TV-Serie
Beschreibung
Akio Fudou ist eine Nebenfigur, die für ihren aggressiven Spielstil und ihre scharfe Zunge bekannt ist. Er tritt zunächst als Kapitän und Mittelfeldspieler für Shin Teikoku Gakuen, auch bekannt als die Wahre Kaiserakademie, in Erscheinung, bevor er für die japanische Nationalmannschaft, Inazuma Japan, ausgewählt wird.

Sein Hintergrund ist von einer schwierigen Kindheit geprägt. Fudous Vater wurde gezwungen, von seinem Job zurückzutreten, da er die Schuld für die Fehler seines Chefs auf sich nahm, und verließ anschließend die Familie. Danach drängte ihn seine Mutter, stark zu werden und das Schicksal seines Vaters zu vermeiden, was Fudou fälschlicherweise als Aufforderung verstand, rücksichtslos nach Macht zu streben. Dieser Antrieb veranlasste ihn, sich mit dem finsteren Trainer Kageyama Reiji zu verbünden und bei der Gründung von Shin Teikoku als Mittel zum Machtgewinn mitzuwirken.

Fudous Persönlichkeit ist anfangs von Arroganz, Zynismus und Einzelgängertum geprägt. Er macht sarkastische und oft harsche Bemerkungen und scheint gleichgültig gegenüber dem Wohlergehen seiner Teamkameraden zu sein. Sein Spielstil spiegelt diese Haltung wider, da er lieber auf seine eigenen Fähigkeiten vertraut und anderen misstraut. Gelegentlich zeigen seine Handlungen jedoch, dass ihm sein Team trotz seiner rauen Art nicht egal ist. Er besitzt einen starken Willen zu gewinnen und ist sehr ehrgeizig, angetrieben vor allem vom Wunsch, seine Stärke zu beweisen und nie wieder verlassen zu werden.

In der Handlung dient Fudou in der zweiten Staffel als Antagonist und Anführer von Shin Teikoku. Er nutzt die Kraft des Aliea-Meteoriten und erweist sich als furchtbarer Stratege, der sich mit Kidou Yuuto ein intellektuelles Duell liefert. Nach der Niederlage seines Teams wird er von Kageyama fallen gelassen, wird aber später von Trainer Hibiki für ein Probetraining bei Inazuma Japan in der dritten Staffel angeworben. Zunächst von Trainer Kudou als Wildcard oder Joker behandelt, wird Fudou für mehrere Spiele auf die Bank gesetzt, bevor er als Geheimwaffe eingesetzt wird. Seine Rolle in der Nationalmannschaft entwickelt sich zu der eines zweiten Spielmachers oder Kommandanten, der oft mit Kidou zusammenarbeitet, um die Taktiken gegnerischer Teams zu zerschlagen.

Schlüsselbeziehungen beeinflussen seine Entwicklung maßgeblich. Er hat eine tiefe Rivalität mit Kidou Yuuto, prallt häufig mit ihm zusammen, respektiert aber letztlich seinen strategischen Verstand. Seine Beziehung zu Sakuma Jirou ist ebenfalls bedeutsam; sie beginnen als ungleiche Verbündete aus ihrer Zeit bei Shin Teikoku, werden später aber so eng, dass sie Kombinationstechniken entwickeln. Ein wichtiger Wendepunkt für Fudou ereignet sich während des Football Frontier International-Turniers, als er zusammen mit Kidou und Sakuma ihre gemeinsame Vergangenheit mit Kageyama verarbeitet, indem sie die Hissatsu-Taktik Emperor Penguin No. 3 erschaffen, was ihre Unabhängigkeit von seinem Einfluss symbolisiert. Durch diese Erfahrungen lernt er allmählich, seinen Teamkameraden zu vertrauen und sich in die Gruppe zu integrieren, bleibt dabei aber direkt und offen in seiner Ausdrucksweise.

Was bemerkenswerte Fähigkeiten betrifft, ist Fudou ein hochintelligenter und taktisch versierter Mittelfeldspieler. Obwohl es ihm nicht an individueller Technik mangelt, liegt seine größte Stärke in seiner Fähigkeit, das Spiel zu lesen und gegnerische Strategien zu zerlegen. Er beherrscht mehrere Hissatsu-Techniken, darunter den defensiven Zug Killer Slide, den Kombinationsschuss Killer Fields, den er mit Kidou entwickelt, und den gemeinsamen Schuss Emperor Penguin No. 3, den er mit Kidou und Sakuma ausführt. Er beteiligt sich auch an anderen Kombinationstechniken wie Maximum Circus und Death Crusher Zone. In späteren Auftritten, wie in Inazuma Eleven GO, wird ein älterer Fudou mit längeren Haaren gezeigt, der die Rolle des Trainers für Resistance Japan übernimmt, was auf eine Reifung seines Charakters hindeutet, während er seine Kernmerkmale beibehält.