TV-Serie
Beschreibung
Hephaistos ist die Gottheit, die in der göttlichen Hierarchie seiner Welt über die Schmiede und die Metallverarbeitung wacht. Er ist ein Gott von bedeutendem handwerklichem Können und gilt als erstklassiger Schutzpatron von Waffen, Rüstungen und magischen Gegenständen. Was sein physisches Erscheinungsbild betrifft, wird er in einer Gestalt dargestellt, die an einen erfahrenen zwergischen Schmied erinnert. Er hat einen kurzen, stämmigen Körperbau mit ausgeprägten Muskeln, und sein verwittertes Gesicht sowie seine gesamte Erscheinung vermitteln den Eindruck eines mächtigen, älteren Handwerkers, der ein Leben lang am Amboss verbracht hat.

Die Persönlichkeit dieses Gottes ist geprägt von einer unkomplizierten und herzlichen Art, und er handelt mit einem bemerkenswerten Maß an Eigeninteresse. Während er die Würde und Macht besitzt, die man von einer Gottheit erwartet, ist er in seinem Umgang sehr bodenständig. Sein prägendstes Merkmal ist eine intensive, fast überwältigende Vorliebe für starke alkoholische Getränke, insbesondere für hochprozentige Spirituosen. Dieses Verlangen nach exotischen Likören ist der Hauptantrieb für seine Handlungen in Bezug auf die Hauptfigur. Er ist so empfindlich für den Duft von edlem Alkohol, dass er dafür bekannt ist, unangekündigt bei einem Opferritual göttlich zu erscheinen, nur weil er den Geruch von verlockendem Alkohol wahrgenommen hat.

Hephaistos wird nicht von großen kosmischen Kämpfen oder dem Wunsch, Helden zu betreuen, motiviert. Stattdessen ist seine treibende Kraft hochgradig materialistisch: die Beschaffung und der Genuss von ungewöhnlichen und hochwertigen Getränken aus einer anderen Welt. Er betrachtet seinen göttlichen Segen als eine Ware, die gehandelt wird, und geht eine unkomplizierte Tauschbeziehung ein. Er gewährt seinen mächtigen Schutz und seine magischen Gaben im Austausch für eine stetige Versorgung mit interessantem Alkohol. Diese transaktionale Herangehensweise an die Göttlichkeit teilt er mit einem anderen Gott, Vahagn, mit dem Hephaistos ein starkes und pragmatisches Bündnis hat. Die beiden Gottheiten kombinieren oft ihre Opferbudgets, um sich effektiver eine Vielzahl von Spirituosen zu sichern, und sie koordinieren ihre Bemühungen, um ihren Genuss der überirdischen Güter, die von ihrem menschlichen Partner bereitgestellt werden, zu maximieren.

Innerhalb der Geschichte spielt Hephaistos eine entscheidende Rolle als Wohltäter, der wesentliche Unterstützung aus dem göttlichen Reich bietet. Sein erstes Engagement beginnt, als er von den Opfergaben angezogen wird, die der Protagonist Tsuyoshi Mukouda darbringt. Da er den Wert der einzigartigen Produkte erkennt, die Mukouda liefern kann, gewährt er ihm bereitwillig seinen Segen. Insbesondere verleiht er dem vertrauten Geist Sui einen bedeutenden Schutzsegen. Als Bezahlung für diese Wohltat richtet er eine formelle Vereinbarung ein, die Mukouda verpflichtet, regelmäßig eine Auswahl an alkoholischen Getränken und anderen besonderen Gegenständen aus seiner ursprünglichen Welt zu opfern.

Seine Beziehung zu Mukouda ist grundsätzlich ein fairer Austausch, wenn auch mit komischer Ironie durchzogen, da der Gott gewaltsam darauf besteht, seine Hilfe zu gewähren, selbst wenn der Mensch beteuert, sie nicht zu benötigen, nur um den kontinuierlichen Fluss der Güter sicherzustellen. Die Verbindung des Gottes zu Vahagn ist besonders stark; ihre gemeinsame Liebe zum Trinken macht sie zu natürlichen Verbündeten, und sie besprechen häufig gemeinsam, welche Produkte sie als nächstes anfordern sollen. Ein entscheidender Moment der Entwicklung, der sein Engagement für diese Vereinbarung zeigt, ist, als er und Vahagn zusammenwirken, um Mukouda eine mächtige neue Fähigkeit zu verleihen, um seine Überlebens- und Kampffähigkeiten zu verbessern.

Zu seinen bemerkenswertesten Fähigkeiten gehört die Macht, göttliche Schutzschilde zu verleihen, die die Fähigkeiten seiner Anhänger verbessern, wie zum Beispiel die Gewährung einer Schmiede- oder Aufwertungsfähigkeit. Er kann auch mächtige heilige magische Gegenstände gewähren. Das prominenteste Beispiel dafür ist die Stigma sancta, ein magisches Artefakt von nationalem Schatzwert mit mächtigen heiligen Eigenschaften, die speziell dafür entwickelt wurden, verheerend gegen untote Kreaturen wie Skelette und Geister zu wirken. Die Gewährung eines solch unschätzbaren Gegenstands zeigt, dass sein Engagement für seinen menschlichen Lieferanten, obwohl seine Handlungen von einem Verlangen nach Alkohol motiviert sind, sowohl ernst als auch folgenreich ist.