TV-Serie
Beschreibung
Ba Jio ist ein Kommandant in der Yo-Tan-Wa-Armee und ein angesehener Krieger des Chouga-Stammes. Er dient als einer der prominentesten und loyalsten Anhänger des Bergkönigs von Qin. Seine Vergangenheit ist von Tragödie und Isolation geprägt, da er als sehr junger einziger Überlebender seines Stammes nach einer Schlacht war. Jahrelang lebte er danach in der Wildnis, und seine Überlebensinstinkte verwandelten ihn in das, was als Bestie in Menschengestalt beschrieben wird. In dieser Zeit war er für seine wilde Natur bekannt, mit Berichten, dass er seine Beute verzehrte, was zu einer Konfrontation mit Yo Tan Wa führte, als diese auf einem Feldzug war, um benachbarte Stämme zu vereinen. Nachdem er einen Kampf gegen sie verloren hatte, gab Yo Tan Wa ihm die Wahl: als Bestie zu sterben oder als ihr Gefährte zu leben. Er wählte Letzteres, wurde in ihren Stamm aufgenommen, lernte im Laufe der Zeit mehrere Sprachen und verfeinerte seine Fähigkeiten, um ein mächtiger Krieger zu werden.

Was die Persönlichkeit betrifft, ist Ba Jio normalerweise sehr ernst und stoisch, zeigt selten Emotionen und verbirgt sein Gesicht oft hinter einer markanten Maske. Er zeichnet sich durch unerschütterliche Loyalität und Gehorsam gegenüber Yo Tan Wa aus, da er im Wesentlichen durch ihre Autorität und Stärke gezähmt wurde. Trotz seines furchteinflößenden Auftretens ist er für seinen schlechten Orientierungssinn bekannt. Seine Motivationen sind fast vollständig auf die von Yo Tan Wa und, im weiteren Sinne, auf die Fraktion ausgerichtet, die den Qin-König Ei Sei unterstützt. Er befolgt die Befehle seiner Königin ohne Frage, sei es, um Soldaten zu überfallen, mit ausländischen Adligen zu verhandeln oder sich einer verzweifelten Schlacht zur Verteidigung des Staates Qin anzuschließen.

Ba Jio spielt eine bedeutende Rolle als Elitekrieger und Schlüsselressource in der Yo-Tan-Wa-Armee. Er war maßgeblich an der Operation zur Rückeroberung des Qin-Throns für Ei Sei beteiligt, bei der er an der Seite des Protagonisten Shin und anderer Bergkrieger kämpfte. Während dieser Mission stellte er sich dem monströsen Leibwächter Rankai und enthauptete später den verräterischen Politiker Ketsu Shi, indem er dessen Kopf in den Gerichtssaal warf, um die Niederlage der Rebellen zu signalisieren. Jahre später, als eine riesige Koalitionsarmee in Qin einfiel, befand sich Ba Jio auf einem Nordfeldzug gegen einen rivalisierenden Stamm. Doch als er Ei Seis Hilferuf erhielt, gab er und der Rest der Armee ihren Feldzug auf, um zur Verteidigung der Stadt Sai zu marschieren. Ihre Ankunft am siebten Tag der Schlacht war so erbittert, dass sie die feindlichen Streitkräfte innerhalb weniger Stunden vertrieben. In dieser Schlacht stellte sich Ba Jio persönlich einem Zhao-General, der zurückgelassen worden war, um ihren Vormarsch zu verzögern, und tötete ihn.

Seine bedeutendste Beziehung ist die zu Yo Tan Wa, die nicht nur seine Kommandantin ist, sondern auch die Person, die seinem Leben Sinn und Richtung gab. Er gilt als einer der wenigen Menschen, die überhaupt in der Lage sind, Yo Tan Was Maske zu beschädigen, ein Zeugnis seiner unglaublichen Stärke, da niemand sonst sie auch nur berühren konnte. Diese gemeinsame Geschichte hat eine Bindung tiefen Respekts und tiefer Loyalität geschmiedet. Seine Schlüsselbeziehung zum Hauptcharakter Shin ist die eines Waffenbruders, da sie gemeinsam in den Palastkorridoren kämpften, um Rankai zu besiegen.

Ba Jios Entwicklung ist eine klassische Erzählung einer wilden Bestie, die zivilisiert wird. Er verwandelt sich von einem wilden, mörderischen Kind, das in der Wildnis lebt, in einen disziplinierten, zivilisierten und hoch artikulierten Kommandanten, der mehrere Sprachen spricht. Allerdings hat er seine ursprüngliche Natur nicht vollständig abgelegt; er behält die Fähigkeit, im Kampf eine „berserkerartige Wut“ zu entfesseln. Diese Verwandlung zeigt sich während seines ersten großen Kampfes an der Seite von Shin, wo er erkennt, dass er, um einen mächtigen Feind zu besiegen, „in die alten Tage zurückkehren“ muss, im Wesentlichen sein inneres Biest auf kontrollierte Weise entfesselt.

Zu den bemerkenswerten Fähigkeiten gehört seine extreme Kampfkunst, insbesondere mit zwei Schwertern, die er auf dem Rücken trägt. Er ist bekannt für seine schnellen und scheinbar lässigen Angriffe, die problemlos kleinere Feinde erledigen können. Seine wahre Stärke liegt jedoch in seinem Berserkermodus. Wenn er wütend wird, steigern sich seine ohnehin schon beeindruckende Stärke und Beweglichkeit dramatisch, was ihm einen unberechenbaren Kampfstil verleiht, der sogar seine bloßen Hände einsetzt, um Gegner zu zerreißen. Dieser Zustand, der seine ursprüngliche „Bestien“-Natur repräsentiert, ist so mächtig, dass sein Stärkewert einen Alpha-Modifikator aufweist, was ein Niveau jenseits der Standardskala anzeigt.