TV-Serie
Beschreibung
Motoko Mihara ist eine Nebenfigur im Anime Rocket Girls. Sie arbeitet als Chemikerin auf der Solomon-Raumstation und ist 34 Jahre alt. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Entwicklung von Raketentreibstoff und dem Design der hautengen Raumanzüge, die von den jungen Astronautinnen der Solomon Space Association getragen werden. Bevor sie dem Raumfahrtprogramm beitrat, arbeitete sie in einem Pharmaunternehmen, wo sie von einem Mann namens Nasuda angeworben wurde.

Motoko Miharas Persönlichkeit ist geprägt von einer tiefen Faszination für Verbrennung und einem obsessiven Drang, ihre Treibstoffformulierungen zu verfeinern. Sie verbessert kontinuierlich die Treibstoffmischung, was oft zu Explosionen bei Triebwerkstests führt. Trotz der Risiken und häufigen Rückschläge führt ihre Beharrlichkeit zu einem hocheffizienten Treibstoff, der entscheidend dafür ist, bemannte Flüge mit den relativ schwachen Raketen der Solomon Space Association zu ermöglichen. Ihre Hingabe ist so intensiv, dass niemand in der Organisation es wagt, ihre Verbesserungen zu stoppen, da ein Stopp ihrer Arbeit auch die Treibstoffproduktion zum Erliegen bringen würde. Sie scheint echte Befriedigung aus dem Anblick heftiger Explosionen zu ziehen, was mit ihrem einseitigen Fokus auf chemische Leistung übereinstimmt.

In der Geschichte spielt Motoko Mihara eine wichtige technische Rolle. Ohne ihre Treibstoffinnovationen wären die leichten Raketen der Agentur nicht in der Lage, selbst die zierlichen Astronautinnen zu tragen, die sie rekrutieren. Sie trägt auch zum Betrieb bei, indem sie die speziellen Anzüge herstellt, die die Pilotinnen tragen. Ihr Fachwissen ist unverzichtbar, und ihre Arbeit ermöglicht direkt die Missionen der Protagonistinnen. Sie ist verheiratet, was auf ein Privatleben außerhalb des Raumfahrtprogramms hindeutet, obwohl ihre berufliche Besessenheit oft im Vordergrund steht.

Ihre Beziehungen zu anderen Figuren sind größtenteils beruflich. Sie wurde von Nasuda angeworben, vermutlich einer leitenden Person in der Agentur, und sie interagiert mit den jungen Astronautinnen, indem sie ihnen die Anzüge zur Verfügung stellt und die Raketen betankt. Es gibt keine Hinweise auf tiefe persönliche Bindungen zur Hauptbesetzung; ihr Fokus bleibt auf ihrem Labor und ihren Experimenten. Im Laufe der Serie durchläuft Motoko Mihara keine größere Charakterentwicklung; sie bleibt stets ihrer Arbeit ergeben, wobei ihre Verbesserungen den technischen Fortschritt der Handlung vorantreiben. Zu ihren bemerkenswerten Fähigkeiten gehören fortgeschrittene Chemiekenntnisse, insbesondere im Bereich Treibstoffdesign, und die praktische Fähigkeit, Druckanzüge für die Raumfahrt zu konstruieren. Ihre Arbeit ist sowohl ein Segen als auch eine Gefahr und spiegelt eine Figur wider, die brillant, aber gefährlich einseitig ist.