OVA
Beschreibung
Reid Hershel verbrachte seine Kindheit im Dorf Rasheans mit seinen Freunden Farah Oersted und Keele Zeibel. Ein entscheidendes Ereignis ereignete sich, als das Trio sich auf den verbotenen Regulus-Hügel wagte und dabei versehentlich das Wesen Nereid befreite. Diese Tat zerstörte Rasheans, tötete Farahs Vater Norris Oersted und Reids Vater Bitz Hershel. Von Schuldgefühlen und Vorwürfen der Dorfbewohner belastet, zog sich Reid zurück und führte fortan ein einsames Leben als Jäger, das nur auf das bloße Überleben ausgerichtet war.

Sein einsames Leben änderte sich, als Meredy, ein Mädchen aus der gegnerischen Welt Celestia, in der Nähe von Rasheans notlandete. Trotz seiner Gleichgültigkeit und seines Wunsches, sich nicht einzumischen, half Reid Farah dabei, Meredy beizustehen, nachdem das Mädchen beharrlich an ihm hing und ihn wiederholt „Feebureel“ nannte, da sie die inferianische Sprache nur begrenzt beherrschte. Dies markierte den Beginn seiner Reise, um die katastrophale Kollision von Inferia und Celestia, den sogenannten Grand Fall, zu verhindern.

Reid besitzt eine einzigartige Kraft namens Fibril oder Göttliche Aurora, die sich als regenbogenartige Aura manifestiert und das Gegenstück zu Meredys Dunkler Aurora darstellt. Diese Kraft erwachte durch physischen Kontakt mit Meredy und wurde entscheidend, um den Grand Fall abzuwenden. Seine Fähigkeiten wurden durch die Prüfungen von Seyfert verfeinert, die ihm göttliche Kräfte und tiefe Empathie verliehen und ihn so von einem passiven Beobachter zu einem aktiven Beschützer beider Welten verwandelten.

Er zeigt eine generell entspannte, sarkastische Art, die ein verborgenes Verantwortungsbewusstsein verbirgt. Reid schätzt einfache Annehmlichkeiten, besonders Essen, wobei Omeletts sein Lieblingsgericht sind. Trotz seiner ruhigen Fassade hat er Angst vor Geistern und meidet Gruselgeschichten. Sein autodidaktischer Kampfstil konzentriert sich auf Nahkampf mit Waffen wie Schwertern, Äxten und Speeren, wobei er seine physische Schnelligkeit und Stärke nutzt.

Beziehungen prägen ihn tief. Seine kindliche Bindung zu Farah entwickelt sich zu einer tieferen Verbindung, auch wenn er ihre Gefühle zunächst nicht erkennt. Durch den Umgang mit Meredy und ihrem Haustier Quickie entwickelt sich gegenseitiges Vertrauen, das ihm hilft, seine Angst davor, Schaden anzurichten, zu überwinden. Die Reise festigt auch seine komplexe, aber beständige Freundschaft mit Keele, wobei Reids Pragmatismus und Keele Intellektualität sich ausgleichen.

Auf seinen Reisen durch Inferia und Celestia setzt sich Reid mit seiner Schuld über die Tragödie von Rasheans auseinander und entwickelt sich vom passiven Zuschauer zum entschlossenen Anführer. Die Kulturen und Konflikte beider Welten bestärken ihn in seinem Entschluss, andere zu beschützen, gipfelnd in der Akzeptanz seiner Rolle als Wächter gegen die gegenseitige Zerstörung.