OVA
Beschreibung
Kendappa, deren vollständiger Titel oft als Kendappa-ō angegeben wird, ist eine Figur aus der Manga-Serie RG Veda. Sie ist eine Gestalt von beträchtlicher Komplexität, die die Rollen einer kultivierten Hofmusikerin, einer Königin und einer furchterregenden Kriegerin in sich vereint. Ihre äußere Erscheinung ist die einer schönen und etwas verspielten Adligen mit langem schwarzem Haar und blauen Augen, bekannt für ihre Meisterschaft auf der Harfe und ihre Stellung im himmlischen Hof des Kaisers Taishakuten.
Unter dieser anmutigen Fassade verbirgt sich ein Kern, der von einer tief verwurzelten Ehrfurcht vor Stärke geprägt ist. Kendappa vertritt eine persönliche Philosophie, die Macht und den Überlebenswillen über fast alles andere stellt – ein Wesenszug, der ihren Lebensweg und ihre endgültigen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst. Diese Bewunderung für rohe Gewalt führt dazu, dass sie Taishakuten die Treue schwört, den sie als das stärkste Wesen erkennt, selbst wenn sie ihn insgeheim für ein Monster hält. Ihr Dienst an ihm entspringt nicht einfacher Bosheit, sondern einer tiefen Überzeugung, dass Stärke die ultimative bestimmende Kraft in der Welt ist.
Ihre Rolle in der Geschichte ist eine der entscheidendsten und tragischsten, aufgebaut auf einer grundlegenden Täuschung. Über weite Teile der Erzählung erscheint sie als Verbündete und Freundin der Protagonisten Yasha-ō und des Kindes Ashura, während diese die prophezeiten Sechs Sterne versammeln, die den tyrannischen Kaiser stürzen sollen. Es stellt sich jedoch schließlich heraus, dass Kendappa selbst der sechste und letzte Stern ist und gleichzeitig einer von Taishakutens vertrautesten Generälen, der als Jikokuten dient, einer der Vier Generäle, die den Kaiser bewachen. Diese Enthüllung macht sie zu einem Maulwurf innerhalb der Heldengruppe, eine Position, die sie in direkten Gegensatz zu den Menschen zwingt, die ihr ans Herz gewachsen sind.
Wichtige Beziehungen definieren ihren inneren Konflikt und treiben die Handlung voran. Ihre bedeutendste Bindung ist die zu Sōma, einer jungen Kriegerin aus einem fast ausgelöschten Clan. Kendappa rettet Sōma das Leben, und die beiden entwickeln eine tiefe und intime romantische Beziehung. Sōma wird Kendappas treue Begleiterin und Beschützerin, doch ihre Liebe ist von Tragik durchdrungen, da Kendappas Loyalität zu Taishakuten sie letztlich im kommenden Krieg auf gegnerische Seiten stellt. Eine weitere wichtige Beziehung ist ihre Freundschaft mit Karura-ō, der Königin der Himmel, die Kendappa seit ihrer Kindheit kennt und um ihre Vergangenheit und ihr wahres Wesen weiß. Sie ist auch Gegenstand der Zuneigung von Prinz Ten-ō, Taishakutens Sohn, obwohl sie seine Gefühle nicht erwidert.
Kendappas Charakter durchläuft eine tiefgreifende, wenn auch nicht erlösende Entwicklung, als sie gezwungen ist, sich dem unversöhnlichen Konflikt zwischen ihrer Loyalität zur Stärke und ihrer Liebe zu Sōma zu stellen. Sie ist eine Meisterin der Verschleierung, die ihre wahre Macht und Absichten hinter einer Maske sanfter Frivolität und künstlerischer Hingabe verbirgt. Ihr größter innerer Kampf ist ihr Beharren darauf, diejenige zu sein, die sich Sōma stellt. Ihre erklärte Hoffnung ist es, diejenige zu sein, die ihre Geliebte tötet, bevor es jemand anderes tut – ein verdrehter Akt der Barmherzigkeit und Besitzergreifung, der aus ihrer Bindung erwächst. Am Ende, nach einem letzten, traurigen Kampf, erfüllt sie diese düstere Aufgabe, tötet Sōma und nimmt sich unmittelbar darauf selbst das Leben, unfähig, in einer Welt ohne den Menschen zu existieren, den sie am meisten liebte.
Was ihre Fähigkeiten betrifft, so ist Kendappa in zwei gegensätzlichen Künsten hochqualifiziert. Als Musikerin ist sie eine meisterhafte Harfenspielerin, deren Spiel nach der Begegnung mit Sōma eine neue, tiefe Dimension gewonnen haben soll, was ihr emotionales Erwachen widerspiegelt. Als Kriegerin ist sie außergewöhnlich gefährlich, ausgebildet im Kampf und im Meuchelmord, ein Erbe, das sie von ihrem Vater übernommen hat. Ihre Rüstung als General Jikokuten wird als gewaltig und einschüchternd beschrieben und kennzeichnet sie als wahre Herrin des Krieges. Ihre Fähigkeiten in Musik und Töten sind Werkzeuge, die ihr gleichermaßen dienen und die beiden Seiten ihrer Herkunft und ihres Wesens repräsentieren.
