TV-Serie
Beschreibung
Agnese Sanctis ist eine römisch-katholische Nonne aus Mailand, Italien, die früh verwaiste und als Straßenkind lebte, bevor die Kirche sie aufnahm. Dort knüpfte sie enge Bindungen zu Lucia und Angelene und stieg zur Anführerin der paramilitärischen Agnese Forces auf. Ihre frühe Hingabe war fanatisch und skrupellos; sie betrachtete Nicht-Katholiken als Tiere oder Schweine und rechtfertigte Gewalt durch Kirchenlehren, einschließlich der Täuschung von Verbündeten und Folter von Zielpersonen. Äußerlich hat sie rötliches Haar mit dünnen, dreadlockartigen Zöpfen, trägt modifizierte römisch-katholische Gewänder mit verkürzten Säumen, die ihre Oberschenkel freilegen, 30-Zentimeter-Plattformschuhe (Chopinen) und ein Kreuzkettchen. Ihre Hauptwaffe ist der Lotusstab, ein Stab, der das fünfte Element (Äther) verkörpert und sympathetische Magie ermöglicht; zudem setzt sie Gehirnwäsche- und Sinneszauber ein. Ursprünglich als Antagonistin mit dem Auftrag, Orsola Aquinas zu ermorden, fing sie Orsola, wurde aber von Kamijou Touma und der Amakusa-Kirche besiegt. Die römisch-katholische Kirche machte daraufhin ihre Einheit zum Sündenbock und inhaftierte sie in der Flotte der Adria als Opfer für den Rosenkranz-der-bestimmt-Zeit-Zauber. Von Touma und Orsola gerettet, lief Agnese zur anglikanischen Necessarius über, brach die Verbindungen zum Vatikan ab, blieb aber als deren Vertreterin in England bei römisch-katholischen Praktiken. Nach ihrer Läuterung zeigt sie eine unbekümmertere, kindlichere Persönlichkeit, widmet sich alltäglichen Aktivitäten wie Waschpannen und Kartenspielen. Obwohl Spuren von Sadismus bleiben, verlagert sich ihre Loyalität auf ihre Kameraden, und sie setzt sich dafür ein, anderen unabhängig von Kirchenkonflikten zu helfen. Ihr Hintergrund offenbart trauma-getriebene Hingabe, die tiefsitzende Zweifel überdeckt. Sie wohnt im Frauenschlafsaal von Necessarius und symbolisiert reformierte interreligiöse Zusammenarbeit.