TV-Serie
Beschreibung
Hibana Kagari ist die zweite Magical Girl, die in der Geschichte auftritt, und bildet einen auffälligen Kontrast zu der sanften und ängstlichen Art des vorherigen Magical Girls, Byakuya Mimori. Auf den ersten Blick wirkt sie wie ein süßes junges Mädchen, das niedliche Dinge liebt und Hasen- und Bärenpuppen behandelt, als wären sie ihre Freunde. Doch hinter dieser unschuldigen Fassade verbirgt sich eine raue, impulsive und oft aggressive Persönlichkeit.

Ihr Verhalten wird von einer starken Tsundere-Neigung dominiert, bei der sie Schwierigkeiten hat, ihre wahren Gefühle auszudrücken, besonders wenn sie verlegen oder schüchtern ist. In solchen Momenten greift sie schnell zu extremer körperlicher Gewalt, sogar gegen ihren eigenen Mentor, den Vogelfamiliar, den sie so lange schlägt, bis er blutet. Dieses Ausrasten entspringt keinem Hass; vielmehr mag sie den Familiar durchaus und ist ihm zutiefst dankbar, dass er sie ausgewählt hat. Ihr Kommunikationsstil ist ebenso aggressiv wie ihre Handlungen, da sie häufig eine Reihe von vulgären Wörtern und groben Gesten wie selbstverständlich verwendet, wobei ihre Zwischenrufe oft von harten Flüchen durchsetzt sind. Trotz ihrer offensichtlichen Kommunikationsschwierigkeiten und ihrer unberechenbaren Art besitzt Hibana einen scharfen Verstand. Die Worte, die sie in seltenen, ruhigen Momenten spricht, können überraschend treffend sein und erhebliches Gewicht haben, wobei sie oft den Kern eines Problems treffen. Sie vertritt ihre eigenen Meinungen entschlossen und lässt sich nicht leicht von anderen beeinflussen, was einen starken, unnachgiebigen Willen zeigt.

Ihr Hintergrund offenbart, dass sie schon immer davon geträumt hat, ein Magical Girl zu sein, sodass ihre Auswahl ein wahrgewordener Traum ist, für den sie dankbar ist. Obwohl sie die Rolle zunächst auf Bitten des Vogelfamiliars annahm, hat sie sich seitdem aus freiem Willen entschieden, ihre Pflichten als Magical Girl fortzusetzen. Hibanas Geschichte ist auch mit der von Byakuya Mimori verflochten, da die beiden in der Grundschule Klassenkameradinnen waren. Hibana betrachtet Byakuya aufrichtig als Freundin. Allerdings ist ihre Methode, Zuneigung auszudrücken, charakteristisch brutal und besteht aus Kopfstößen, Lariats und grober körperlicher Behandlung. Während Hibana diese Handlungen als freundliche Begrüßungen und Zeichen körperlicher Nähe sieht, hat Byakuya Angst vor ihr und kann das gewalttätige Verhalten nicht als Zeichen von Freundschaft akzeptieren.

In der Geschichte fungiert Hibana als Kontrast zur eher romantischen Handlung. Bei ihrer Einführung wird sie zunächst als hypergewalttätige Kraft angesehen, die sogar den bösen Leutnant Mira in einer Konfrontation besiegt, die ihm ermöglicht, seine Glaubwürdigkeit wiederzuerlangen. Doch ihre Rolle entwickelt sich über bloße rohe Gewalt hinaus. Als der Vogelfamiliar versucht, Mimori von ihren Pflichten als Magical Girl zu entlassen, weil sie eine romantische Beziehung mit dem Feind hat, ist es Hibana, die das Wort ergreift. Einmal verzichtet sie auf ihre üblichen Flüche und argumentiert eloquent, dass es unfair sei, Mimori für die Liebe zu bestrafen, und behauptet, dass es ihre Pflicht als Magical Girls sei, diese zu beschützen. Dieses Eingreifen rettet erfolgreich Minoris Position und zeigt die tiefe und mitfühlende Einsicht, die unter Hibanas rauer Fassade liegt.

Körperlich hat sie auffällige goldene Augen und dunkelbläulich-violettes Haar, das sie in ihrer zivilen Form kurz trägt. Wenn sie sich in ein Magical Girl verwandelt, wird ihr Haar lang und zu einem Dutt auf der linken Seite frisiert. Sie lebt in einer großen Villa, was auf ein Leben in gewissem Komfort hindeutet, und besitzt auffällige Fangzähne, die gezackt werden, wenn sie beißt. Ihre bemerkenswerten Fähigkeiten beruhen auf ihrer immensen körperlichen Stärke; sie ist stark genug, um die Handlanger böser Organisationen nur mit ihren bloßen Händen oder durch Beißen zu besiegen. Ihre körperliche Aggression dient nicht nur dem Kampf; sie ist ein integraler Bestandteil ihrer alltäglichen Persönlichkeit und eine wichtige Art und Weise, wie sie mit der Welt um sie herum interagiert.