TV-Serie
Beschreibung
Kikue Shiba ist die Mutter des Protagonisten Hiroshi Shiba und die Witwe des brillanten Wissenschaftlers Professor Shiba. Als Matriarchin der Familie ist sie das Oberhaupt des Haushalts, eine Verantwortung, die sie nach dem vorzeitigen Tod ihres Mannes übernommen hat. Sie lebt mit ihrem Sohn Hiroshi, ihrer kleinen Tochter Mayumi und einem verwaisten Jungen namens Shorty zusammen, den die Familie aufgenommen hat. Ihre Rolle ist in erster Linie die einer unterstützenden und besorgten Mutter, die ihrem Sohn emotionalen Halt gibt, während er einem außergewöhnlichen Schicksal gegenübersteht.

Kikue zeichnet sich durch ihre tiefe mütterliche Sorge um ihre Familie aus, die sich zunehmend auf Hiroshis gefährliche Missionen konzentriert. Als Hausfrau wird sie oft bei der Führung des Haushalts gezeigt, aber ihr bestimmendes Merkmal ist ihre ständige Sorge, wann immer Hiroshi sich in den Superroboter Steel Jeeg verwandelt, um gegen die Kräfte des Jamatai-Imperiums zu kämpfen. Diese Angst rührt von der natürlichen Furcht einer Mutter um die Sicherheit ihres Kindes her, verstärkt durch die immense Gefahr, der er regelmäßig ausgesetzt ist. Sie erscheint oft als das emotionale Herz des Shiba-Hauses und repräsentiert das normale, friedliche Leben, das Hiroshi zu beschützen kämpft.

Im Laufe der Serie ist Kikues Hauptmotivation die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Kinder. Nach dem Tod ihres Mannes wird sie zur stabilisierenden Kraft der Familie. Ihre tiefe Besorgnis ist nicht passiv; bei einer Gelegenheit, als Hiroshi emotional distanziert und gleichgültig gegenüber seiner Familie und Freunden wird, versucht sie einzugreifen und sucht Hilfe beim computerisierten Bewusstsein ihres verstorbenen Mannes, um ihren Sohn zu erreichen. Sie wird auch dargestellt, wie sie mit der finanziellen Belastung kämpft, die der Tod ihres Mannes hinterlassen hat. In einer Episode entdecken Hiroshi und Shorty, dass sie heimlich einen Job als Köchin angenommen hat, um über die Runden zu kommen, was für ihren Sohn eine Sorge darstellt und ihre stille, selbstaufopfernde Natur zeigt.

Kikues bedeutendste Beziehung ist natürlich die zu ihrem Sohn Hiroshi. Die Dynamik ist die einer fürsorglichen Mutter, die versucht, einen willensstarken und oft rücksichtslosen Sohn zu führen. Ihre wichtigste Beziehung ist die zum Vermächtnis ihres verstorbenen Mannes. Sie kennt viele der Geheimnisse um Hiroshis Fähigkeiten, insbesondere die Wahrheit, dass ihm als Kind die alte Jamatai-Glocke in die Brust implantiert wurde, die ihm seine Unverwundbarkeit verleiht. Obwohl sie davon weiß, respektiert sie das Urteil ihres Mannes und zögert zunächst, Hiroshi die ganze Wahrheit zu offenbaren, da sie glaubt, dass er möglicherweise nicht bereit dafür ist. In einem entscheidenden Moment, als Hiroshi schwer verwundet wird und einen sonst tödlichen Pfeil ins Herz überlebt, ist sie kurz davor, das Geheimnis selbst zu lüften, da sie versteht, dass er beginnt, die Quelle seiner Kraft zu erkennen. Ihre Ermutigung in diesem Moment, ihn zu drängen, neue Entschlossenheit zu finden, hilft ihm, seine Pflicht und seine Identität zu akzeptieren.

Obwohl Kikue keinen Mech steuert oder an Kämpfen teilnimmt, liegen ihre bemerkenswerten Fähigkeiten anderer Art. Ihre Stärke liegt in ihrer emotionalen Widerstandsfähigkeit und ihrer Rolle als Hüterin von Familiengeheimnissen. Sie besitzt intimes Wissen über die Umstände, die ihren Sohn zu einem Cyborg machten, und über den Ort der Bronzeglocke, einem Schlüssel zu enormer Macht, die das Jamatai-Imperium sucht. Ihr Mut zeigt sich in ihrem Alltag: Sie führt eine Familie, die von Tragödien und finanziellen Schwierigkeiten heimgesucht wird, und trägt still die Last des Wissens um die Wahrheit über den Körper ihres Sohnes, während sie zusieht, wie er sein Leben riskiert. Sie ist eine Darstellung der persönlichen Einsätze in Hiroshis Krieg und verankert die Science-Fiction-Erzählung in nachvollziehbaren, menschlichen Dramen.