OVA
Beschreibung
Capricorn El Cid ist der Goldene Heilige des Sternbilds Steinbock im 18. Jahrhundert, der der Göttin Athene während des Heiligen Krieges gegen Hades dient, wie in Saint Seiya: The Lost Canvas dargestellt. Er ist ein Mann spanischer Herkunft und 26 Jahre alt. Seine Ausbildung fand in den Pyrenäen Spaniens und später im Heiligtum in Griechenland statt.

Seine Persönlichkeit ist geprägt von anfänglicher Kälte und introvertiertem Schweigen, was ihm oft die Aura eines stillen oder stoischen Attentäters verleiht. Früh zeigt er eine extreme, fast schon rücksichtslose Hingabe an seine Pflicht, indem er bereit ist, eigene Verbündete wegen vermeintlichen Verrats hinzurichten. Doch diese Fassade verbirgt einen tieferen Charakter. Im Grunde ist er ein Gentleman ohne persönliche Träume, Fantasien oder Ambitionen, die über die Perfektionierung seines Handwerks hinausgehen. Sein einziges Ziel ist es, seinen rechten Arm zur ultimativen Waffe zu schmieden, einer heiligen Klinge, die würdig ist, Excalibur genannt zu werden. Dieser pathologische Fokus auf seinen Arm als Waffe prägt seine Weltanschauung, doch er lernt, seine Kälte durch Barmherzigkeit zu mildern, im Umgang mit seinen Dienern und seinem engen Freund, Sagittarius Sisyphos.

El Cids Hauptmotivation ist absolute Loyalität zu Athene und die Erfüllung seiner Mission, die sich zur Vernichtung der Traumgötter entwickelt. Seine Rolle in der Geschichte ist eng mit dem Handlungsbogen um die Götter des Traums verbunden, die die Seele von Sisyphos gefangen genommen haben. Er wird vom Heiligtum entsandt, um seinen Freund zu retten. In seiner ersten Konfrontation mit den vier Traumgöttern erleidet er eine schwere Verletzung und verliert seinen rechten Arm an Icelus, einen Gott, der den Raum selbst verzerren kann. Für tot gehalten, nutzt El Cid das noch an seinem abgetrennten Arm befestigte Stück seiner Cloth als Leuchtfeuer. Er schneidet einen Riss durch die Dimensionen, um in die Traumwelt einzudringen, entschlossen, den Kampf fortzusetzen.

Im Reich der Träume stellt sich El Cid Phantasos und tötet ihn, einen Gott, der versucht, seine Seele zu fangen, indem er in seine Träume blickt, nur um von der messerscharfen Klarheit von El Cids einzigartiger Ambition niedergestreckt zu werden. Dann stellt er sich erneut Icelus. Trotz der intensiven Schmerzen seines abgetrennten Gliedes und des Blutverlusts weigert sich El Cid, einen Schmerzenslaut von sich zu geben. Mit seinem eigenen Blut markiert er den vom Gott geschaffenen verzerrten Raum, verfolgt Icelus‘ Bewegungen und köpft ihn. In seinem letzten Kampf gegen Oneiros, den stärksten der Traumgötter, öffnet El Cid ein Loch zwischen den Dimensionen. Später nutzt er seine Technik des Springenden Steins in Verbindung mit Pegasus Tenma, um Oneiros in die reale Welt zu zwingen. Als seine eigenen Diener, Pyxis Lusk, Vela Tsubaki und Puppis Lacaille, vom Gott getötet werden und Athenas Anwesenheit seinen Kosmos erweckt, vollbringt El Cid seine ultimative Tat. Er nutzt seinen eigenen Arm als Heiliges Schwert Excalibur, um den von Sisyphos abgefeuerten goldenen Pfeil in vier Stücke zu schneiden, von denen jedes die vier Seelen von Oneiros trifft und tötet. Nach diesem Triumph erliegt er seinen Verletzungen, entweder durch Blutverlust oder indem er Tenma vor dem finalen Angriff des Gottes schützt.

Wichtige Beziehungen prägen seine Entwicklung. Seine Bindung zu Sagittarius Sisyphos ist tief, da er den anderen Goldenen Heiligen als Bruder betrachtet. Er hat auch eine Gruppe ergebener Diener, darunter Lusk, Tsubaki, Lacaille und Pakia. Ein früher Vorfall, bei dem Sisyphos ihn davon abhält, die verängstigte Pakia hinzurichten, ist ein entscheidender Moment in seinem Wachstum und lehrt ihn Barmherzigkeit. Seine Vergangenheit, die in Gaiden-Kapiteln erkundet wird, verbindet ihn mit einem Schmied namens Lacaille, einem Rivalen, der zum Diener wurde, namens Felser, und einem Mädchen namens Mine, dessen gemeinsamen Traum, die perfekte Klinge zu erschaffen, er letztendlich erbt.

El Cids bemerkenswerte Fähigkeiten gehören zu den gefürchtetsten unter den Goldenen Heiligen. Er besitzt das Heilige Schwert Excalibur, eine Technik, die seinen rechten Arm in eine Klinge verwandelt, die fast alles durchschneiden kann, einschließlich Raum, Dimensionen und sogar die Körper von Göttern. Mit einer Technik namens Schärfen kann er die Schneidkraft dieser Klinge weiter verstärken, sogar mit seinem eigenen Blut als Medium. Er setzt auch den Springenden Stein ein, einen mächtigen Gegenangriff mit seinen Beinen, um einen Gegner mit dessen eigenem Schwung gegen ihn zu schleudern. In beispiellosem Ausmaß kann El Cids Kosmos göttliche Wesen verletzen, was ihm die Bezeichnung eines Göttertöters einbringt. Seine körperliche und geistige Stärke ist ebenfalls bemerkenswert, sodass er nach dem Verlust eines Arms weiterkämpfen und keinen Schmerz zeigen kann, und sein völliger Mangel an weltlichen Begierden erweist sich als wirksame Verteidigung gegen mentale Angriffe.