OVA
Beschreibung
Daikichi Terayama ist der verstorbene Urgroßvater des Protagonisten Suekichi Terayama. Er ist auch nach seinem Tod eine zentrale Figur der Geschichte, da die Bedingungen seines Testaments den Hauptkonflikt bilden, der die Handlung vorantreibt. Daikichi hinterließ ein beträchtliches Erbe, angeblich eine nicht deklarierte Briefmarkensammlung im Wert von über 400 Millionen Yen, jedoch mit spezifischen Auflagen für seinen Erben. Suekichi kann dieses Vermögen nur beanspruchen, wenn er erfolgreich sein Studium abschließt, heiratet und einen Job findet.

Trotz seines Todes ist Daikichi Terayama eine sehr aktive Präsenz in der gesamten Serie, da er nicht still ruht. Vielmehr erscheint er als Geist, der große Freude daran hat, seinen Urenkel heimzusuchen. Dabei materialisiert er sich oft in den unpassendsten oder peinlichsten Momenten, um ihn zu hänseln, anstatt ihn zu erschrecken. Er hat eine schelmische und verspielte Persönlichkeit und genießt es, sich in das Leben der Lebenden einzumischen. Zu seinen Possen gehören das Belauschen von Figuren und sogar das Besitzen von Menschen, wobei er seine geisterhaften Fähigkeiten nutzt, um weiteres Chaos und Komplikationen in Suekichis ohnehin schwierigem Leben zu verursachen. Daikichis Beweggründe scheinen aus dem Wunsch zu entspringen, sein Vermächtnis über das Grab hinaus zu kontrollieren und sicherzustellen, dass seine Anweisungen befolgt werden, während er gleichzeitig auf Kosten seines Nachkommen Spaß hat.

Seine Rolle in der Geschichte ist die eines Katalysators, dessen posthume Forderungen und geisterhafte Einmischungen den Protagonisten in eine Reihe herausfordernder Situationen zwingen. Er teilt sein Vermächtnis in einer aufwendigen Videoaufzeichnung mit, in der er eine frühere Begegnung mit einer Betrügerin nachstellt, die ihm Gesellschaft und „sexuelle Heilung“ anbot, was eine extravagante und schamlose Seite seines Charakters offenbart. Seine wichtigste Beziehung ist die zu seinem Urenkel Suekichi, die durch eine Dynamik von Manipulation, Frustration und schwarzem Humor geprägt ist. Daikichis Charakter durchläuft keine traditionelle Entwicklung, da er bereits ein Geist ist, aber seine beharrlichen und aufdringlichen Handlungen sind eine ständige Quelle der Störung im gesamten Verlauf der Erzählung. Zu seinen bemerkenswerten Fähigkeiten gehören die Macht, nach Belieben als Erscheinung zurückzukehren, die Fähigkeit, die Lebenden heimzusuchen und zu hänseln, sowie die Fähigkeit, Menschen auszuspionieren und ihre Körper zu besitzen.