Unter dieser anmutigen Fassade verbirgt sich ein Kern, der von einer tief verwurzelten Ehrfurcht vor Stärke geprägt ist. Kendappa vertritt eine persönliche Philosophie, die Macht und den Überlebenswillen über fast alles andere stellt – ein Wesenszug, der ihren Lebensweg und ihre endgültigen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst. Diese Bewunderung für rohe Gewalt führt dazu, dass sie Taishakuten die Treue schwört, den sie als das stärkste Wesen erkennt, selbst wenn sie ihn insgeheim für ein Monster hält. Ihr Dienst an ihm entspringt nicht einfacher Bosheit, sondern einer tiefen Überzeugung, dass Stärke die ultimative bestimmende Kraft in der Welt ist.
Ihre Rolle in der Geschichte ist eine der entscheidendsten und tragischsten, aufgebaut auf einer grundlegenden Täuschung. Über weite Teile der Erzählung erscheint sie als Verbündete und Freundin der Protagonisten Yasha-ō und des Kindes Ashura, während diese die prophezeiten Sechs Sterne versammeln, die den tyrannischen Kaiser stürzen sollen. Es stellt sich jedoch schließlich heraus, dass Kendappa selbst der sechste und letzte Stern ist und gleichzeitig einer von Taishakutens vertrautesten Generälen, der als Jikokuten dient, einer der Vier Generäle, die den Kaiser bewachen. Diese Enthüllung macht sie zu einem Maulwurf innerhalb der Heldengruppe, eine Position, die sie in direkten Gegensatz zu den Menschen zwingt, die ihr ans Herz gewachsen sind.
Wichtige Beziehungen definieren ihren inneren Konflikt und treiben die Handlung voran. Ihre bedeutendste Bindung ist die zu Sōma, einer jungen Kriegerin aus einem fast ausgelöschten Clan. Kendappa rettet Sōma das Leben, und die beiden entwickeln eine tiefe und intime romantische Beziehung. Sōma wird Kendappas treue Begleiterin und Beschützerin, doch ihre Liebe ist von Tragik durchdrungen, da Kendappas Loyalität zu Taishakuten sie letztlich im kommenden Krieg auf gegnerische Seiten stellt. Eine weitere wichtige Beziehung ist ihre Freundschaft mit Karura-ō, der Königin der Himmel, die Kendappa seit ihrer Kindheit kennt und um ihre Vergangenheit und ihr wahres Wesen weiß. Sie ist auch Gegenstand der Zuneigung von Prinz Ten-ō, Taishakutens Sohn, obwohl sie seine Gefühle nicht erwidert.
Kendappas Charakter durchläuft eine tiefgreifende, wenn auch nicht erlösende Entwicklung, als sie gezwungen ist, sich dem unversöhnlichen Konflikt zwischen ihrer Loyalität zur Stärke und ihrer Liebe zu Sōma zu stellen. Sie ist eine Meisterin der Verschleierung, die ihre wahre Macht und Absichten hinter einer Maske sanfter Frivolität und künstlerischer Hingabe verbirgt. Ihr größter innerer Kampf ist ihr Beharren darauf, diejenige zu sein, die sich Sōma stellt. Ihre erklärte Hoffnung ist es, diejenige zu sein, die ihre Geliebte tötet, bevor es jemand anderes tut – ein verdrehter Akt der Barmherzigkeit und Besitzergreifung, der aus ihrer Bindung erwächst. Am Ende, nach einem letzten, traurigen Kampf, erfüllt sie diese düstere Aufgabe, tötet Sōma und nimmt sich unmittelbar darauf selbst das Leben, unfähig, in einer Welt ohne den Menschen zu existieren, den sie am meisten liebte.
Was ihre Fähigkeiten betrifft, so ist Kendappa in zwei gegensätzlichen Künsten hochqualifiziert. Als Musikerin ist sie eine meisterhafte Harfenspielerin, deren Spiel nach der Begegnung mit Sōma eine neue, tiefe Dimension gewonnen haben soll, was ihr emotionales Erwachen widerspiegelt. Als Kriegerin ist sie außergewöhnlich gefährlich, ausgebildet im Kampf und im Meuchelmord, ein Erbe, das sie von ihrem Vater übernommen hat. Ihre Rüstung als General Jikokuten wird als gewaltig und einschüchternd beschrieben und kennzeichnet sie als wahre Herrin des Krieges. Ihre Fähigkeiten in Musik und Töten sind Werkzeuge, die ihr gleichermaßen dienen und die beiden Seiten ihrer Herkunft und ihres Wesens repräsentieren.