TV-Serie
Beschreibung
Ikki Yoneda dient als Oberbefehlshaber der Kaiserlichen Kampftruppe und als Generaldirektor der Kaiserlichen Operntruppe im Rang eines Generalleutnants. Geboren am 1. April 1861 in Tokio, ist er ein dekorierter Veteran des Russisch-Japanischen Krieges, in dem er nach der Führung eines Rückzugs in einer fiktiven großen Schlacht befördert wurde. Als ehemaliges Mitglied der ursprünglichen Armee-Anti-Dämonen-Einheit kämpfte er vor den Ereignissen der Hauptgeschichte an der Seite von Kazuma Shinguji, Ayame Fujieda und Shinnosuke Yamazaki.

Nach außen hin gibt sich Yoneda als entspannter und oft betrunkener alter Mann, der gerne Sake in seinem Büro trinkt. Er hat eine verspielte und etwas schelmische Persönlichkeit und scherzt häufig mit den jüngeren Mitgliedern der Blumen-Division. Als der Protagonist Ichiro Ogami zum ersten Mal zu seinem Einsatz eintrifft, verwirrt Yoneda ihn absichtlich, indem er vorgibt, die Kaiserliche Kampftruppe sei nichts weiter als eine einfache Theatergruppe – ein Test, der feststellen soll, ob Ogami den richtigen Charakter besitzt, um seine Untergebenen zu führen. Dieses Verhalten verbirgt eine viel tiefere und ernstere Natur. Hinter seinem betrunkenen Auftreten trägt Yoneda tiefe Schuldgefühle und Traurigkeit darüber, junge Frauen in den Kampf zu schicken. Er hat oft geäußert, dass kein Vater seine eigenen Töchter jemals zu Soldaten machen oder auf ein tödliches Schlachtfeld schicken würde, doch seine Position zwingt ihn genau dazu.

Yonedas Hauptmotivation während der gesamten Serie ist der Schutz Tokios und die Sicherheit der jungen Frauen unter seinem Kommando. Er behandelt die Mitglieder der Blumen-Division, als wären sie seine eigenen Kinder, und ist bereit, sein eigenes Leben zu opfern, um sie zu retten. Dies zeigt sich besonders in seiner Beziehung zu Sakura Shinguji, der Tochter seines ehemaligen Kameraden Kazuma. Sakura betrachtet Yoneda als zweiten Vater, und er fühlt eine tiefe emotionale Verantwortung für ihr Wohlergehen. Trotz seiner unbeschwerten Fassade ist Yoneda ein äußerst kompetenter Stratege, der entschlossene Führungsstärke zeigt, wenn die Kampftruppe gegen dämonische Bedrohungen eingesetzt werden muss.

In der Geschichte fungiert Yoneda als Mentor und kommandierender Offizier, führt Charaktertests durch und gibt Anleitungen aus dem Hintergrund. Seine Rolle ist weitgehend die einer unterstützenden älteren Figur, die das Wachstum jüngerer Charaktere fördert, insbesondere von Ogami, dem er schließlich die Führung der Kampftruppe anvertraut. Yoneda hat im Laufe seines Lebens enorme persönliche Verluste erlitten. Alle drei seiner ehemaligen Kameraden aus der Anti-Dämonen-Einheit erlitten tragische Schicksale: Kazuma Shinguji opferte sich, um einen mächtigen Dämon zu versiegeln, Ayame Fujieda gab ihr Leben im Kampf, und Shinnosuke Yamazaki wurde korrumpiert und zum Hauptantagonisten Aoi Satan. Am Ende des zweiten Spiels ist Yoneda der einzige Überlebende dieser ursprünglichen Einheit.

Sein Charakter durchläuft eine bedeutende Entwicklung, während er allmählich lernt, der jüngeren Generation die Zukunft anzuvertrauen, die er mit aufgebaut hat. Nach den Ereignissen von Sakura Wars 4 tritt Yoneda freiwillig von seinen Positionen zurück und übergibt das Kommando über die Kaiserliche Kampftruppe und die Leitung der Kaiserlichen Operntruppe formell an Ogami. Er geht zufrieden, überzeugt davon, dass seine geliebte Familie und Freunde nun in guten Händen sind. Was die Fähigkeiten betrifft, so hat Yoneda zur Zeit der Hauptgeschichte seine spirituelle Kraft verloren und kämpft nicht mehr an vorderster Front. Er wird als einer der größten Strategen der Armee beschrieben, bekannt dafür, notwendige Siege mit minimalen Verlusten zu erringen. Er führt auch ein Schwert, ein Katana, als Waffe.