Flare, eine legendäre Priesterin und ehemalige Chef-Henkerin der Faust-Kirche, beherrschte unvergleichliche Magie, um die Lost Ones zu vernichten, die die globale Stabilität bedrohten. Ihr Vermächtnis verband sich mit Menou, als sie das verwaiste Mädchen in den Ruinen der Salzsäulen-Katastrophe fand – einem Inferno, das Menous Heimat auslöschte und ihre Psyche betäubte. Sie nannte das Kind „Flarette“ als ihre auserwählte Nachfolgerin und formte Menou durch erbarmungslose Kampfübungen, ätherische Disziplin und taktischen Pragmatismus, um Trauma in tödliche Fokussierung zu verwandeln.
Obwohl Menou über keine angeborenen magischen Reserven verfügte, schärfte Flare ihre Präzision und Anpassungsfähigkeit, indem sie minutiöse Planung und akrobatisches Geschick als Waffen gegen ihre Grenzen einsetzte. Sie ergänzte diese Fähigkeiten mit strenger Ethik und lehrte Menou, die psychische Belastung des Hinrichtens unschuldiger Lost Ones als eine düstere Pflicht zu tragen, um größere Katastrophen abzuwenden.
Flares furchterregendes Ansehen in der Kirche festigte Menous Autorität, doch ihre kompromisslosen Lehren säten einen anhaltenden Konflikt zwischen Menous professioneller Skrupellosigkeit und ihrem latenten Mitgefühl – am deutlichsten in ihrer angespannten Dynamik mit Akari. Obwohl Flares späterer Abgang Menou als erfahrene Henkerin unabhängig agieren ließ, hallen ihre Lehren in jedem berechneten Schlag und jeder moralischen Abwägung nach.
Der Schatten der Salzsäulen bleibt als Flares warnende Parabel bestehen und unterstreicht die zyklische Last der Opfer, die die Faust-Kirche trägt. Ihre Mentorschaft ist ein zweischneidiges Erbe: ein Rahmenwerk zum Überleben und ein Spiegel der Paradoxe gerechtfertigter Gewalt.