TV-Serie
Beschreibung
Sunao Moriyama ist ein ernster und emotional zurückhaltender Mittelschüler. Aufgrund der häufigen Dienstreisen seines Vaters Kōdai lebt er oft lange Zeit unabhängig, eine Situation, die entstand, nachdem der Tod seiner Mutter ihn zu früher Selbstständigkeit zwang. Sein häusliches Leben ist einfach, oft verlässt er sich auf Grundnahrungsmittel wie Brot.

Eines Morgens entdeckt er ein kleines, kindliches Wesen in seinem Kühlschrank. Inspiriert von dem Kartoffel-Mayo-Brötchen, das er gerade isst, nennt er sie Potemayo. Er übernimmt die Verantwortung für ihre Pflege und nimmt sie täglich mit zur Schule, wo sie meist auf seinem Kopf sitzt. Er ist aufmerksam gegenüber ihren Bedürfnissen und ihrer Sicherheit, obwohl Potemayos extreme Eifersucht auf Mitschüler, die sich ihm nähern, für Komplikationen sorgt.

Sein Verhältnis zu seinem Vater Kōdai ist angespannt. Kōdai, ein Folklorist mit verspieltem und unreifem Charakter, kommt sporadisch nach Hause. Sunao betrachtet das Verhalten seines Vaters mit Groll und Verachtung und reagiert oft mit körperlicher Aggression wie Schlägen auf dessen Albernheiten; dieser Groll rührt teilweise von der Abwesenheit seines Vaters nach dem Tod seiner Mutter her. Kōdai nennt Potemayo scherzhaft „Mochi-Mochi“.

In der Schule prägt Sunao stoische Gelassenheit seine Interaktionen. Er bewältigt Potemayos störende Anwesenheit und das Auftauchen eines zweiten, zerstörerischeren Wesens namens Guchuko, wobei er größtenteils seine Fassung bewahrt. Ein Running Gag ist seine extreme Kurzsichtigkeit ohne Brille. Seine Mitschülerin Natsu Mikan schwärmt stark für ihn, was zu häufigen Tagträumen und Annäherungsversuchen führt, die Potemayo aggressiv vereitelt. Sunao bleibt in dieser Rivalität weitgehend passiv.

Obwohl er generell emotional reserviert ist, zeigt sich später eine subtille Entwicklung. Episoden, die den Tod seiner Mutter und die Bemühungen seines Vaters, eine Verbindung herzustellen, thematisieren, lösen Momente der Reflexion und eine leichte Lockerung seiner starren Haltung aus. Seine verstorbene Mutter Miku bleibt eine unsichtbare Einflussfigur, die ihm vor ihrer Krankheit Werte der Güte vermittelt hat.