TV-Serie
Beschreibung
König Leonidas, der legendäre König von Sparta, ist einer der auserwählten Champions der Menschheit im Ragnarok-Turnier und vertritt diese in der neunten Runde. Weithin bekannt ist er unter dem Beinamen der stärkste Rebell der Menschheitsgeschichte, ein Titel, den er sich durch seinen Widerstand gegen den Willen der Götter zu Lebzeiten verdiente.

Was sein Erscheinungsbild betrifft, ist Leonidas ein hochgewachsener, kraftvoll muskulöser Mann, dessen Körper von zahlreichen Narben gezeichnet ist, die von einem Leben voller Krieg zeugen. Eine markante lange Narbe zieht sich über die rechte Seite seines Gesichts und ergänzt seinen derben Bart, der ähnlich wie ein Kinnbart gestylt ist, sowie sein Haar, das er meist zu einem Dutt bindet. In seiner Freizeit im Jenseits ist er auffällig in legerer Kleidung zu sehen, mit einem Hawaiihemd und einer Brille zum Lesen. Wenn er zur Schlacht in die Arena einzieht, legt er einen kampfbereiten Look an, mit militärischer Kleidung wie Tarnhose, schweren schwarzen Stiefeln, einem schwarzen Hemd mit Schnalle sowie einem spartanischen Helm und Umhang. In fast allen Situationen ist er mit einer brennenden Zigarre im Mund zu sehen.

Leonidas besitzt eine laute, stolze und äußerst rebellische Persönlichkeit. Er hat enormes Vertrauen in seine eigene Stärke und hält sich für einen der größten Krieger der Menschheit. Dieser Stolz ist so ausgeprägt, dass er zunächst ablehnt, in der neunten Runde zu kämpfen, da er sich nur der ersten oder letzten Runde des Turniers für würdig hält. Er hegt einen tiefsitzenden Hass darauf, gesagt zu bekommen, was er tun soll, und lehnt jede Vorstellung von Schicksal oder göttlichem Willen ab, die sein Handeln bestimmen. Diese rebellische Natur ist der Kern seines Charakters; schon zu Lebzeiten wandte er sich gegen die Orakel der Götter. Sein größter Hass gilt dem Sonnengott Apollo, dessen Orakel Sparta daran hinderte, seine gesamte Armee zu mobilisieren – ein Akt, der Leonidas und seine dreihundert Männer zu ihrem legendären letzten Gefecht in der Schlacht bei den Thermopylen zwang. Trotz dieser düsteren Geschichte hat er auch einfache persönliche Freuden; er sagt, seine drei Lieblingsdinge auf der Welt seien das Lesen in einer Hängematte, der Genuss von Wein mit spartanischem Käse und das eigenhändige Niederstrecken arroganter Götter.

Leonidas' Hauptmotivation im Ragnarok-Turnier ist nicht das abstrakte Überleben der Menschheit, sondern eine tief persönliche, uralte Feindschaft. Er ist zunächst nicht am Kampf interessiert, bis die Walküre Brunhilde erwähnt, dass sein Gegner Apollo sein wird. Als er dies hört und das Gesicht des Gottes sieht, ist Leonidas sofort motiviert und willigt ein, mit dem einzigen Ziel, den Gott zu besiegen, den er über alles verachtet, und erklärt, dass er dies im Namen Spartas tun werde.

In der Geschichte spielt Leonidas eine entscheidende Rolle als Kämpfer der Menschheit in einer entscheidenden neunten Runde. Der Turnierstand ist ausgeglichen, was seinen Kampf gegen Apollo zu einem Wendepunkt mit hohen Einsätzen macht. Seine Rolle ist vor allem durch seine antagonistische Beziehung zu Apollo geprägt. Die beiden verbindet eine Jahrtausende alte Geschichte, wobei Apollo ihre frühere Begegnung vergessen hat, sehr zum Zorn von Leonidas. Seine spartanischen Mitstreiter begleiten ihn zur Arena, feuern ihn an und erzeugen mit dem rhythmischen Schlagen ihrer Speere eine einschüchternde Atmosphäre. Auch der spartanische Ältestenrat, die Gerusia, die ursprünglich gegen seine Entscheidung war, bei den Thermopylen zu kämpfen, ist im Publikum anwesend, um die Schlacht zu verfolgen.

Was seine Entwicklung betrifft, wird Leonidas als ein Mann dargestellt, der über zweitausend Jahre hinweg unerschütterlich an seinen Überzeugungen und Prinzipien festgehalten hat. Sein Charakter durchläuft keine grundlegende Veränderung, sondern dient vielmehr als unbewegliche Kraft der Rebellion und persönlichen Ehre. Sein Kampf mit Apollo stellt den Höhepunkt eines lebenslangen Grolls dar. Laut dem Quellenmaterial wird Leonidas letztlich von Apollo besiegt, eine Niederlage, die das Momentum von Ragnarok zugunsten der Götter verschiebt.

Leonidas verfügt über eine Reihe bemerkenswerter Fähigkeiten, die dem stärksten Rebellen der Geschichte und einem spartanischen König gebühren. Er gilt als einer der stärksten menschlichen Kämpfer; Brunhilde hatte zuvor erwogen, ihn gegen den furchterregenden Gott Poseidon einzusetzen. Seine allgemeine Kampfkraft gründet auf einem Leben – und einem Jenseits – voller rigorosem spartanischem Training von Geburt an. Was seine physischen Fähigkeiten betrifft, hat er göttliche Stärke bewiesen, indem er seinen Schild mit solcher Wucht in den Arenaboden rammte, dass ein riesiger Krater entstand und die Gegend in Staub gehüllt wurde. Er hat auch göttliche Geschwindigkeit und Reflexe gezeigt, indem er seinen ersten Angriff so schnell startete, dass er sich bewegte, bevor der Ansager die Kampferöffnung verkündet hatte. Seine Ausdauer ist ebenso beeindruckend, wie er gezeigt hat, als er beiläufig eine brennende Zigarre im Ganzen verschluckte, ohne Schmerz zu zeigen. Als menschliche Seele im Jenseits existiert er in seinem Goldenen Zeitalter und bewahrt das Aussehen und die Fähigkeiten seines Lebenshöhepunkts. Seine göttliche Waffe ist ein Völundr, das mit der Walkürenschwester Geirölul gebildet wird. Aufgrund ihrer einzigartigen Natur kann Leonidas seinen Nahkampfschild bei Bedarf in eine Fernkampfwaffe verwandeln und so seinen Kampfstil für verschiedene Distanzen anpassen.
Besetzung