OVA
Beschreibung
Karen Inukai ist die Hauptheldin der Geschichte und eine Oberschülerin, die zunächst als cooles, ausdrucksloses und distanziertes Mädchen erscheint. Sie hat ein auffälliges Aussehen, das durch hüftlanges schwarzes Haar, das oft zu einem Zopf im Nacken geflochten ist, in Kombination mit einem weißen Stirnband und roten Augen gekennzeichnet ist. Ihre öffentliche Haltung ist von emotionaler Zurückhaltung geprägt; sie verhält sich nicht nur gegenüber ihren Mitschülern, sondern auch gegenüber ihrer eigenen Mutter kurz angebunden und distanziert, was oft zu Missverständnissen führt und sie sich in der Schule isoliert fühlt. Diese kalte Fassade ist jedoch ein sorgfältig konstruiertes Verhalten, ein Abwehrmechanismus, der aus einem schmerzhaften Kindheitstrauma entstanden ist. Als Kind liebte Karen einen Hund namens Pochita sehr, und als er starb, schottete sie sich emotional ab, um sich vor dieser Art von Trauer zu schützen. Der Name, den sie diesem ursprünglichen Hund gab, hat großes Gewicht, da ihr Nachname „Inukai“ die Zeichen für „Hund“ und „zähmen“ kombiniert, während ihr Vorname „Karen“ „Liebe“ und „vermehren“ miteinander verwebt, was ihren inneren Kampf widerspiegelt, Zuneigung auszudrücken.

Hinter ihrer Fassade ist Karen eine überirdische Hundeliebhaberin. Sie hegt eine tiefe, warme und verspielte Zuneigung zu Hunden, die sie gegenüber Menschen nicht ausdrücken kann. Ihre wahre Persönlichkeit zeigt sich nur im Privaten mit Hunden, wo sie ihre distanzierte Maske ablegt, um fröhlich, ausdrucksstark und unglaublich vernarrt zu werden. Als sie auf der Straße einen zusammengebrochenen Akita-Inu-Welpen findet – zufälligerweise den Protagonisten der Geschichte, den sie ebenfalls Pochita nennt – nimmt sie ihn auf und gießt ihre Leidenschaft in seine Pflege. Sie umsorgt ihn mit akribischer Aufmerksamkeit, badet ihn, dokumentiert seine Routinen und sehnt sich nach körperlicher Nähe oder „Skinship“, geht sogar so weit, spielerisch als Hund zu cosplayen, um ihre Bindung zu stärken. Sie ist auch merklich besitzergreifend und eifersüchtig, wenn es um Pochita geht, und mag es nicht, wenn er anderen Aufmerksamkeit schenkt.

Ihre Rolle in der Geschichte ist zentral, wobei ihre verborgenen Emotionen und ihre sich entwickelnde Beziehung zu dem neuen Pochita die Erzählung vorantreiben. Der Protagonist, der in seiner menschlichen Form in sie verknallt ist, erlebt ihre geheime, zärtliche Seite als ihr Haustier. Karens Hauptmotivation ist der Wunsch nach echter Verbundenheit, die sie anfangs nur für möglich hält mit einem Hund, der sie nicht verraten kann. Ihre Liebe zu Pochita, der eigentlich ein menschlicher Junge ist, der im Körper eines Hundes gefangen ist, wird zum Katalysator für ihre persönliche Entwicklung. Durch ihre unkonventionelle Bindung findet sie einen sicheren Raum, um das Ausdrücken von Emotionen und Zuneigung zu üben. Ihre Reise zeigt eine langsame, aber stetige Heilung ihrer alten Wunden. Ermutigt durch Pochitas Anwesenheit beim Schulfest beginnt sie, zaghafte soziale Schritte zu unternehmen, interagiert mit ihren Mitschülern und integriert sich langsam wieder in menschliche Beziehungen. Während sie allmählich lernt, sich zu öffnen, bleiben ihre Kerneigenschaften – stille Zurückhaltung, eine Liebe zu Hunden und eine schelmische Seite, die Freude daran hat, ihr Haustier zu verwöhnen – während ihres gesamten Charakterbogens unerschütterlich. Ihre bemerkenswerten Fähigkeiten sind nicht übernatürlich, sondern vielmehr ihre enorme Fähigkeit zur Fürsorge und ihr tiefes, intuitives Verständnis von Hunden, das es ihr ermöglicht, eine unglaublich starke und heilende Bindung zu ihnen aufzubauen.