Psyche. Sie erleidet einen vollständigen psychotischen Zusammenbruch und fällt in die Denkweise eines kleinen Kindes zurück, das nur Hakuoro erkennt. In diesem Zustand verliert sie ihre frühere Königlichkeit und jede Fähigkeit zu eigenständigem Handeln.

Kuyas bemerkenswerte Fähigkeiten sind fast ausschließlich politischer und militärischer Natur und weniger persönliche Kampffertigkeiten. Abgesehen von ihrer Position als Kaiserin ist ihr bedeutendstes Gut die Beherrschung des silbernen AvuKamuu, den sie trotz fehlender Kampferfahrung bedienen kann. Ihre wahre Stärke liegt in ihrem aufrichtigen Wunsch, ihrem Volk zu dienen, obwohl dieses Bestreben tragisch durch ihre tiefe Unsicherheit und die immense Last der Herrschaft untergraben wird.
Besetzung