TV-Serie
Beschreibung
Hayashi Fuyou ist eine posthume Figur, deren Erinnerung als grundlegendes Element für einen der wiederkehrenden Robotercharaktere der Serie dient. Sie war die kränkliche Tochter des brillanten, aber fehlgeleiteten Wissenschaftlers Hayashi Ryuuzan und starb vor den Hauptereignissen der Geschichte an Tuberkulose. Ihr äußeres Erscheinungsbild war das eines dünnen, sehr blassen Mädchens mit rosa Haaren und braunen Augen, was ihren langen Kampf mit der Krankheit widerspiegelte.

Fuyous Persönlichkeit wird durch Rückblenden und die Handlungen derer dargestellt, die sie kannten. Sie wird als sanftes und einsames Kind beschrieben, isoliert durch ihre schlechte Gesundheit. Trotz ihrer körperlichen Schwäche zeigte sie ein gewisses Maß an Selbstlosigkeit oder vielleicht den verzweifelten Wunsch, ihrem Vater zu gefallen, indem sie seinen gefährlichen Experimenten zur Extraktion ihrer eigenen Persönlichkeitsdaten zustimmte – ein Akt, der letztlich ihren Tod beschleunigte. Diese tragische Passivität und ihre Sehnsucht nach einfachen Freuden, wie dem Wunsch, in einem See zu schwimmen, prägen ihr kurzes Leben.

Motiviert durch eine Kombination aus Einsamkeit und dem Wunsch, sich mit anderen zu verbinden, schloss Fuyou eine entscheidende Freundschaft mit Ebina, einem Amano, der ebenfalls allein war. Als sie ihn an einem Seeufer traf, gestand sie ihm ihren Wunsch, eines Tages mit ihm zu schwimmen – ein Traum, den ihre Lungenkrankheit ihr nicht zu verwirklichen erlaubte. Als Antwort versprach Ebina, diesen See zu beschützen, bis sie geheilt sei – ein Gelübde, das er noch lange nach ihrem Tod hält. Diese Freundschaft und dieses Versprechen sind zentral für ihr Vermächtnis und die Motivationen anderer Charaktere.

Fuyous Rolle in der Geschichte ist fast ausschließlich die eines Katalysators für andere Ereignisse. Obwohl sie nie lebendig erscheint, ist ihre Existenz der emotionale Kern des Fuyo-Arcs, der Handlungsstrang, der den Roboter Tama einführt. Professor Ryuuzan, der den Verlust seiner Frau und den bevorstehenden Tod seiner Tochter nicht verkraften konnte, begann, Spielzeuge zu erschaffen, um Fuyou zu trösten. Diese Spielzeuge entwickelten sich schließlich zu hoch entwickelten Androiden, wobei Tama der bedeutendste ist. Die aus Fuyou extrahierten Persönlichkeitsdaten wurden als Grundlage für Tamas Bewusstsein verwendet, was den Roboter zu einer Art geistigem Nachfolger und lebendigem Denkmal für das verstorbene Mädchen macht. Der Konflikt des Arcs dreht sich um den Schutz dieser Daten.

Ihre wichtigsten Beziehungen sind wenige, aber tiefgreifend. Ihr Vater, Hayashi Ryuuzan, wird von Trauer getrieben, künstliches Leben nach ihrem Bild zu erschaffen, was die Grenzen zwischen Liebe und Besessenheit verschwimmen lässt. Ihre Freundschaft mit dem Amano Ebina ist eine reine und einfache Verbindung, die Spezies und Tod übersteigt, da Ebina ihrem Andenken und dem gegebenen Versprechen treu bleibt. Am wichtigsten ist ihre Bindung zu Tama, die keine direkte Beziehung ist, sondern eine vererbte: Der Roboter-Maid trägt Fuyous Persönlichkeit, Erinnerungen und sanften Geist in sich und verleiht Fuyou so effektiv ein zweites, künstliches Leben.

Fuyou selbst durchläuft innerhalb der Erzählung keine Entwicklung, da sie bereits verstorben ist. Ihr Einfluss auf die Entwicklung anderer ist jedoch immens. Ihr Tod ist das einzelne Ereignis, das Ryuuzan auf seinen zerstörerischen Weg bringt und der Grund für die Erschaffung Tamas ist. Als Figur repräsentiert sie den Schmerz des Verlusts und den Wunsch, die Erinnerung an einen geliebten Menschen zu bewahren – Themen, die in der Serie häufig vorkommen. Ihre bemerkenswerten Fähigkeiten sind weder physischer noch kämpferischer Natur. Stattdessen ist ihr bedeutendstes Merkmal die Stärke ihrer persönlichen Daten, die stabil und vollständig genug sind, um als vollständige Persönlichkeitsmatrix für einen fortschrittlichen Androiden wie Tama zu dienen – eine Leistung, die in der Welt der Geschichte einzigartig zu sein scheint.