TV-Serie
Beschreibung
Ōka Midarezaki leitet die Operationsabteilung des Übernatürlichen Phänomene-Behandlungsbüros. Mit drei Jahren verwaist und ohne Erinnerungen an seine frühe Kindheit oder leibliche Familie, wurde er vom Büro aufgezogen und darauf konditioniert, emotionale Bindungen zu vermeiden, wobei er zunächst behauptete, nicht lieben zu können. Zwangsweise als Leiter der „Operation Gemütliche Familie“ eingesetzt, einer Regierungsinitiative zur Abwendung der Apokalypse durch die Umerziehung des prophezeiten „Kindes von Enka“, geht er eine arrangierte Ehe mit Kyōka Midarezaki ein und adoptiert mehrere nicht-menschliche Kinder als potenzielle Erben des Zerstörungsgottes Enka.

Zu seinen Aufgaben gehört es, den familiären Zusammenhalt zu wahren, während er die Kinder überwacht: Ginka (einen ehemaligen Yakuza im Cross-Dressing), Yūka (eine Überlebende rituellen Missbrauchs), Teika (einen sprechenden Löwen), Hyōka (eine biomechanische Waffe) und Gekka (eine außerirdische Quallengottheit). Trotz seiner anfänglichen emotionalen Zurückhaltung und pragmatischen Art entwickelt Ōka allmählich echte Zuneigung und Loyalität gegenüber dieser improvisierten Familie. Er äußert offen, wie sehr er Kyōka schätzt, was sie sichtlich in Verlegenheit bringt, und gesteht später, romantische Gefühle für sie zu entwickeln. Seine Hingabe wird ständig auf die Probe gestellt, sei es durch absurde oder gefährliche Situationen, von der Konfrontation mit außerirdischen Verehrern bis hin zu internen Bürokonflikten. Unter extremem Druck zeigt er die Tendenz, eine versteckte Handfeuerwaffe zu ziehen – einmal sogar auf sich selbst gerichtet –, was die psychische Belastung seiner Verantwortung offenbart.

Ōkas Entwicklung zeichnet seinen Wandel vom distanzierten Bürokraten zum hingebungsvollen Familienbeschützer nach. Er priorisiert stets die Sicherheit der Familie, greift in Krisen ein – wie bei Dehydrierungstaktiken gegen einen liebestollen Außerirdischen – oder beteiligt sich an ausgeklügelten Plänen, um den Haushaltsfrieden zu wahren. Sein pragmatisches Führungsverhalten und die vertiefte emotionale Bindung gipfeln in seiner standhaften Weigerung, ein Familienmitglied zu opfern, was seine Abkehr von der emotional unterdrückten Erziehung und die vollständige Annahme der väterlichen Verantwortung symbolisiert.