Beschreibung
Shoma Mihara ist ein Schüler im ersten Jahr der Oberschule, der mit seiner Mutter und seiner jüngeren Schwester im ländlichen Japan lebt. Leidenschaftlich fotografierend, träumt er davon, dies zum Beruf zu machen. Vor Jahren verlor er den Kontakt zu seinem engen Freund Atsushi Fujii nach der Grundschule, eine Trennung, die fast dreieinhalb Jahre dauerte.

Eine unerwartete Nachricht von Atsushi erreicht ihn, in der Shoma zum abgelegenen Tanabata-Seven-Night-Festival tief in den Bergen eingeladen wird. In der Hoffnung auf ein Wiedersehen macht sich Shoma auf den Weg zu dem abgeschiedenen Ort, nur um festzustellen, dass Atsushi nicht da ist. Stattdessen trifft er auf Shiori Senozawa, die ebenfalls nach einer wichtigen Person sucht.

Unter der Anleitung von Kanna, der Programmleiterin des Festivals, erklärt sich Shoma bereit, bis zum Ende des Festivals zu bleiben. Er beteiligt sich an Vorbereitungsaktivitäten mit anderen Teilnehmern und bemerkt beunruhigende Phänomene: beschlagnahmte Gegenstände wie Handys, unerklärliche violette Nebel und Angriffe von geisterhaften Samurai. Er nutzt spezielle Festivalkleidung und Augmented-Reality-Brillen, die ihm erweiterte Fähigkeiten und Wissen verleihen.

Shoma bewegt sich mit vorsichtiger Neugier durch das Festival und registriert dessen ungewöhnliche und potenziell gefährliche Elemente. Er arbeitet mit Shiori an traditionellen Aufgaben wie dem Anfertigen von Kleidung und Papierlaternen. Seine zurückhaltende Art führt dazu, dass er sich sozial zurückzieht und nach innen gekehrt ist, doch langsam entwickelt sich eine Verbindung zu Shiori durch ihre gemeinsamen Erlebnisse.

Der wahre Zweck des Festivals wird enthüllt: Es ermöglicht Wiedersehen mit Verstorbenen durch fortschrittliche Technologie. Während der Zeremonie wird Shoma mit der lange verdrängten Erinnerung konfrontiert, dass Atsushi nicht weggezogen, sondern vor Jahren gestorben ist. Diese schmerzhafte Erkenntnis ermöglicht es ihm, seine Trauer anzuerkennen. Er interagiert mit einer KI-gesteuerten Darstellung Atsushis, was ihm einen letzten Abschied und emotionalen Abschluss gibt.

Diese Erfahrung bewirkt eine bedeutende Entwicklung Shomas. Er wandelt sich von anfänglicher Unsicherheit und Vermeidung im Umgang mit Verlust hin zur aktiven Konfrontation mit schmerzhaften Wahrheiten. Durch die Teilnahme am Festival und seine Bindung zu Shiori zeigt er erhöhte emotionale Belastbarkeit und einen schützenden Instinkt während bedrohlicher Momente der Zeremonie. Die Auflösung bringt die Akzeptanz von Atsushis Tod und ein tieferes Verständnis für die Rolle des Festivals bei der Verarbeitung von Trauer.