TV-Serie
Beschreibung
Eleonore Bianca ist eine bedeutende Figur, die zunächst als Schülerin im dritten Jahr an der Heldenakademie erscheint und später Austauschstudentin an der Dämonenkönig-Akademie wird. Ihr langes schwarzes Haar und ihr freundliches, zugängliches Wesen sind ihre auffälligsten Merkmale, die oft als mütterlich beschrieben werden. Hinter dieser sanften Fassade verbirgt sich jedoch ein tragischer Ursprung: Eleonore ist kein natürlich geborener Mensch, sondern ein empfindungsfähiger, humanoider magischer Zauber, der vor zweitausend Jahren vor der Haupthandlung durch verbotene Mittel erschaffen wurde.

Ihre Existenz ist das Ergebnis eines mächtigen Zaubers, der als Quellgebärmutter oder Eleonore bekannt ist und aus einem Teil der Quelle von Jerga, einem menschlichen Militärführer, der einen intensiven Hass auf Dämonen hegte, gefertigt wurde. Die Götter selbst spielten eine Rolle bei ihrer Erschaffung, mit dem Ziel, ihre einzigartige Fähigkeit zu nutzen, mutierte Quellen zu produzieren, die möglicherweise göttliche Kräfte enthalten könnten. Während sich Jergas Hass separat als der Zauber Asc manifestierte, wurde Eleonore unbeabsichtigt aus seinem unterdrückten Wunsch nach Frieden geboren, weshalb sie keine angeborene Feindseligkeit gegenüber Dämonen hegt – ein krasser Gegensatz zu den anderen Mitgliedern der Eliteklasse der Heldenakademie.

Jahrhundertelang versuchten aufeinanderfolgende Generationen von Helden, Eleonores Erinnerungen und Persönlichkeit umzuschreiben, um ihr einen Hass auf die Dämonenrasse einzuflößen, doch all diese Bemühungen scheiterten. Nach dreihundert Jahren wurde sie als Fehlschlag betrachtet und auf die Rolle eines magischen Werkzeugs reduziert, das gezwungen war, kontinuierlich emotionslose Quellenklone zu erzeugen, wie die vielen Zeshia-Einheiten, die nur für Kampf und Tod bestimmt waren. Dieses Schicksal verursachte ihr enormes psychisches Leid. Ihre äußerlich freundliche und fröhliche Persönlichkeit ist teilweise eine Fassade, die tiefe Schuldgefühle und Verzweiflung darüber verbirgt, gezwungen zu sein, unzählige Wesen ins Leben zu rufen, nur um sie zerstört zu sehen.

Ihre Hauptmotivation für einen Großteil der Geschichte ist es, diesen Kreislauf von Gewalt und Leid zu beenden. Sie betrachtet die Massenproduktion von Klonen als unverzeihliche Tat und glaubt, dass der einzige Weg, ihre Kinder von ihrem Schicksal zu befreien, darin besteht, ihre eigene Quelle vollständig zerstören zu lassen, um die Erschaffung weiterer Klone zu verhindern. Sie wartet auf die Ankunft von jemandem, der mächtig genug ist, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Dies führt dazu, dass sie Anos Voldigoad anfleht, sie zu zerstören. Anos weist jedoch darauf hin, dass ihr Wunsch ausschließlich dem Glück ihrer Geschöpfe galt und ihr eigenes nicht einschloss. Ihre Perspektive ändert sich dramatisch, als ein einzigartiger Zeshia-Klon, der zu groben Äußerungen fähig ist, erscheint und Anos bittet, stattdessen ihre Mutter zu retten. Dieser Moment erlaubt es Eleonore, ihren eigenen Wunsch nach Glück anzuerkennen und um Hilfe für sich selbst und all ihre Kinder zu bitten.

Eleonores Rolle in der Geschichte entwickelt sich von einer tragischen Figur, die in einem Kreislauf der Verzweiflung gefangen ist, zu einer entscheidenden Verbündeten von Anos. Nach einem entscheidenden Kampf mit Jerga nutzt Anos das Magische Schwert der Zerstörung, um das Eigentum an ihr zu übernehmen, wodurch er sie effektiv in seine eigene Magie verwandelt. Dieser Akt durchtrennt jegliche externe Kontrolle über ihre Fähigkeiten und befreit sie von dem Zwang, endlos Klone zu produzieren. Nach der Beilegung des Konflikts zwischen den Dämonen- und Menschennationen schreibt sie sich als Austauschstudentin an der Dämonenkönig-Akademie ein, begleitet von dem speziellen Zeshia-Klon, der nun ihren Nachnamen trägt. In diesem neuen Leben nimmt sie eine fürsorgliche, mütterliche Rolle an und kümmert sich offen um Zeshia und die anderen überlebenden Klone.

Ihre wichtigsten Beziehungen sind durch diese mütterliche Bindung definiert, insbesondere zu Zeshia, die sie leidenschaftlich beschützt und innig liebt. Ihre Beziehung zu Anos ist von tiefer Dankbarkeit und Loyalität geprägt; er ist derjenige, der sie und ihre Kinder aus der ewigen Knechtschaft gerettet hat und ihnen die Möglichkeit gab, ihr eigenes Glück zu suchen. Diese Bindung führt auch zu komischen Momenten, wie wenn Anos‘ Familie ihre Anwesenheit humorvoll als die einer potenziellen Braut missinterpretiert.

Eleonore besitzt immense magische Kräfte, vergleichbar mit Wesen aus dem Mythischen Zeitalter, mit einer natürlichen Spezialisierung auf Quellenmagie. Ihre bemerkenswerteste Fähigkeit, Quellenerschaffung, erlaubt es ihr, Quellenklone in Massen zu produzieren, was demonstriert wird, als sie gleichzeitig zehntausend Zeshia-Einheiten erzeugt. Sie kann auch Pseudo-Quellen erschaffen, um mächtige Zauber wie Aske zu speisen, die sie nutzt, um Phantomklone zu erschaffen, die sie mit magischer Energie versorgen, oder um sich gegen Angriffe zu schützen, die direkt auf die Quelle abzielen. Darüber hinaus erlauben ihr ihre Wahrnehmungsmagischen Augen, ein Ergebnis ihrer Meisterschaft über die Quellenmagie, durch Illusionen und Verkleidungen zu sehen, indem sie direkt die Quelle einer Person beobachtet – eine Fähigkeit, die selbst im Mythischen Zeitalter als selten galt. Letztendlich ist Eleonore Bianca eine Figur, deren Reise sie von einem hergestellten Kriegswerkzeug zu einer befreiten Person verwandelt, die Sinn und Frieden im Schutz ihrer Familie findet.
Besetzung