TV-Serie
Beschreibung
Elfaria Albis Serfort ist eine zentrale Figur ihrer Geschichte und gilt als magisches Genie von unvergleichlichem Kaliber. Bereits mit fünfzehn Jahren erreichte sie den höchsten Rang, den ein Magier erlangen kann, und wurde das jüngste Mitglied der fünf obersten Magier, bekannt als die Magia Vander, eine Position, die sie zum ultimativen Ziel für die Schüler der Regarden-Magieakademie macht. Sie wird öffentlich unter vielen Namen verehrt, darunter die Prinzessin des Frosts und die Heilige, was ihre außergewöhnliche Macht, ihre elegante Schönheit und das distanzierte, perfekte Bild widerspiegelt, das sie der Welt präsentiert.

Geboren am 24. Dezember und 163 Zentimeter groß, hat Elfaria langes hellblaues Haar und blaue Augen. Ihr Hintergrund ist eng mit dem Protagonisten Will Serfort verbunden. Beide wurden als Säuglinge ausgesetzt und im selben Waisenhaus zurückgelassen, was eine unzertrennliche Kindheitsbindung schmiedete. Schon in sehr jungen Jahren war ihr magisches Talent erstaunlich offensichtlich. Mit nur zwei Jahren erfand sie ihren ersten eigenen Zauber, Ars Weiss, den sie nutzte, um zehn Klone von sich selbst zu erschaffen, nur um mit Will zu spielen. Diese frühreife Fähigkeit war ein Vorbote für das, was kommen sollte, da sie später insgesamt zwölf eigene Zauber erschuf, eine beispiellose Leistung, die ihr den zweiten Vornamen Albis einbrachte.

Während ihr öffentliches Image das einer perfekten und anmutigen Heiligen ist, ist Elfarias wahre Persönlichkeit dramatisch anders, ein krasser Gegensatz, der nur ihren engsten Vertrauten bekannt ist. Im Privaten ist sie die Verkörperung von Faulheit, oft als kindisch und schlampig beschrieben. Sie verbringt die meiste Zeit in ihrem Turm, schläft übermäßig viel, vernachlässigt ihre offiziellen Pflichten und delegiert alle Führungsaufgaben der Eisfraktion an ihre leidgeprüfte Stellvertreterin Sarissa Alfeld. Ihre persönlichen Gewohnheiten, wie das Schlafen ohne Kleidung und eine tiefe Abneigung dagegen, ihr Zimmer zu verlassen oder irgendeine Arbeit zu erledigen, frustrieren ständig ihre Bediensteten. Diese Faulheit ist jedoch zweitrangig gegenüber ihrer alles verzehrenden Besessenheit von Will Serfort, den sie seit ihrer Kindheit liebt.

Ihre Motivationen drehen sich überwältigend um Will. Als Kinder machten sie ein feierliches Versprechen, eines Tages gemeinsam an der Spitze des Turms, dem Sitz der Magia Vander, zu stehen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Dieses Versprechen ist die treibende Kraft ihres Lebens. Während sie auf ihn wartet, überwacht sie ständig seinen Fortschritt von ihrem Turm aus, indem sie ihre Magie nutzt, um ihn zu beobachten. Ihre Liebe zu Will ist intensiv, besitzergreifend und eifersüchtig; sie hat ihn offen zu ihrer Braut erklärt, schläft mit Puppen, die ihm nachempfunden sind, und reagiert feindselig auf jede Rivalin um seine Zuneigung. Ein Großteil der mächtigen Magie, die sie erschuf, wurde mit dem ausdrücklichen Ziel erfunden, ihn zu beschützen oder zu monopolisieren, wie der Zauber Mildas Froiderite, eine Barriere, die jeden einfrieren soll, der sich nähert, was sie scherzhaft zugibt, damit Will ihrer Umarmung nicht entkommen kann.

Ihre Rolle in der Geschichte ist die des ultimativen Ziels und einer fernen, mächtigen Verbündeten für Will. Sie ist keine aktive Teilnehmerin an den täglichen Ereignissen in der Akademie, sondern eher eine ständige, wachsame Präsenz von oben. Als Anführerin der Eisfraktion und eine Magia Vander besitzt sie immense politische und militärische Macht, die sie manchmal hinter den Kulissen manipuliert, um Ereignisse zu Wills Gunsten zu beeinflussen. Ihre Beziehung zu Will ist der emotionale Kern der Erzählung. Sie ist eine der wenigen Menschen, die ihn nie wegen seiner Unfähigkeit, Magie zu nutzen, herabgesehen haben, und erinnert sich an seinen Mut und seine Freundlichkeit aus ihrer Kindheit, als seine eigene verborgene Kraft ihr das Leben rettete. Die Verbindung ist nicht nur emotional, sondern auch praktisch, da ihre Kräfte einzigartig kompatibel sind, sodass Will ihre Magie durch sein Schwert kanalisieren kann.

In Bezug auf die Entwicklung bestand Elfarias Reise größtenteils aus ihrem schnellen Aufstieg an die Spitze. Während ihre Kernpersönlichkeit konsistent bleibt, kommt es zu einem Moment des Wachstums, als sie anbietet, Will von ihrem Versprechen zu entbinden, da sie glaubt, es sei eine unmögliche Last für jemanden ohne Magie. Seine entschlossene Weigerung und sein erneutes Gelübde, sie zu erreichen, vertiefen nur ihre Liebe und Entschlossenheit, auf ihn zu warten, egal wie lange es dauert. Ihr Charakter entwickelt sich somit von einem einfachen Kindheitsversprechen zu einer geduldigen, unerschütterlichen und wild beschützenden Hingabe.

Als Magierin sind Elfarias Fähigkeiten praktisch unübertroffen. Sie ist eine Meisterin sowohl der Wasser- als auch der Eismagie, fähig, fast alle Zauber dieser Schulen zu wirken, einschließlich hochrangiger und höchster Zauber, oft ohne die Notwendigkeit von Beschwörungen. Ihre charakteristische Zaubersammlung ist die Elfaria Glacius Frosse, auch bekannt als die Zwölf Geheimen Künste des Eises. Die berühmteste davon ist die erste Kunst, Ars Weiss, die es ihr erlaubt, mehrere autonome Klone von sich selbst zu erschaffen. Diese Klone können unabhängig handeln, ihre eigene Magie wirken und sogar weiterhin Zauber sprechen, wenn das Original unterbrochen wird, eine Technik, die als vererbte Beschwörung bekannt ist, was es fast unmöglich macht, sie zu stoppen, sobald sie mit dem Wirken beginnt. Ihre anderen mächtigen Zauber umfassen Fruzel Cardeneia, das eine massive Kathedrale aus Eis beschwört, um Schwärme von Feinden auszulöschen, und den Ur-Magiezauber Glacia Last Albis, der einen verheerenden Eis-Phönix herbeiruft. Mit dem Stab Albis Vina und dem Heiligen Leichentuch aus Diamantstaub ist sie eine Kraft, die fähig ist, einen anderen der Magia Vander im Einzelkampf zu besiegen und einen anderen in einem Kampf in eine Pattsituation zu zwingen, was ihren Status als mächtigste Magierin ihrer Generation festigt.
Besetzung