TV-Serie
Beschreibung
Mangetsu Kohinata erscheint als unscheinbare Oberschülerin ohne herausragende akademische oder sportliche Fähigkeiten. Um Anerkennung zu finden, pflegt sie eine hilfsbereite und fröhliche Persönlichkeit. Unter dieser Fassade kämpft sie mit tiefen Gefühlen innerer Leere und einem verzweifelten Verlangen, etwas Einzigartiges für sich zu finden. Ihr Leben verändert sich während eines Vollmonds, als sie auf GRANBELM stößt, ein rituelles Kampfgeschehen, in dem Kontrahenten magische Mechs namens Armanox steuern, um den einzigen Magier der Welt zu bestimmen. Zunächst ohne Kenntnisse über Magie erhält sie ihren eigenen Armanox, White Lily – einen weißen Mech, der hauptsächlich ein Schwert führt, aber auch Fernangriffe ausführen kann – und schließt ein Bündnis mit einer weiteren Teilnehmerin, Shingetsu Ernesta Fukami.

White Lily spiegelt Mangetsus Kampfstil wider, angetrieben von immenser, aber unkontrollierter magischer Kraft. Trotz ihrer Unerfahrenheit zeigt sie außergewöhnliche magische Werte und kann tiefe Konzentrationszustände erreichen, in denen sie Gegner durch pure Kraft überwältigt. Shingetsu bringt ihr bei, einen walähnlichen Familiar namens Orca zur Kampfunterstützung zu beschwören. Mangetsu besitzt eine natürliche Resistenz gegen mentale Angriffe, und ihr Armanox erzeugt ein blaues Energieschwert, das bei intensiven emotionalen Ausbrüchen gelegentlich schwarz wird.

Sie betritt GRANBELM aus dem Wunsch heraus, Shingetsus Ziel, Magie auszulöschen, zu unterstützen und persönliche Bedeutung zu finden. Diese Motivation gerät in eine Krise, als sie erfährt, dass sie kein Mensch ist, sondern ein künstliches Konstrukt, geschaffen vom Magiaconatus – der lenkenden Entität von GRANBELM – speziell zur Unterstützung Shingetsus. Diese Enthüllung erklärt ihre existenzielle Leere und ihr enormes magisches Potenzial. Als ein Wesen aus Magie ist ihre Existenz gefährdet, sobald Shingetsus Wunsch, Magie zu beseitigen, sich erfüllt. Mangetsu ringt mit dieser Wahrheit, erlebt tiefe Verzweiflung, entscheidet sich aber schließlich, ihre verbleibende Zeit sinnvoll zu leben.

Schlüsselbeziehungen prägen ihren Weg. Shingetsu wird zu ihrer engsten Vertrauten und emotionalen Stütze, mit narrativen Andeutungen romantischer Gefühle. Ihre Bindung, symbolisiert durch ihre Namen („Vollmond“ und „Neumond“), stärkt Mangetsus Loyalität, selbst wenn Shingetsus Mission ihr Leben bedroht. Ihre jüngere Schwester Kibō sieht sie oft als unverantwortlich an, obwohl eine grundlegende Fürsorge vorhanden ist. Nachdem Mangetsu aufgrund ihrer künstlichen Natur aus der Realität gelöscht wird, vergisst Kibō sie, akzeptiert sie später aber als neue Freundin. Weitere Verbindungen sind Nene, eine Verbündete, die Mangetsus wahre Herkunft erkennt und Hilfe anbietet; Kuon, eine weitere Teilnehmerin, deren Schicksal Mangetsu entsetzt; und Suishō, ein weiteres künstliches Wesen, das Mangetsu als Gegenstück betrachtet. Mangetsu lehnt Suishōs Nihilismus ab und bekräftigt ihre Individualität trotz ihrer gemeinsamen Erschaffung.

Ihre Entwicklung gipfelt in Selbstakzeptanz. Nach Verzweiflung über ihre Herkunft entscheidet sie sich, ihre Beziehungen und ihren Einfluss auf andere zu schätzen. In der finalen Schlacht von GRANBELM verschmilzt sie mit Shingetsu, um Suishō zu besiegen und Shingetsu zu ermöglichen, Magie auszulöschen. Diese Tat scheint Mangetsu auszulöschen, obwohl unklare narrative Hinweise andeuten, dass sie dieses Schicksal überwunden haben könnte, um sich mit Shingetsu in einer nicht-magischen Welt wiederzuvereinen.