TV-Serie
Beschreibung
Abura-Sumashi ist ein Yōkai aus der japanischen Folklore, der speziell mit den Bergpässen von Amakusa in der Präfektur Kumamoto verbunden ist. Er soll der Geist eines Menschen sein, der wertvolles Öl gestohlen hat, ein Verbrechen, das göttliche Strafe nach sich zog. Er erscheint als gedrungene, kompakte humanoide Gestalt mit einem großen, kartoffelförmigen Kopf, der oft abgeflacht oder missgestaltet ist, typischerweise halbgeschlossenen oder geschlossenen Augen und einem sanften Lächeln. Bekleidet mit einem traditionellen Strohregenmantel trägt er einen großen Wanderstab, und einige Darstellungen zeigen einen Haarknoten. Sein markantes Kopfdesign ist von der Kane-kubi-Bunraku-Puppe inspiriert. Abura-Sumashi hat eine friedliche und sanfte Natur, lebt harmonisch mit anderen Yōkai zusammen und hegt keine Feindseligkeit gegenüber Menschen. Er unterstützt oft die Familie Kitarō als weiser Dorfältester oder Berater und spielt gerne Shogi, wobei er regelmäßig andere zum Mitspielen einlädt. Im Manga trat er erstmals unter Protestierenden während des Großen Yōkai-Prozesses auf und lebte später im GeGeGe-Wald, wo er der Familie Kitarō half, indem er Öl aus Menschen extrahierte oder Zauber abwehrte. Er begleitete Kitarō auf einer Reise nach Jigoku (Hölle) und teilte entscheidendes Wissen über dieses Reich. In Anime-Darstellungen trat er als Bewohner der Yōkai-Apartments, als Bürgermeister von Yōkai Yokochō und in einer Episode mit dem Titel "Der seltsame, verbotene Wald" auf, in der er aus einem Baumstamm hervorkam. Außerhalb der Hauptserie erschien er in NonNonBa, wo er mit anderen Yōkai tanzte und sang, und in Der Große Yōkai-Krieg, wo er als Nurarihyons mutmaßlicher Stellvertreter agierte. Seine Fähigkeiten umfassen bemerkenswerte Nackenrotation, Ölmanipulation (einschließlich Körperverwandlung und Zielaufnahme) und Seelenübertragung.