TV-Serie
Beschreibung
Ichika Kishimojin ist eine prominente Figur aus dem Manga Black Torch und dient als erfahrene Agentin des Öffentlichen Spionagebüros. Sie ist Mitglied der 2. Abteilung und arbeitet direkt unter ihrem Vorgesetzten Ryosuke Shiba als Teil der Spezialeinheit Black Torch. Sie ist die einzige Tochter und Erbin des berühmten Kishimojin-Clans, einer Linie von Onmitsu (Spionen), mit einer ungewöhnlichen Familienstruktur. Ihre Erziehung ist geprägt von den Traditionen dieser extrem matriarchalischen Familie, in der die Anwesenheit von Männern auf dem Anwesen stark eingeschränkt ist. Seit ihrem fünften Lebensjahr dazu getrieben, eine großartige Spionin zu werden, hat Ichika ihr Leben einem strengen Training gewidmet, um das Erbe ihrer Familie fortzuführen.

Ichika zeichnet sich durch eine starke und stolze Persönlichkeit aus und nimmt ihre Pflichten mit größtem Ernst. Sie hasst es zutiefst, unterschätzt zu werden, insbesondere von Männern, und hegt eine erbitterte Feindseligkeit gegenüber Mononoke, den übernatürlichen Wesen, die Menschen bedrohen. Dieser Groll ist zutiefst persönlich: Als sie jung war, wurde ihre Mutter von einem mächtigen Mononoke versteinert. Dieses Ereignis wurde zum Kern ihrer Motivation und führte dazu, dass sie Rache an dem verantwortlichen Wesen schwor, während sie gleichzeitig die stille Hoffnung hegte, einen Weg zu finden, ihre Mutter zu retten. In ihrer Rolle als Agentin ist Ichika das erfahrenste Mitglied des Feldteams. Anfangs kalt und abweisend gegenüber Jiro Azuma, dem Protagonisten, der mit einem Mononoke namens Rago verschmolzen ist, betrachtet sie ihn als ein Monster, das sich nicht von den Kreaturen unterscheidet, gegen die sie kämpft. Sie nimmt ihn bei ihrer ersten Begegnung grob fest und macht ihre Verachtung deutlich, indem sie sagt, dass sie ihre Arbeit tun wird, egal was man ihr sagt, um ihn zu beschützen.

Ihre Rolle in der Geschichte entwickelt sich durch ihre erzwungene Partnerschaft mit Jiro und Rago weiter. Ein Wendepunkt tritt ein, als ihr Transport von feindlichen Mononoke angegriffen wird. Da sie sie nicht allein besiegen kann, ist sie gezwungen, Jiro aus seinen Fesseln zu befreien, nachdem er an ihre Professionalität appelliert und argumentiert, dass die Nutzung aller verfügbaren Ressourcen der effektivste Weg sei, die Mission zu erfüllen. Nach dem Kampf beginnt Jiros pragmatische Aussage, dass sie einander nichts schulden – sie kämpfte, um sie zu beschützen, und sie entschieden sich zu helfen –, ihre kalte Haltung aufzutauen. Sie bittet ihn, sie beim Namen zu nennen, und ihre Beziehung wandelt sich von antagonistisch zu einer kooperativeren und freundschaftlicheren Bindung. Dieser professionelle Respekt erstreckt sich auch auf andere Teammitglieder, obwohl sie durch unerwartete Kommentare aus der Fassung gebracht werden kann, wie zum Beispiel, als der neue Rekrut Reiji Kirihara sie schön nennt.

Ichika verfügt über beträchtliche Kampfkraft und ist spezialisiert auf Nahkampf und den Kampf mit einem Tanto, einer kurzen Klinge, die sie an ihrer Hüfte trägt. Sie trägt auch eine Pistole für den Fernkampf. Ihre körperlichen Fähigkeiten sind beträchtlich, sodass sie mit einem Schlag die Wand eines Lastwagens verbeulen und sich schneller bewegen kann, als das Auge sehen kann. Ihre bemerkenswerteste Fähigkeit ist ein erbliches Merkmal namens Flammenblut, das durch die weiblichen Mitglieder des Kishimojin-Clans weitergegeben wird. Indem sie ihr eigenes Blut entzündet, während es in ihrem Körper fließt, kann Ichika Ausbrüche übermenschlicher Geschwindigkeit und Kraft erreichen. Sie kann auch dafür sorgen, dass ihr vergossenes Blut mit einem Feuer brennt, das nur erlischt, wenn sie es will. Diese Kraft ist jedoch ein zweischneidiges Schwert, da sie dem Anwender eine schwere körperliche Belastung auferlegt, weshalb ihre Eltern ursprünglich nicht wollten, dass sie eine Onmitsu wird. Entschlossen, in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und stark genug zu werden, um sich dem Mörder ihrer Mutter zu stellen, beginnt Ichika schließlich mit dem Training, um dieses gefährliche Talent zu meistern. Sie zeigt auch eine starke mentale Stärke, da sie die erste ist, die eine Trainingsübung überwindet, die Illusionen einsetzt, um Probanden in ihren eigenen traumatischen Erinnerungen gefangen zu halten, und erklärt, dass solche Tricks bei ihr nicht funktionieren würden.
Besetzung