TV-Serie
Beschreibung
Jean Carne dient als Polizeichef der französischen Konzession in Shanghai, eine Position mit beträchtlicher Autorität innerhalb der internationalen Siedlung. Sein Hintergrund ist von rücksichtslosem Ehrgeiz geprägt, da er sich seine Rolle durch die Ermordung seines Vorgängers Gitendhal sicherte, der ein Unterstützer der gegnerischen Qīng Bāng gewesen war. Diese Tat offenbart eine Bereitschaft, tödliche Gewalt für den persönlichen Aufstieg einzusetzen, angetrieben von der Motivation, Macht zu konsolidieren und illegale Allianzen zu schmieden. Carne verbündet sich eng mit der Hóng Huá Huì, einer mächtigen chinesischen Geheimgesellschaft, und agiert als korrupter Beamter, der ihre Interessen im Austausch für seine Position schützt.

Innerhalb der Geschichte fungiert Carne als Antagonist, der die verfallene und eigennützige Seite der Autorität im Shanghai der 1930er Jahre repräsentiert. Seine bedeutendste Beziehung ist die zu Charles de Guise, einer weiteren französischen Figur in der Stadt, der ihn schließlich überredet, seinen Posten aufzugeben. Nachdem sein Verbündeter Pān Guāng-Lín von dem Protagonisten Kenshirō Kasumi aus einer kritischen Situation gerettet wird, werden Carnes korrupte Machenschaften zur Belastung und beschämen die französische Regierung. Auf de Guises Rat hin versucht er, mit einem gefälschten Pass nach Südamerika zu fliehen. Seine Entwicklung nimmt an diesem Punkt eine tödliche Wendung, da er nicht entkommt. Stattdessen wird Jean Carne von Pān Guāng-Lín erschossen, genau der Person, deren Rettung seinen Niedergang auslöste. Bezüglich seiner Methoden oder Kampffähigkeiten liegen keine Informationen vor.